Förderverein Historische Westsächsische Eisenbahnen e.V.
Aktuelles vom Verein (Stand: 30. November 2018)


nach oben 30.11.2018: Stand Bahnhofsgebäudesanierung Schönheide Ost, Zeitraum Oktober - Dezember 2018

FHWE .
Fotografien Sanierung
Empfangsgebäude Bahnhof
Schönheide Ost, Zeitraum
Oktober - Dezember 2018
. Wie an dieser Stelle berichtet, läuft seit Mitte April 2018 die Sanierung des Empfangsgebäudes des Bahnhofs Schönheide Ost, für die der FHWE im Juli 2017 einen Fördermittelbescheid erhalten hatte. Aufgrund der fortgeschrittenen Zeit bzw. wegen der zu verzeichnenden Baufortschritte ist es geboten, erneut über den aktuellen Arbeitsstand zu informieren.

Über die im Zeitraum Mitte April bis Anfang Juli stattgefundenen Arbeiten wurde an dieser Stelle berichtet. Über die im Zeitraum Anfang Juli bis Mitte Oktober stattgefundenen Arbeiten wurde an dieser Stelle berichtet. In nebenstehender Bildergalerie seien die Baufortschritte des Zeitraumes Mitte Oktober bis Jahresende 2018 dargestellt. Zu diesem Zwecke wird nebenstehende Bildergalerie bis Ende Dezember 2018 in Abständen weiter ergänzt.

Bezüglich der Arten und des Umfanges der Baumaßnahmen und Tätigkeiten, die im Zeitraum Mitte Oktober bis Jahresende 2018 im Rahmen der Bahnhofsgebäudesanierung Schönheide Ost stattgefunden haben, sind im Prinzip keine textlichen Ergänzungen notwendig, da diejenigen Arbeiten, die bereits im Beitrag zum Zeitabschnitt Juli - Oktober 2018 beschrieben wurden, zwischen Oktober und Jahresende 2018 weiter fortgeführt werden. Bezüglich der Details, welche Arbeiten durchgeführt wurden bzw. werden, sei daher auf den Artikel zu den Arbeiten im Zeitraum Juli bis Oktober verwiesen. Wohl aber macht ein Veröffentlichen weiterer, neuer Bilder von der fortschreitenden Sanierung des Bahnhofsgebäudes Schönheide Ost Sinn, wozu die nebenstehende Bildergalerie eingerichtet wurde.

Hingewiesen sei in diesem Zusammenhang noch einmal auf die neue Sonderspendenaktion zur Kofinanzierung der Bahnhofsgebäudesanierung Schönheide Ost, die bisher recht positiv angelaufen ist. Dennoch werden natürlich weiterhin dringend weitere Gelder zur Finanzierung der Weiterführung der Bauarbeiten am Bahnhofsgebäude Schönheide Ost benötigt, weshalb wir an dieser Stelle auch um Ihre Spende bitten.




nach oben30.11.2018: Sonderspendenaktion zur Kofinanzierung der Sanierung des
Bahnhofsgebäudes Schönheide Ost (Update Spendenstand)

FHWE . Wie bekannt, läuft seit Mitte April 2018 die Sanierung des Empfangsgebäudes des Bahnhofs Schönheide Ost, für die der FHWE im Juli 2017 einen Fördermittelbescheid erhalten hatte. Wie an dieser Stelle berichtet, gehen die Arbeiten gut voran und die ersten größeren Zwischenergebnisse der Sanierung sind per Stand Oktober 2018 nun auch von außen für Jedermann und Jederfrau sichtbar, der oder die auf der B 283 nach Schönheide herein gefahren kommt und damit am Bahnhof Schönheide Ost vorbeikommt.

Wie ebenfalls im Rahmen dieses Beitrages zum aktuellen Arbeitsstand Bahnhof Schönheide Ost geschrieben, haben sich leider im Laufe der Bauarbeiten seit April 2018 Mehrkosten in Höhe von 85.000 € für den FHWE ergeben. Aus diesem Grunde ist der Verein darauf angewiesen, zum 1. Oktober 2018 eine neue Sonderspendenaktion zugunsten der Kofinanzierung der Sanierung des Empfangsgebäudes des Bahnhofs Schönheide Ost zu starten. Hiermit sei diese neue Sonderspendenaktion veröffentlicht.

Aus welchen Arbeitsleistungen im Rahmen der Bahnhofsgebäudesanierung die Mehrkosten von 85.000 € genau resultieren sowie warum diese zuvor unvorhersehbar waren und warum sie nunmehr jedoch unvermeidbar sind, ist im Rahmen dieses Artikels genauer beschrieben. Wen dies näher interessiert, bitte an jener Stelle lesen. An dieser Stelle sei der grobe Finanzierungsplan für die Sanierung des Bahnhofsgebäudes Schönheide Ost dargestellt.


Die ursprüngliche Finanzierung sah - grob vereinfacht - folgendermaßen aus:

- Gesamtbaukosten: 195.000 €

- Davon Fördermittel aus dem LEADER-Fördermittelbescheid vom Juli 2017: 150.000 €

- Eigenanteil FHWE: 45.000 €.


Nun ist der FHWE weder naiv noch bei der Ausführung derartiger Bauprojekte wie der Sanierung historischer Bahngebäude unerfahren. Dass gewisse - vorher nicht genau bekannte - Kostensteigerungen während der Bauphase zu erwarten sind, war natürlich von vorn herein bedacht worden. Schließlich ist erstens allgemein bekannt, dass Bauprojekte sich während der Realisierungsphase in aller Regel immer verteuern. Zweitens hat der FHWE bereits zwischen 1998 und 2003 den Schmalspurlokschuppen in Carlsfeld sowie von 2005 bis 2007 das historische Empfangsgebäude des Bahnhofs Schönheide Süd saniert - auch dies jeweils im sechsstelligen Kostenrahmen und mit Baukostensteigerungen während der Bauphase.

Aus diesem Grunde hatte der FHWE für die Bahnhofsgebäudesanierung Schönheide Ost eine zusätzliche Reserve von 25.000 € gebildet, die von Beginn an für eventuelle Baukostensteigerungen vorgesehen war. Dass sich der Kostenrahmen in Schönheide Ost aber derart erweitern würde - um 85.000 € - war dann doch eine böse Überraschung und treibt den Verein an die Grenze seiner finanziellen Belastbarkeit. Die Ausrufung der neuen Sonderspendenaktion zur Kofinanzierung der Bahnhofsgebäudesanierung Schönheide Ost ist damit leider unerlässlich.


Der neue Finanzierungsplan sieht folgendermaßen aus:

Gesamtbaukosten: 280.000 € (195.000 € Ursprungssumme + 85.000 € Mehrkosten)

Davon Fördermittel aus dem LEADER-Fördermittelbescheid von 2017: 150.000 € (Höhe der Fördermittel bleibt trotz Kostensteigerung gleich)

Eigenanteil FHWE: 130.000 €


Dieser neue FHWE-Eigenanteil von 130.000 €
setzt sich wiederum zusammen aus:

- 45.000 € ursprünglich geplanter Eigenanteil

- 85.000 € durch die Mehrkosten hinzugekommener Eigenanteil


Der durch die Mehrkosten hinzugekommene,
zusätzliche FHWE-Eigenanteil von 85.000 € soll finanziert werden durch:

- 25.000 € von vorn herein einkalkulierte Mehrkosten

- 30.000 € Mobilisierung einer zusätzlichen Finanzreserve des Vereins, die eigentlich für ein anderes Zukunftsprojekt 2019 gedacht ist

- 30.000 € Spendengelder aus der hiermit vorgestellten, neuen Sonderspendenaktion zur Kofinanzierung der Bahnhofsgebäudesanierung Schönheide Ost.


Ein Restbetrag, der durch die neue Sonderspendenaktion zur Kofinanzierung der Bahnhofsgebäudesanierung Schönheide Ost nicht gedeckt sein könnte, indem die Spendenaktion ihr Spendenziel von 30.000 € nicht erreicht, wäre dann nur durch die Aufnahme eines Zwischenfinanzierungskredites schließbar, was den Verein natürlich mit Zinszahlungen und zukünftigen Raten zur Tilgung des Kredites belasten würde und damit ebenfalls die nächsten Zukunftsprojekte - namentlich die Gleissanierung zwischen Schönheide Ost und Schönheide Süd sowie die Inbetriebnahme dieses Streckenabschnittes der CA-Linie 2019/20 - weiter in die Zukunft schieben würde.


Aus diesem Grunde bitten wir auch Sie um Ihre Spende im Rahmen der neuen FHWE-Sonderspendenaktion zur Kofinanzierung der Bahnhofsgebäudesanierung Schönheide Ost!



Die folgenden Eisenbahn- und Heimatfreunde sind seit der letzten Aktualisierung zu dieser Spendenaktion an dieser Stelle neu als Spender hinzu gekommen und haben die Bahnhofsgebäudesanierung im Zeitraum 13. bis 23. November 2018 mit einer Spende unterstützt (Mehrfachspender sind mehrfach genannt):

Gotthard Lang, (ohne Ortsangabe)
Mike Fiedler, Hammerbrücke
Karsten Foth, Aalen
Beate Goßow, (ohne Ortsangabe)
Annekatrin Grafe, (ohne Ortsangabe)
Matthias Dressel, Bad Laer
Joachim Volkhardt, Halle/Saale
Enrico Hörnig, Dürrröhrsdorf-Dittersbach

Die folgenden Eisenbahn- und Heimatfreunde hatten die Bahnhofsgebäudesanierung im Zeitraum bis zum 12. November 2018 mit einer Spende unterstützt (Mehrfachspender sind mehrfach genannt):

Jochen Platz, Leipzig
Thomas Georgi, Dresden
Dr. Frank Biedermann, Jena
Holger Drosdeck, Chemnitz
Jochen Platz, Leipzig
Rolf Mennicken, Würselen
Klaus Klotzbach, Merkers
Thomas Rietz, Radebeul
Dr. Sigmund Jähn, Strausberg
Ingenieurbüro Becher, Auerbach/Vogtl.
Danny Saumer, Belm
Gunnar Hölzig, Cottbus
Philipp Mützel, München
Udo Funk, Raschau-Markersbach
Holger Noritzsch, Plauen



Das anvisierte Spendenziel beträgt 30.000 €. Der Spendenstand per 23. November 2018 beträgt 23 Einzelspenden mit einer Gesamtsumme von 5.006,22 €.

So erfreulich und positiv die Tatsache ist, dass in den ersten Wochen der Sonderspendenaktion bereits mehr als 20 Eisenbahnfreunde für die Bahnhofsgebäudesanierung Schönheide Ost gespendet haben und damit knapp 17 % des anvisierten Spendenziels bereits gedeckt sind, so besagen die Regeln der Mathematik natürlich ebenso, dass derzeit noch reichlich 83 % zur Erreichung des anvisierten Spendenziels fehlen.

Vor dem Hintergrund, dass von den Gesamtkosten zur Sanierung des Bahnhofsgebäudes Schönheide Ost sowieso nur rund 11 % durch Spendenmittel finanziert werden sollen sowie in Verbindung mit der Tatsache, dass von diesen 11 % der Gesamtkosten bisher knapp 17 % als Spendenziel erreicht wurden, bittet der FHWE auch Sie um Ihre Spende zu Gunsten dieser Sonderspendenaktion. Liebe Eisenbahn- und Heimatfreunde, bitte helfen auch Sie mit, die finanzielle Basis für die weitere Sanierung des Bahnhofsgebäudes Schönheide Ost sicherzustellen und das anvisierte Spendenziel von 30.000 € zu erreichen. Die Sonderspendenaktion zur Kofinanzierung der Sanierung des Empfangsgebäudes des Bahnhofs Schönheide Ost läuft nicht bis zu einem festgelegten Enddatum, sondern bis zum Erreichen des Spendenziels.


Bitte helfen Sie uns mit, die Laufzeit der Sonderspendenaktion möglichst kurz zu halten, indem das Spendenziel möglichst frühzeitig erreicht wird. Noch fehlen dazu 24.993,78 € (Stand 23. November 2018).


Kontoinhaber:
IBAN:
BIC-/SWIFT-Code:
Bank:
Verwendungszweck:
FHWE e.V.
DE70 8705 4000 3667 0000 99
WELADED1STB
Erzgebirgssparkasse
Spende Sanierung EG Schönheide Ost
Spendenziel: 30.000,00 Euro
Stand 23.11.2018: 5.006,22 Euro

Benötigt wird auch Ihre Spende - vielen Dank!


nach oben 30.11.2018: Streckenfreischnittarbeiten Schönheide Ost - Schönheide Süd Herbst 2018 und Frühjahr 2019 (Update)

FHWE .
Fotogalerie Bewuchsbeseiti-
gungsaktion Schönheide Ost -
Schönheide Süd 17.11.2018


FHWE .
Fotogalerie Bewuchsbeseiti-
gungsaktion Schönheide Ost -
Schönheide Süd 29.10.2018


FHWE .
Fotogalerie Bewuchsbeseiti-
gungsaktion Schönheide Ost -
Schönheide Süd 20.10.2018


FHWE .
Fotogalerie Bewuchsbeseiti-
gungsaktion Schönheide Ost -
Schönheide Süd 13.10.2018


FHWE .
Fotogalerie Bewuchsbeseiti-
gungsaktion Schönheide Ost -
Schönheide Süd 29.09.2018

. Im Herbst 2018 hat der FHWE wieder mehrere Arbeitseinsätze zum Bewuchsfreischnitt auf der Strecke Schönheide Ost - Muldenberg durchgeführt, die sich dieses Jahr auf den Streckenabschnitt Schönheide Ost - Schönheide Süd konzentrierten. So fanden solche Aktionen in diesem Herbst am 19., am 28. und am 29. September, am 13., am 20. und am 29. Oktober sowie am 17. November statt. Die Bewuchsfreischnittmaßnahmen dienen dieses Mal konkret der Vorbereitung von für 2019 geplanten Instandsetzungsmaßnahmen am Streckengleis zwischen Schönheide Ost und Schönheide Süd, die wiederum notwendig sind, um 2019 oder 2020 diesen Abschnitt der CA-Linie wieder in Betrieb nehmen zu können.

Perspektivisch soll die einmal freigeschnittene Strecke mittels regelmäßiger Einsätze eines Mulchers von größerem Wildwuchs freigehalten werden. Doch der umfangreiche Erstfreischnitt muss manuell erfolgen, da der Streckenabschnitt in den Jahren nach 1995 (letzte Befahrung durch die DB) zu stark zugewachsen war. Zwar hatte der FHWE den Streckenteil Schönheide Ost - Schönheide Süd zwischen 2003 und 2009 soweit freigeschnitten, dass ein Durchkommen mit Bauzügen wieder möglich wurde. Auch nach 2009 hat es hier punktuell immer wieder weiterführende Freischnittmaßnahmen gegeben. Doch für eine Inbetriebnahme des Streckenabschnittes für den öffentlichen Verkehr sind weitere Freihaltemaßnahmen am Streckengleis von Nöten, die zurzeit realisiert werden.


Der nächste solche Einsatz findet - in Abhängigkeit der Witterung - vsl. Mitte Januar 2019 statt. Im Dezember, zur Weihnachtszeit, soll niemand mit dem Thema Streckenfreischnitt "behelligt" werden, doch 2019 muss es damit weitergehen. Der FHWE ruft hiermit alle am Thema Schönheider Bahnen interessierten Eisenbahn- und Heimatfreunde - egal ob FHWE-Vereinsmitglied oder nicht - dazu auf, sich auch 2019 wieder an diesen Einsätzen zu beteiligen. Folgendes steht als Gedanke dahinter:

- Da der Bewuchsfreischnitt eine manuelle und "meternde" Tätigkeit ist, für die keinerlei Sachkenntnisse notwendig sind - nur etwas körperliche Beweglichkeit und ein guter Wille - für die andererseits aber eine sehr hohe Anzahl von Arbeitskräften benötigt wird, ist der FHWE auf die Idee gekommen, hierzu zumindest punktuell bzw. fallweise auch vereinsexterne Mitstreiter zu motivieren, die den Aktivitäten des FHWE positiv gegenüber stehen.

- Dies ist bei den diesjährigen Arbeitseinsätzen bereits in erstaunlichem Maße durch "Mundpropaganda" und persönliche Ansprachen im Eisenbahnfreundes-Bekanntenkreis gelungen und soll deshalb weiter ausgebaut werden, da es recht erfolgversprechend erscheint. Aus diesem Grunde erfolgt die Veröffentlichung der nächsten diesbezüglichen Arbeitseinsätze auf der Webseite des FHWE.

- Fotografische Impressionen von den letzten Streckenfreischnittsarbeitseinsätzen im Herbst 2018 finden Sie in nebenstehenden Bildergalerien. Gerade und insbesondere, wenn man sonst vielleicht im Büro, allgemein in geschlossenen Räumen oder irgendwo als Fahrzeugführer auf Schiene oder Straße arbeitet, gilt: Es macht wirklich Spaß! Man arbeitet unter freiem Himmel, ist in einer motivierten Gruppe Gleichgesinnter, in der herrlichen Natur des Westerzgebirges und bei der (historischen) Bahn - was will man mehr. Und es ist gesund - es ist Bewegung, sozusagen Sport. Und es ist nützlich und produktiv.


Wenn Sie Lust haben, an einer der nächsten Bewuchsfreischnittaktionen des FHWE teilzunehmen, kommen Sie bitte gerne vorbei. Bei den Arbeitseinsätzen gilt jeweils folgender Zeitplan:

- 9.45 Uhr: Treffen im Bahnhof Schönheide Süd (Wilzschhaus)

- 10.00 Uhr: Abfahrt des Arbeitszuges in Richtung Schönheide Ost bis an die "Baustelle".

- 10.00 Uhr - 12.00 Uhr: Arbeiten zur Bewuchsbeseitigung (kleine Fichten aus dem Gleis ziehen, Beseitigen von Bäumchen entlang des Bahndammes mittels Astschere)

- 12.00 Uhr - 12.45 Uhr: Mittagspause - es gibt feine Sachen vom Grill, die der Verein spendiert.

- ab 12.45 Uhr - Weiterarbeiten

- zwischen 15.30 Uhr und 17.00 Uhr (je nach Jahreszeit): Arbeitsschluss, Rückfahrt nach Schönheide Süd/Wilzschhaus.


Die Arbeitsgeräte und das Werkzeug stellt der Verein. Die persönlichen Arbeitssachen, geeignetes festes Schuhwerk sowie Arbeitshandschuhe muss jeder Beteiligte bitte selbst mitbringen. Ein paar Reservepaare an Arbeitshandschuhen hat der Verein dabei, doch u.a. wegen der unterschiedlichen benötigten Größen mögen sich die Teilnehmer ihre Arbeitshandschuhe idealerweise bitte selbst mitbringen. Speisen zu Mittag sowie die Getränke während der Arbeitszeit stellt der FHWE. Es gibt leckeres Grillgut vom Holzkohlegrill.

Falls Sie Gefallen an dem Gedanken einer Teilnahme finden und gern einmal "reinschnuppern" möchten, erbitten wir wegen der Arbeitsplanung sowie wegen der einzukaufenden Menge Speisen und Getränke um vorherige Anmeldung per E-Mail an holger . drosdeck (ät) f h w e . de (diese E-Mailadresse zum Versand einer Mail noch zusammenfügen und das echte "ät"-Zeichen einbauen). Natürlich ist auch eine spontane Teilnahme möglich, eine Vormeldung würde dem Verein aber eine bessere Planungssicherheit bringen. Über Interessenten freuen wir uns sehr. Der genaue Termin für den nächsten Bewuchsbeseitigungs-Arbeitseinsatz im Januar 2019 wird im Verlauf des Dezember 2018 bekanntgegeben.

Abschließende Anmerkung: Mitte Januar ist die Durchführung von Arbeiten im Freien natürlich immer in besonderem Maße von der Witterung abhängig. Niemand weiß aktuell, ob Mitte Januar 2019 gerade 5 Grad Plus und trockenes Wetter herrschen werden - was es selbst im Erzgebirge in den letzten Wintern häufig gab. Oder ob Mitte Januar 2019 gerade 15 Grad Minus bei 2 Metern Schnee - übereinander - herrschen werden. Der hiermit vorangekündigte Arbeitseinsatz Mitte Januar 2019 ist daher unter Vorbehalt geplant und findet natürlich nur bei geeigneter Witterung statt, sprich bei Trockenheit und Plusgraden. Im Falle von Frost, Schnee usw. muss der Einsatz leider ausfallen. Dies wird kurzfristig vorm Termin entschieden und an dieser Stelle sowie angemeldeten Teilnehmern auch individuell per Mail bekanntgegeben.




nach oben17.10.2018: Stand Bahnhofsgebäudesanierung Schönheide Ost, Zeitraum Juli - Oktober 2018

FHWE .
Fotografien Sanierung
Empfangsgebäude Bahnhof
Schönheide Ost,
Zeitraum Juli - Oktober 2018


FHWE .
Historische Fotografien des
Empfangsgebäudes des Bahnhofs Schönheide Ost -
25 Aufnahmen aus drei
Jahrhunderten

. Wie an dieser Stelle berichtet, läuft seit Mitte April 2018 die Sanierung des Empfangsgebäudes des Bahnhofs Schönheide Ost, für die der FHWE im Juli 2017 einen Fördermittelbescheid erhalten hatte. Aufgrund der fortgeschrittenen Zeit bzw. wegen der zu verzeichnenden Baufortschritte ist es geboten, erneut über den aktuellen Arbeitsstand zu informieren.

Über die im Zeitraum Mitte April bis Anfang Juli stattgefundenen Arbeiten wurde an dieser Stelle berichtet, dies kann dort nachgelesen werden. Hier seien jetzt die Baufortschritte des Zeitraumes Anfang Juli bis Mitte Oktober 2018 dargestellt. Folgende Bauarbeiten bzw. folgende Entwicklungen haben in dieser Zeit stattgefunden:

Der Schwerpunkt lag im Bereich Tiefbau rund um das Gebäude herum. Hier ergaben sich deutliche Mehrleistungen erst nach Baubeginn. Entgegen der ursprünglichen Planungen musste die Regenwasserentwässerungsanlage inklusive mehrerer Schleusen und etlicher Meter Rohrleitungssysteme von Grund auf erneuert werden. Sämtliche Schleusen waren komplett neu zu bauten, alle Rohre mussten neu verlegt werden. Bei der Vorplanung der Bahnhofsgebäudesanierung im Jahr 2017 waren verschiedene Bodenbereiche stichprobenartig aufgegraben worden, um den Zustand der alten Regenwasserentwässerungsanlage zu erkunden und daraus den diesbezüglichen Baubedarf abzuleiten. Damals hatten sich dabei nur punktuelle Schäden gezeigt. An allen Grabungsstellen war das System in der Grundsubstanz Ordnung. Da dies durch eine Fachfirma bestätigt worden war und da es in den Jahren vorher auch keine Probleme mit dem Wasserablauf gegeben hatte, wurde so kalkuliert, dass die alte Regenwasserentwässerungsanlage noch intakt sei und folglich hier kein großer Investitionsbedarf bestanden hätte.

Erst bei den Arbeiten im Rahmen der Sockelsanierung ab Frühjahr dieses Jahres sowie bei der beabsichtigten Behebung der genannten kleineren Schäden an der Regenwasserentwässerungsanlage, in deren Rahmen weitere Grabungen im Erdreich rund um das Gebäude notwendig wurden, offenbarte sich der komplett desolate Zustand der Anlage inklusive Schleusen und Rohren. Folglich musste der Neubau der Regenwasserentwässerungsanlage zusätzlich mit in das Bauprogramm aufgenommen werden, was zu einer Bauverzögerung um zusätzliche vier Wochen sowie zu erheblichen Mehrkosten im fünfstelligen Bereich führte. Der Neubau der Regenwasserentwässerungsanlage fand vordergründig im August und September 2018 statt und ist per Stand Mitte Oktober 2018 auf der straßenseitigen Seite des Bahnhofsgebäudes weitgehend beendet. Auf der bahnsteigseitigen Längsseite dauern diese Arbeiten per Stand Mitte Oktober noch an.

Im August erfolgte auch der Einbau sämtlicher neuer Fenster. Alle alten Fenster des Empfangsgebäudes waren desolat und mussten durch neu angefertigte ersetzt werden. Der Nachbau der Fenster erfolgte in einer Schönheider Tischlerei. Natürlich konnte hier keine Baumarktware von der Stange zum Einbau kommen. Sämtliche der neuen Fenster sind individuelle Einzelanfertigungen aus Holz, aber den heutigen Vorschriften bezüglich Wärmeschutzisolierung entsprechend. Da sich auch bei den Fenstern erst während der Bauphase erhebliche Mehraufwände herausstellten, wurde hier ebenso der ursprüngliche Kostenrahmen deutlich überzogen, was sich aber als unvermeidbar darstellt. Die Innentüren des Gebäudes sind per Stand Mitte Oktober 2018 gerade in der Aufarbeitung, ebenfalls in einer Tischlerei. Im Gegensatz zu den Fenstern können diese Türen renoviert werden und es macht sich kein kompletter Neubau der Türen erforderlich.

Auch etliche andere Arbeiten vorrangig im Innenbereich des Gebäudes liefen im Zeitraum Anfang Juli bis Anfang Oktober 2018 fortwährend und dauern per Stand Mitte Oktober weiterhin an. Beispielhaft seien hier genannt die komplette Neuinstallation der Elektroanlage des Hauses, der Neubau der Sanitärräume, wo der neue Fußbodenestrich und der Trockenbau weit fortgeschritten sind. Außerdem ist der Einbau einer neuen Heizungsanlage auf Flüssiggasbasis zu nennen. Der unterirdisch und damit nicht sichtbar neben dem Bahnhofsgebäude installierte Flüssiggastank steht bereits seit Sommer, im Herbst 2018 läuft gerade der Einbau der Heizungsanlage an sich im Kellergeschoss. Mitte September begann auch die zunächst teilweise Einrüstung des Bahnhofsgebäudes, seit Ende September steht das Baugerüst vollständig. Die Sanierung der Fassade im mittleren und oberen Bereich des Gebäudes begann zeitgleich. Hier stehen Putzarbeiten und anschließend die Farbgebung des Hauses an. Diese Arbeiten laufen per Stand Mitte Oktober 2018 gerade.

Mit dem Aufstellen des Gerüstes kamen auf den Verein auch weitere Eigenleistungen zu, die nicht von Firmen ausgeführt werden. Dazu gehört die Vorbereitung der gesamten Fassade auf allen Seiten für die Putzer und Maler. Im Detail umfassen die Vereinsarbeiten u.a. das fachgerechte Entfernen alter Leitungshalterungen und Traversen sowie weiterer alter, nicht mehr benötigter Installationselemente. Davon nicht betroffen sind selbstverständlich die Aufhängungselemente samt Isolatoren der ehemaligen Streckenfernsprech-Freileitung, welche aus denkmalschützerischen Gründen erhalten bleiben.

Noch nicht begonnen haben per Stand Mitte Oktober 2018 die Dachdeckerarbeiten sowie die damit verbundenen Tischlerarbeiten im Rahmen der notwendigen Sanierung von vier so genannten Dachüberständen. Hier macht sich der Austausch mehrere alter Holzteile erforderlich. Diese Tätigkeiten stehen für den weiteren Verlauf des Herbstes 2018 an.

Die insgesamten Mehrkosten im Rahmen der Bahnhofsgebäudesanierung Schönheide Ost werden sich nach jetzigem Kenntnisstand auf zirka 85.000 Euro belaufen - bei ursprünglich veranschlagten Baukosten von rund 200.000 Euro, von denen 150.000 Euro über Fördergelder finanziert werden sollten. Die Mehrkosten sind sämtlich vom Verein alleine zu tragen, was den Verein zwar nicht in ernste Existenznot bringt, aber sehr wohl absolut an die Grenzen seiner finanziellen Belastbarkeit. Die Gelder, die nunmehr zusätzlich für das Bahnhofsgebäude Schönheide Ost aufgebracht werden müssen, fehlen nach aktuellem Stand für andere Zukunftsprojekte, namentlich für die für 2019 geplanten Gleissanierungsmaßnahmen im Streckenabschnitt Schönheide Ost - Schönheide Süd. Der FHWE hat daher zum 1. Oktober 2018 eine neue Sonderspendenaktion zur Kofinanzierung der Bahnhofsgebäudesanierung Schönheide Ost gestartet (siehe dieser Beitrag).




nach oben12.10.2018: Sonderspendenaktion zum Streckenkauf der CA-Linie erfolgreich abgeschlossen

FHWE . Zum 15. August 2017 hatte der FHWE die Sonderspendenaktion zur Kofinanzierung des Kaufs der CA-Linie zwischen Schönheide Ost und Muldenberg ins Leben gerufen. Nunmehr kann erfreulicherweise berichtet werden, dass diese Sonderspendenaktion - die ja zeitlich parallel zur nach wie vor regulären FHWE-Spendenaktion ZUG UM ZUG ZUM ZUG lief - nach einer Laufzeit von einem Jahr und 1,5 Monaten zum 30. September 2018 erfolgreich abgeschlossen wurde.

Zur Erinnerung: Wie an dieser Stelle ausführlich berichtet, hat der FHWE mit Wirkung zum 1. August 2017 den Streckenteil Schönheide Ost - Muldenberg der Eisenbahnstrecke Chemnitz - Aue - Adorf (CA-Linie) käuflich von der DB erworben, womit der Verein seither Eigentümer der zuvor auf Pachtbasis genutzten Strecke ist. Die Kosten für den Erwerb beliefen sich inklusive der Nebenkosten für Notar, Vermessungskosten, Grundbuchkosten und anderen kleineren Nebenkostenarten auf einen hohen fünfstelligen Betrag nicht weit unterhalb der Sechsstelligkeit. Über den genauen Kaufbetrag haben die Vertragsparteien Stillschweigen vereinbart.

Der FHWE war darauf angewiesen, von diesen Gesamtkosten im hohen fünfstelligen Bereich den Anteil von 20.000 € aus Spendenmitteln zu finanzieren. Um diese Spenden einzuwerben, lief vom 15. August 2017 bis zum 30. September 2018 die Sonderspendenaktion zum Streckenkauf der CA-Linie.

Das anvisierte Spendenziel betrug 20.000 €. Es konnte in dem besagten Zeitraum zwischen 15. August 2017 und 30. September 2018 durch insgesamt exakt 100 Einzelspenden erreicht bzw. sogar leicht überboten werden. Der Endstand vom 30. September 2018 beträgt 20.475,46 €, so dass das Spendenziel von 20.000 € mit rund 102,4 % übererfüllt wurde.

Allen Spendern im Rahmen der Sonderspendenaktion zur Kofinanzierung des Kaufs der Eisenbahnstrecke Schönheide Ost - Muldenberg durch den FHWE sagt der Verein an dieser Stelle noch einmal recht herzlichen Dank!


Die folgenden Eisenbahn- und Heimatfreunde haben die Spendenaktion unterstützt (Mehrfachspender sind mehrfach genannt):

Thomas Goedeke, Wurzen
Thorsten Reichelt, Leipzig
Andreas Noack, Radebeul
Matthias Dressel, Bad Laer
Henry Hunger, Klingenberg
Hans-Jürgen Surke, Villmar
Gunnar Hölzig, Masserberg
Reiner Fuchs, Sankt Augustin
Jörg Hentschel, (ohne Ortsangabe)
Dr. Gabriele Glede, Adorf/Vogtl.
Hans Jørn Fredberg, Mariager (Dänemark)
Jochen Platz, Leipzig
Bertram Zetzsche, Plauen
Pascal Folger, (ohne Ortsangabe)
Holger Noritzsch, Plauen
Matthias Maus, Bischofswerda
Gert Rehn, Chemnitz
Dr. Florian Gerhard Reißmann, Dresden
Alexander Franke, Erfurt
Hans-Joachim Schulze, Dresden
Dr. Hans-Reinhard Berger, Hohenstein-Ernstthal
Martin Hahn, Schönheide
Heiko Piehler, (ohne Ortsangabe)
Markus Lohneisen, Marktleuthen
Lars Schimpke, (ohne Ortsangabe)
MEV Eisenbahn-Verkehrsgesellschaft mbH, Mannheim
Wilfried Rettig, Minden
Jens-Peter Marquaß, Ribnitz-Damgarten
Helga Bley, Schöneck/Vogtland
Daniela Hertrich, (ohne Ortsangabe)
Michael Thomasch, Rodgau
Thomas Berger, Chemnitz
Jens Reichardt, (ohne Ortsangabe)
Klaus Hünerfeld, Renningen
Jörg Bieler, Leipzig
Matthias Buchner, Gera
Daniel Menzel, (ohne Ortsangabe)
Volker Decker, Lößnitz
Dr. Sigmund Jähn, Strausberg
Klaus Klotzbach, Merkers
Wolfgang Zörkler, Gera
Klaus Klotzbach, Merkers
Michael Henkel, (ohne Ortsangabe)
Ingo Schreiber, Frankfurt/Main
Christian Dotterweich, Aschbach
Christian Deininger, Crimmitschau
Matthias Flade, Leipzig
Frieder Jehring, Pirna
Dirk Seiler, Leipzig
Barbara Müller, (ohne Ortsangabe)
Thomas Rietz, Radebeul
Herko Müller, Dresden Andreas Kirste, Greiz
Thomas Irrgang, Bad Schandau
Matthias Uhlig, Bad Sulza
Dietmar Schulz, Hannover
Florian Tuchscheerer, Neuburg an der Donau
Frank Tuchscheerer, Neuburg an der Donau
Alexander Schilling, Oberpöllnitz
Rolf Hermann, Saalburg-Ebersdorf
C.J.F. la Verge, Hilversum (Niederlande)
Holger Noritzsch, Plauen
Klaus Hünerfeld, Renningen
Claus Schuchardt, Weinböhla
Ralf Fleischer, (ohne Ortsangabe)
Torsten Hensel, (ohne Ortsangabe)
Kai Klause, Plauen
Ragnar Feig, Weimar
Jürgen Braun, (ohne Ortsangabe)
Heinz-Michael Zinner, Halle/Saale
Frank Biesenbach, Kürten
Steffen Frömmel, Volkersdorf
Uwe Klemm, Waldenburg
René Hoffmann, Leipzig
Andreas Noack, Radebeul
Silvio Kozuschek, Stollberg
Danny Saumer, Belm
Ingenieurbuero Seemann GmbH + Co. KG, Schwarzenberg
Gunnar Hölzig, Cottbus
Uwe Günther, Deutzen
Klaus Klotzbach, Merkers
Dieter Fügmann, Berlin
Claus Schuchardt, Weinböhla
Hans Jørn Fredberg, Mariager (Dänemark)
Heinz-Michael Zinner, Halle/Saale
Holger Drosdeck, Chemnitz
Reinhard Liebsch, (ohne Ortsangabe)
Ralf Auraß, München
Bernd Kolle, Gera
Frank Esche, Chemnitz
Walfried Scheller, Berlin
Claus Braun, Köln
Mario Lehmann, Schwarzenberg
MEV Eisenbahn-Verkehrsgesellschaft mbH, Mannheim
Alexander Grath, Wiener Neudorf (Österreich)
Michael Fickert, (ohne Ortsangabe)


Allen Spendern im Rahmen der Sonderspendenaktion zur Kofinanzierung des Kaufs der Eisenbahnstrecke Schönheide Ost - Muldenberg durch den FHWE sagt der Verein an dieser Stelle noch einmal recht herzlichen Dank!

Eines der Hauptprojekte des FHWE im Zeitraum 2018/19 ist die Sanierung des Empfangsgebäudes des Bahnhofs Schönheide Ost. Im Rahmen dieser im April 2018 gestarteten Baumaßnahme haben sich im bisherigen Bauverlauf nicht geplante Mehrkosten im hohen fünfstelligen Bereich ergeben. Aus diesem Grunde ist der FHWE gezwungen, unmittelbar mit der Beendigung der Sonderspendenaktion zum Kauf der CA-Linie eine neue neue Sonderspendenaktion zur Kofinanzierung der Sanierungskosten des Bahnhofs Schönheide Ost zu starten.

Alle Spenden, die ab dem 1. Oktober 2018 noch für die Sonderspendenaktion zum Kauf der CA-Linie eingegangen sind oder erst noch eingehen, ordnen wir bereits der neuen Sonderspendenaktion zur Sanierung des Bahnhofs Schönheide Ost zu.




nach oben09.10.2018: Aufarbeitung Schmalspurwagen 970-544 und 974-325

FHWE .
Aufarbeitung
Traglastenpersonenwagen
970-544


FHWE .
Aufarbeitung
Schmalspurgepäckwagen
974-325

. Im August und September 2018 unterzog der FHWE die in Schönheide Süd vorhandenen beiden Schmalspurwagen 970-544 und 974-325 einer umfassenden äußeren Aufarbeitung inklusive Neulackierung und Neubeschriftung. Die Arbeiten umfassten ein solches Ausmaß, wie es im Rahmen der Möglichkeiten des Vereins liegt und es vor allem für den FHWE sinnvoll ist. Zu beachten ist: Der Verein betreibt (leider) keine Schmalspurstrecke und insofern wäre eine vollständige, betriebsfähige Aufarbeitung beider Wagen für den FHWE nicht nur finanziell nicht vertretbar, sondern auch nicht sinnvoll, so lange kein regelmäßiger Schmalspurbetrieb stattfindet.

Andererseits soll der historische Bahnhof Schönheide Süd stets ein möglichst positives und stimmiges Gesamtbild abgeben und dazu gehört auch, dass die in Wilzschhaus vorhandenen Fahrzeuge einen positiven Eindruck hinterlassen. Unter genau diesem Gesichtspunkt wurden die beiden Wagen im August und September im Rahmen des Möglichen einer "Frischkur" unterzogen.


Traglastenpersonenwagen 970-544

Der Traglastenpersonenwagen 970-544 der Gattung KB4 befindet sich seit Mai 2008 im Bahnhof Schönheide Süd. In den Jahren 2012 und 2013 hatte der Wagen schon einmal eine Aufarbeitung erhalten. Damals war das Fahrwerk neu lackiert und die Substanz der Aufbauten deutlich verbessert worden. Das Dach wurde damals neu gedeckt, wodurch der Wagenkasten seither wieder dicht gegen eindringende Nässe ist. Die Fenster waren 2012/13 ebenso abgedichtet und angerostete Teile der Blechverkleidung des Wagenkastens erneuert worden. Außerdem hatte 970-544 damals neue Bühnenbretter bekommen. Zum Schluss hatte der Wagen bei jener Aufarbeitung eine neue Lackierung inklusive Beschriftung erhalten.

Die verwendete Farbe erwies sich jedoch als nicht besonders witterungsbeständig. Nach rund fünf Jahren Abstellzeit im Freien war der Lack bereits wieder verblichen und unansehnlich geworden. Aus diesem Grunde spendierte der FHWE dem Wagen nunmehr eine abermalig neue Lackierung mit Neubeschriftung. Die Arbeiten begannen im August und zogen sich bis Mitte September hin. Zum X. WCd-Schmalspurbahnfestival vom 14. bis 16. September 2018 präsentierte sich 970-544 den Besuchern im neuen Gewand. Diese Arbeiten verursachten Kosten im vierstelligen Bereich, welche der Verein komplett alleine trug, sprich ohne irgendeine Förderung durch öffentliche oder private Dritte.


Gepäckwagen 974-325

Der Schmalspurgepäckwagen 974-325 der Gattung KD4 befindet sich seit Juli 2004 beim FHWE und damit per Stand Oktober 2018 seit inzwischen über 14 Jahren. Zuvor stand das Fahrzeug im Verkehrsmuseum Nürnberg, von wo aus es zusammen mit dem Traglastenpersonenwagen 970-604 durch die IG Preßnitztalbahn e.V. erworben wurde. Da der Wagenbedarf der IGP zu diesem Zeitpunkt gedeckt war, gab der Verein 970-604 an den Pollo weiter, wo dieser Wagen seit einigen Jahren - nach grundlegender Aufarbeitung und Umbau - als Aussichtswagen im Einsatz steht.

Den Gepäckwagen 974-325 schenkte (!) die IG Preßnitztalbahn e.V. damals dem FHWE, im Juli 2004 kam das Fahrzeug in Carlsfeld an. Damals war es das erste FHWE-eigene Schmalspurfahrzeug. Zunächst war 974-325 für ein reichliches Jahr im Carlsfelder Lokschuppen untergestellt, doch dann nahm im Oktober 2005 die IV K 99 606 der Stiftung Sächsische Schmalspurbahnen (damals Verein zur Förderung sächsischer Schmalspurbahnen e.V. [VSSB]) diesen Platz für rund zehn Jahre bis 2015 ein. Für das bereits seit langem sehr desolate Dach des Gepäckwagens 974-325 bedeutete dies das Aus, im Winter 2005/06 brach die stark abgezehrte Holzkonstruktion unter einer hohen Schneelast in sich zusammen.

Später holte der FHWE den 974-325 nach Schönheide Süd, da sich die Aktivitäten inzwischen dort gebündelt hatten. Für den Wagen war eine äußere Aufarbeitung und Wiederherstellung des Daches vorgesehen, doch diese scheiterte mehrere Jahre an den begrenzten personellen Kapazitäten. In Vorbereitung des VIII. WCd-Schmalspurbahnfestivals 2015 nahmen sich ab Anfang 2014 zwei bzw. zeitweise drei Vereinsmitglieder dem Wiederaufbau des Daches von 974-325 an. Durch etliche Arbeitsunterbrechungen zog sich der Aufbau des Daches bis September 2015 hin - mit "Quetschen und Pressen" wurden diese Arbeiten bis zum VIII. WCd-Festival zumindest im Wesentlichen fertiggestellt.

Für die Zeit ab Frühjahr 2016 hatten sich zwei der besagten "Schmalspurgepäckwagenprotagonisten" die weitere Wiederherstellung von 974-325 auf die Fahnen geschrieben, verfielen aber in komplette Untätigkeit. So blieb der Gepäckwagen für weitere knapp drei Jahre in dem Zustand, wie er Jahre lang zu sehen war.

Da sich aus der "Schmalspurszene" innerhalb des FHWE - die gern einmal kritisiert, dass der FHWE zu regelspurlastig sei, was sich aber nun einmal durch das Vorhandensein einer Regelspurstrecke so ergeben hat und ohne öffentliche Förderung für einen etwaigen Wiederaufbau der Schmalspurbahn nicht zu ändern ist - leider auch 2016, 2017 und 2018 niemand fand, der sich 974-325 "erbarmen" würde, nahmen sich letztlich einige der eigentlich bei anderen FHWE-Projekten mehr als ausgelasteten Vereinsmitglieder der Sache an und setzten im August und September 974-325 so weit instand, dass er anlässlich des X. WCd-Festivals in einem würdigen Zustand präsentiert werden konnte.

Zu diesem Zwecke wurde die desolate Blechverkleidung des Wagenkastens in etlichen Bereichen erneuert sowie der Wagenkasten grundiert und lackiert. Außerdem bekam das Fahrzeug neu angefertigte Fenster. Anschließend erhielt 974-325 seine Beschriftung. Zum X. WCd-Schmalspurbahnfestival vom 14. bis 16. September 2018 zeigte sich der Wagen in neuem Glanze - rein äußerlich macht das Fahrzeug nun einen wirklich guten Eindruck. Auch diese Arbeiten verursachten Kosten im vierstelligen Bereich, welche der Verein komplett alleine trug, sprich ohne irgendeine Förderung durch öffentliche oder private Dritte.




nach oben08.10.2018: V 10 C in Schönheide Süd erhält Aufarbeitung (Update)

FHWE . Die seit reichlich zehn Jahren beim FHWE im Bahnhof Schönheide Süd befindliche V 10 C LKM 1962/Fabriknummer 250311 erhält im Sommer und Herbst 2018 eine erneute Aufarbeitung. Diese umfasst neben diversen technischen Arbeiten auch eine Neulackierung der Lokomotive inklusive neuer Beschriftung.

Ein kleiner Blick zurück: Seit Frühjahr 2008 in Wilzschhaus vorhanden, wurde die V 10 C bis zum III. WCd-Festival 2009 vorrangig optisch aufgearbeitet und in diesem Zuge in neuem Blau gestrichen. Bis zum IV. WCd-Festival 2010 erhielt die Maschine eine Beschriftung als Werklok der Bürstenfabrik Stützengrün. Doch bei eben jenem WCd-Festival entgleiste das Triebfahrzeug wegen eines Tragfederbruches, woraufhin die Lok 2010/11 eine umfangreiche Aufarbeitung des Fahrwerkes erhielt. Dabei wurden u.a. auch die Radsätze der Maschine neu profiliert. Bis zum V. WCd-Festival 2011 wurde die V 10 C wiederhergestellt. Die damalige Aufarbeitung der Lokomotive bezog sich also vordergründig auf den „unteren Bereich” des Triebfahrzeuges.

Witterungsbedingt und in Verbindung mit der Tatsache, dass 2009 Standardlack aus dem Baumarkt für die damalige Neulackierung verwendet wurde und hingegen kein überdurchschnittlich hochwertiger, teurer, besonders wetterfester Lack, den es nur im sehr speziellen Fachhandel gibt, war die Farbgebung der Lok nach rund neun Jahren inzwischen stark angegriffen. Diesem Umstand Rechnung tragend, knöpften sich einige Vereinsmitglieder die V 10 C ab Sommer 2018 erneut vor und widmeten ihr ihr Können und Handeln. Dieses Mal ging es vor allem um den „oberen Bereich” der Lok. Im Maschinenraum wurden diverse technische Wartungs- und Erneuerungsarbeiten an der Antriebsanlage durchgeführt. Zudem erhält die Maschine eine erneuerte Beleuchtungsanlage. Schluss letztendlich bekam das Triebfahrzeug im August und September 2018 abermals eine neue Lackierung - dieses Mal in einem korrigierten, nach neuen Erkenntnissen nun dem Original entsprechenden Farbton und mit einem kostenintensiveren, hochwertigen Lack. Hieraus schöpft sich die Hoffnung, dass die jetzige Lackierung eine längere Haltbarkeit aufweisen soll als die vorherige.

Sämtliche genannten Arbeiten werden in reiner Vereins-Eigenregie durchgeführt und aus Vereinsmitteln ohne irgendwelche öffentliche Förderung finanziert. Bis zum X. WCd-Schmalspurbahnfestival vom 14. bis 16. September 2018 sollten die Arbeiten abgeschlossen sein, was im Wesentlichen auch gelang. Bestimmte Detailarbeiten an der Antriebsanlage sowie an der Beleuchtung der Lok sind aber sehr feingliedrig und damit zeitaufwändig und werden daher im Oktober 2018 fortgesetzt. Auch die Beschiftung des Fahrzeuges steht per Stand Anfang Oktober 2018 noch aus.



nach oben04.10.2018: Rückblick X. WCd-Schmalspurbahnfestival 2018

FHWE .
Rückblick Fotoveranstaltung
Freitag, 14. September 2018


FHWE .
Rückblick
Veranstaltungswochenende
15./16. September 2018


FHWE .
Vorbereitung, Seitenblicke
und "Drumherum"

. Vom 14. bis zum 16. September 2018 fand im Bahnhof Schönheide Süd das X. WCd-Schmalspurbahnfestival 2018 statt. Drei Tage lang stand die IV K 99 1542-2 der IG Preßnitztalbahn e.V. aus Jöhstadt beim FHWE in Wilzschhaus als Gastlok im Einsatz. Der traditionelle Rückblick auf die Veranstaltung soll an dieser Stelle natürlich nicht fehlen.

Insgesamt wurde das diesjährige WCd-Festival wieder zu einem sehr guten und sehr schönen Erfolg. Es gilt zu konstatieren: Das Interesse der Öffentlichkeit am Tun und Handeln des FHWE ist wirklich ungebrochen, auch reizt die landschaftlich wunderschöne Lage des Bahnhofs Schönheide Süd und seiner umgebenden, teils regelspurigen und teils schmalspurigen, teils noch oder wieder vorhandenen und teils ehemaligen Eisenbahnstrecken ungemein. So wurde insgesamt, alle drei Veranstaltungstage addiert, eine Teilnehmerzahl im niedrigen vierstelligen Bereich - knapp über 1.000 - erreicht, was für eine derart kleine Veranstaltung in einer solch abgelegenen Gegend ein mehr als großer Erfolg ist - noch dazu vor dem Hintergrund mehrerer Parallelveranstaltungen in anderen sächsischen Eisenbahnregionen an jenem Wochenende.

Der Freitag als Fototag war wettermäßig leider schlecht, was sich bei solchen Aktionen naturgemäß sofort in den Teilnehmerzahlen niederschlägt. Gegenüber teils schon über 50 zahlenden Fotografen in den Vorjahren fanden am 14. September 2018 nur 21 teilnehmende Enthusiasten den Weg nach Wilzschhaus und einige davon auch erst zur abendlichen Nachtfotoaktion. Dies ist verständlich - was will man mit allzu vielen Schlechtwetterbildern? Der Himmel zeigte sich am Fototag leider fast ständig trüb, bis auf ein paar Augenblicke am Nachmittag. Nachtfotos kann man hingegen auch bei wolkenverhangenem Himmel machen, so lange es nicht regnet. Hieraus erklärt sich, warum abends mehr Fotografen da waren als tagsüber. Unterm Strich war aber auch bereits der Freitag ein toller Veranstaltungstag - denen, die da waren, hat es sehr gut gefallen und es waren viele lobende Worte zu hören.

Das Programm am Freitag war das bekannte: Früh gab es einige Fotomotive mit der IV K auf der Schmalspurseite des Bahnhofs Schönheide Süd. Dann wurden die Regelspurgüterwagen von den Rollfahrzeugen abgerollt und zu einem kurzen Regelspurgüterzug zusammengestellt. Dieser begab sich sodann auf die Reise nach Hammerbrücke, gezogen von der V 10 1506. Es folgte die Rückfahrt nach Schönheide Süd und das Wiederaufrollen der Normalspurgüterwagen auf die Rollfahrzeuge. Abends standen dann Nachtfotos mit der 99 1542-2 und einer kurzen Personenzuggarnitur "nach Carlsfeld" sowie mit den Güterwagen in der Rollfahrzeuggrube an. Erst nach 22.00 Uhr endete dieses Programm mit vielen zufriedenen Gesichtern bei den Fotografen.

Der Samstag und der Sonntag standen wie immer voll im Zeichen der allgemeinen Öffentlichkeit - es kamen Familien, Heimatfreunde, Eisenbahnfreunde, Schaulustige. Und alle kamen auf ihre Kosten. Die Kinder belagerten die Hüpfburg und den Bastelstand. Zweimal täglich zeigte sich die Rollfahrzeuggrube dicht von Leuten umzingelt, wenn die Schau-Rollwagenvorführungen stattfanden. Ansonsten befanden sich die IV K auf der Schmalspurseite sowie die V 10 B auf der Regelspurseite im Dauereinsatz für Führerstandsmitfahrten. Sehr gut besetzt bis übervoll verkehrte der Wernesgrüner Schienen-Express und die Idee, den Zug anlässlich des WCd-Festivals "nur" zwischen Schönheide Süd und Tannenbergsthal fahren zu lassen, dafür aber im Stundentakt, stellte sich als goldrichtig heraus - denn zum Festival wollten die Teilnehmer auch wieder schnell zurück zum Festgelände im Bahnhof Schönheide Süd.

War das Wetter am Freitag richtig wolkenverhangen und am Samstag wechselhaft, so überraschte am Sonntagfrüh ein wolkenloser Himmel mit purem Sonnenschein die zu so früher Stunde schon Anwesenden. Jetzt konnten zwischen 9.00 Uhr und 10.00 Uhr diejenigen Sonnenfotos nachgeholt werden, die zur eigentlichen Fotoaktion zwei Tage zuvor nicht möglich gewesen waren. Ansonsten zeigte sich der Sonntag noch einen Tick besser besucht als der Samstag, obwohl auch schon am Sonnabend eine sehr gute Nachfrage bestanden hatte. Auswirkungen hatte dies auch auf den Andrang in der historischen Bahnhofsgaststätte, wo das fleißige Personal kaum hinterherkam und die Vorräte mehrfach durch kurzfristige Nachkäufe ergänzt werden mussten.

Insgesamt entwickelte sich - wie bereits eingangs erwähnt - das X. WCd-Schmalspurbahnfestival 2018 wieder zu einer zufriedenstellenden Veranstaltung für alle Beteiligten. Es dampfte wieder einmal auf den 750-mm-Gleisen des Bahnhofs Schönheide Süd, was für den FHWE allein schon deshalb von Wichtigkeit ist, um bei allem regelspurigen Engagement nicht vergessen zu lassen, worin die Ursprünge des Vereins liegen und wie eines der Hauptanliegen des Vereins auch 2018 immer noch heißt, nämlich Wilzschhaus - Carlsfeld auf sächsischer Schmalspur.

Ob und wann es ein nächstes WCd-Festival geben wird, ist momentan noch nicht definiert und entschieden. Fakt ist jedoch, dass diese Veranstaltung zukünftig - wenn dann - im Zweijahresrhythmus durchgeführt werden soll, so lange keine neuen Schmalspurgleisanlagen beim FHWE existieren, die eine Erweiterung oder größere Abwechslung des Programms zulassen würden. Somit wird es 2019 aller Voraussicht nach kein WCd-Schmalspurbahnfestival geben, doch ein XI. WCd-Festival 2020 oder 2021 erscheint sicherlich nicht unrealistisch.

Für das jetzt stattgefundene X. WCd-Festival 2018 sei allen Beteiligten, den vielen Helfern und Mitmachern, die teils unter wirklich erheblichem Stress in ihrer Freizeit standen, noch einmal inniger und ausgiebiger Dank ausgesprochen! Und besonders herzlichen Dank natürlich auch wiederum an die Interessengemeinschaft Preßnitztalbahn e.V., die selbstredend zu ihren wiederholten Gastlokgaben in keinster Weise "verpflichtet" wäre, aber diesen Gefallen dem FHWE dennoch immer wieder tut. Bis auf die "neue" IV K der IGP, die 99 594, haben inzwischen alle anderen drei "alteingesessenen" Jöhstädter IV Ks den Bahnhof Schönheide Süd besucht: 99 568, 99 590 und jetzt also auch 99 542. In diesem Sinne nochmals ganz herzlichen Dank - auch an unsere vielen Besucher, denn sie sind es, die dafür sorgen, dass es auch in zukünftigen Jahren weitere WCd-Schmalspurbahnfestivals in Schönheide Süd und/oder Carlsfeld geben soll - trotz der fehlenden 7,5 km Strecke zwischen den beiden Bahnhöfen. Aber vielleicht ändert sich ja auch dies in ferner Zukunft einmal noch - man weiß ja nie, welche Kehrtwendungen die (sächsische Fördermittel)-Welt irgendwann einmal noch machen könnte.




nach oben10.09.2018: 99 542 für das X. WCd-Festival in Wilzschhaus angeliefert

FHWE . Am Montag, dem 10. September 2018 ist die Jöhstädter IV K 99 542/99 1542-2 der IG Preßnitztalbahn e.V. für das X. WCd-Schmalspurbahnfestival 2018 in Wilzschhaus im Bahnhof Schönheide Süd mittels des PRESS-Tiefladers angeliefert worden. Ab Freitag, 14. September steht die Lok drei Tage lang als Gastlok beim FHWE im Einsatz. Es ist das runde, zehnte WCd-Festival und zu diesem Anlass kann man einmal einen kleinen Lok-statistischen Rückblick wagen:

- Die 99 542 ist die insgesamt sechste IV K, die im "FHWE-Zeitalter" den Bahnhof Schönheide Süd besucht hat. Vor ihr waren zwischen 2006 und 2015 bereits die IV K-Loks 99 555, 99 568, 99 574, 99 582 und 99 590 in Wilzschhaus.

- 99 542 ist aber erst die vierte betriebsfähige IV K, die den Bahnhof Schönheide Süd in der "Neuzeit" besuchte, denn 99 568 und 99 606 waren zu ihrem Besuchszeitpunkt in Wilzschhaus nicht einsatzfähig.

- Jedoch ist 99 542 die insgesamt schon achte Dampflok, die bei WCd-Festivals im Bahnhof Schönheide Süd anwesend war, denn im Jahre 2009 war zum III. WCd-Festival mit 99 731 der SOEG auch schon eine "VII K" in Wilzschhaus.

- Und 99 542 ist das insgesamt neunte Gast-Triebfahrzeug, welches in Schönheide Süd ist - da zum 2. Brückenfest des damaligen Tourismusprojektes "Via Wilzschhaus" der VT 137 322 aus Zittau im Bahnhof Schönheide Süd verweilt hatte.

- Und: 99 542 ist zwar "erst" die sechste IV K im "Neuzeitalter" in Wilzschhaus, jedoch die siebente IV K bei einem WCd-Schmalspurbahnfestival des FHWE: Beim VI. WCd-Festival 2012 war die oben nicht mit genannte 99 608 der SDG die Gastlok gewesen, doch diese Veranstaltung hatte in Carlsfeld stattgefunden.


So viel als kleine gedankliche "Spielerei", wie viele IV Ks und anderweitige Schmalspurtriebfahrzeuge in den letzten Jahren seit dem Neubeginn doch eigentlich schon wieder im Bahnhof Schönheide Süd verweilt hatten. Jetzt aber freuen wir uns zusammen mit unseren Besuchern und Gästen erst einmal auf das X. WCd-Schmalspurbahnfestival 2018 am kommenden Wochenende im Bahnhof Schönheide Süd im Schönheider Ortsteil Wilzschhaus!




nach oben07.09.2018: WEX-„Sigmund-Jähn-Fahrtag” sehr gut besucht

FHWE . Der Sonderfahrtag des Wernesgrüner Schienen-Express am 26. August 2018 anlässlich des 40. Jubiläums des Raumfluges von Dr. Sigmund Jähn fand einen sehr guten Zuspruch bei den Besuchern der Feierlichkeiten in Rautenkranz. Vor 40 Jahren, am 26. August 1978, war der in Morgenröthe-Rautenkranz geborene Jähn im Rahmen des sowjetischen Interkosmos-Programms als erster Deutscher ins Weltall geflogen. Daraufhin war im Jahr darauf, 1979, im Empfangsgebäude des Bahnhofs Rautenkranz die Deutsche Raumfahrtausstellung gegründet worden, die 2007 in ein neues, größeres Gebäude einige hundert Meter daneben umgezogen und in diesem Rahmen stark erweitert worden war.

Anlässlich des 40. Jubiläums von Jähns Erstflug gab es in der Deutschen Raumfahrtausstellung eine große Feier zu Ehren Sigmund Jähns - taggenau 40 Jahre später, am 26. August 2018. Da Jähn seiner Heimat bis heute sehr verbunden ist und auch am Thema Eisenbahn in seinem Heimatort sehr interessiert - und deshalb seit zwölf Jahren FHWE-Ehrenmitglied ist - schloss sich der Verein der großen Feier in Rautenkranz an und legte einen Sonderfahrtag des Wernesgrüner Schienen-Express ausschließlich zwischen Wilzschhaus und Rautenkranz ein.

Dieser Sonderfahrtag im Stundentakt zwischen den beiden Orten fand einen sehr guten Zuspruch. Der Tagesablauf war - grob vereinfacht und aus FHWE-Perspektive geschrieben - in etwa der: Zwischen 10.00 Uhr und 12.15 Uhr lief in den Räumlichkeiten des Raumfahrtmuseums eine nicht öffentliche Feier, bei der neben Sigmund Jähn neun weitere Raumfahrer, der Sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer und weitere zumeist hochrangige Ehrengäste eingeladen waren, u.a. der Generaldirektor der Europäischen Raumfahrtbehörde ESA Johann-Dietrich Wörner. Ausschnittsweise wurde dieser Teil der Feier auf eine Videoleinwand auf das Außengelände des Raumfahrtmuseums übertragen. Während dieses Veranstaltungsteils gab es auch eine etwa zehnminütige Liveschaltung zu „Astro-Alex” Alexander Gerst in der Internationalen Raumstation ISS.

Um 12.15 Uhr kamen die zehn Kosmonauten bzw. Astronauten aus dem Ausstellungsgebäude gelaufen und begaben sich zu der Raumfahrer-Gedenk-Stele, die sich an der Zufahrt zur Raumfahrtausstellung und damit unmittelbar am Gleis der CA-Linie befindet. Dort stand der offizielle Fototermin dieses Tages an. Der Andrang der Fotografen und mehrerer, teils sichtlich gestresster TV-Kamerateams war dabei so groß, dass nur mit großer Mühe einige Fotos der heiß umlagerten Raumfahrer und der weiteren Ehrengäste entstehen konnten.

Der Wernesgrüner Schienen-Express stand zu dieser Zeit schon gut sichtbar in unmittelbarer Nähe bereit. So wie mit Beendigung des Fototermins bei der Raumfahrtausstellung die bis 14.00 Uhr andauernde Mittagspause der Veranstaltung einsetzte, stürmten die Besucher, die den WEX mitbekommen hatten, sofort das Fahrzeug und um etwa 12.45 Uhr verließ der Schienen-Express Rautenkranz wieder in Richtung Schönheide Süd. Ab 13.00 Uhr fuhr der WEX im Stundentakt, stets dicht belagert und voll besetzt. Es war also ein sehr guter Erfolg, diesen Sonderfahrtag des Wernesgrüner Schienen-Express eingelegt zu haben.

In eindrucksvoller Art und Weise wurde dabei erneut unter Beweis gestellt, wie sich der Schienenstrang rund um Schönheide nutzen lässt, um touristische Ziele der Region miteinander zu verbinden, so wie es der FHWE schon immer propagiert und wie es auch das Ziel des von 2010 bis 2014 betriebenen Tourismusprojektes „Via Wilzschhaus” war. Ob unser neuer MP am 26. August etwas von dem „Run” auf den Wernesgrüner Schienen-Express mitbekommen hat? Und ob er wohl Konkreteres für die Schönheider Bahnen tun würde, wenn er es besser wüsste? Als sein Amtsvorgänger? Vielleicht wird er das irgendwann gefragt werden. Eigentlich müsste er sich ganz aktuell ja regelrecht freuen, auch nach positiven Themen und nicht nur nach „Chemnitz” gefragt zu werden.

Was aufgrund des wirklich enormen Ansturms am 26. August 2018 leider nicht möglich war: mit unserem FHWE-Ehrenmitglied Sigmund Jähn einen kleinen Plausch zu halten, so wie üblich, wenn er gelegentlich privat in Wilzschhaus ist und ihm auch ganz persönlich zu seinem 40. Raumfahrtjubiläum zu gratulieren. Dazu standen die Leute am Jubiläumstag zu sehr Schlange u.a. nach Autogrammen. Der FHWE wird seine eigene Gratulation für Sigmund Jähn in Kürze ganz gewiss und im kleinen Rahmen noch nachholen, per Telekommunikation oder - wenn möglich - auch persönlich.




nach oben20.08.2018: „Sigmund-Jähn-WEX-Sonderfahrtag” am 26. August

FHWE . Anlässlich des 40. Jubiläums des ersten Fluges eines Deutschen ins Weltall und zu Ehren des FHWE-Ehrenmitgliedes Dr. Sigmund Jähn veranstaltet der Verein am 26. August 2018 einen Sonderfahrtag des Wernesgrüner Schienen-Express ausschließlich zwischen Schönheide Süd (Wilzschhaus) und Rautenkranz.

Dies hat folgenden Hintergrund: Der 1937 in Rautenkranz und damit sozusagen nur einen Bahnhof von Wilzschhaus entfernt geborene und aufgewachsene Sigmund Jähn flog am 26. August 1978 im Rahmen des sowjetischen Interkosmos-Programms von Baikonur aus als erster Deutscher ins Weltall - und damit reichlich fünf Jahre zeitiger als der Ende 1983 ins All geflogene erste Westdeutsche und damit insgesamt zweite Deutsche im Weltall Dr. Ulf Merbold. Merbold - geboren und aufgewachsen in Greiz - ist bei genauerer Betrachtungsweise im Übrigen genau wie Dr. Sigmund Jähn Vogtländer.

Jähns NVA-Karriere als Jagdflieger, später Generalmajor, Oberstleutnant und schlussletztendlich in seiner Eigenschaft als erstem Deutschen im Weltall als Oberst hat ihn zwar im sprichwörtlichen Sinne, sprich im körperlichen Sinne abheben lassen, niemals jedoch geistig bzw. charakterlich. Sich seiner Leistungen natürlich einerseits absolut bewusst, ist er andererseits menschlich stets ein bescheidener, bodenständiger, pflichtbewusster und sehr heimatverbundener Zeitgenosse geblieben. Seit etlichen Jahrzehnten in Strausberg bei Berlin wohnend, zieht es ihn immer wieder auch zurück in seine ursprüngliche Heimat. Das war schon 1978 kurz nach seinem erfolgreichen Weltraumflug so, als er mit einem großen Empfang in seinem Heimatort Rautenkranz begrüßt wurde. Seine Rede dort begann er trotz aller „Offiziellheit” mit den Worten: „Glück auf, liebe Rautenkranzer, liebe Morgenröther, liebe Gäste! Ich hab hier 'n Zettel vorbereitet, ich wollt' Euch eigentlich das ablesen aber ich glaube, das klappt nicht.” - Lieber sprach er frei, wie es wirklich aus seinem Herzen kam. Und diese Herzlichkeit ist bis heute geblieben, wenn er immer wieder einmal nach Rautenkranz zurückkommt.

Aus Anlass des runden Geburtstages seines Weltraumflugs veranstaltet die Deutsche Raumfahrtausstellung in Rautenkranz, an deren Aufbau Jähn maßgeblich beteiligt war und welche direkt am Bahnhof Rautenkranz gelegen ist, auf den Tag genau 40 Jahre nach Jähns Start in das Weltall, am 26. August 2018, eine große Festveranstaltung, zu der an aller erster Stelle natürlich Sigmund Jähn selber zugegen sein wird - und mit ihm weitere neun und damit insgesamt also zehn Kosmonauten bzw. Astronauten. Unter anderem hat sich der sehr bekannte Thomas Reiter angekündigt. Ebenfalls hat der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer seine Teilnahme zugesagt.

Von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr findet ein Symposium in der Deutschen Raumfahrtausstellung statt, welches aufgrund der beengten Platzverhältnisse für geladene Gäste ist, jedoch öffentlich auf einen riesigen LED-Bildschirm im Außenbereich des Raumfahrtmuseums für Jedermann übertragen wird. Diese spezielle LED-Wand wurde extra aus Leipzig herbeigeschafft! Während dieses Symposiums wird es eine zehnminütige Liveschaltung aus Rautenkranz zur ISS zu Alexander Gerst geben, der bekanntlich zurzeit als erster deutsche Kommandant auf der Internationalen Raumstation verweilt (und vorher auch schon auf Jähns Einladung hin im Rautenkranzer Raumfahrtmuseums war). Ab zirka 12.30 Uhr können die Besucher Sigmund Jähn und seine Raumfahrerkollegen im Außenbereich der Raumfahrtausstellung antreffen.

Heimatverbunden, wie Jähn wie erwähnt ist, ist er seit 2006 auch Ehrenmitglied des FHWE mit der runden Mitgliedsnummer 100. Unseren Verein in Wilzschhaus besuchte er erstmals 2007 und seither immer wieder einmal - zumeist spontan und unangekündigt als WEX-Fahrgast, zum Beispiel im Kreise seiner Familie. 2010 steuerte Jähn für die Broschüre „Bimmelbahn-Geschichten” (Folge 4 der Publikationsreihe „WCd-Themen”) seine persönlichen Kindheits- und Jugenderinnerungen als Fahrgast auf den heutigen FHWE-Eisenbahnstrecken Aue - Schönheide Süd - Rautenkranz und Schönheide Süd - Carlsfeld bei. Sogar die originale Arbeitermonats-Fahrkarte seines Vaters Paul Jähn, der in den 1940er Jahren im Sägewerk Wilzschmühle arbeitete und deshalb tagtäglich von Rautenkranz über Wilzschhaus bis Wilzschmühle fuhr und somit unsere Regel- und die Schmalspurbahn jeden Tag nutzte, schenkte Sigmund Jähn 2010 dem FHWE! Um 1950 hatte sich Sigmund Jähn mit einem Schulfreund ja einmal beim Bahnbetriebswerk Aue für einen Ausbildungsplatz beworben, war damals dort aber abgelehnt worden. Wenn die Reichsbahn gewusst hätte, wen sie sich da hat entgehen lassen!

Zu Ehren Sigmund Jähns bzw. aus Anlass des 40. Geburtstages seines Weltraumfluges fährt am Sonntag, 26. August 2018 der Wernesgrüner Schienen-Express als Sonderfahrtag zwischen Wilzschhaus und Rautenkranz im Stundentakt. Die erste Fahrt startet ab Schönheide Süd um 11.30 Uhr, dabei könnte es gegen 12.00 Uhr in Rautenkranz evtl. zu einem Zusammentreffen des WEX und den zehn Kosmonauten kommen. Fahren Sie um 11.30 Uhr gern mit uns auf dem Schienenwege nach Rautenkranz! So dann pendelt der Schienen-Express ab 13.00 Uhr bis 17.00 Uhr im Stundentakt zwischen beiden Orten.

Natürlich wird es sich der FHWE nicht nehmen lassen, seinem inzwischen 81 Jahre alten, aber immer noch sehr rüstigen Ehrenmitglied Dr. Sigmund Jähn an diesem Tage zu seiner großen Leistung, der erste Deutsche im Weltall zu sein, zu gratulieren. Über einen guten Zuspruch bei den WEX-Sonderfahrten am kommenden Samstag freut sich der Verein natürlich - kommen Sie doch gerne vorbei!


Hier der Fahrplan:

(Achtung, die in obigem Text erwähnte, erste Fahrt um 11.30 Uhr ab Schönheide Süd nach Rautenkranz wurde kurzfristig eingeschoben und ist auf diesem Fahrplan daher nicht verzeichnet, findet aber statt):

SEV


nach oben02.08.2018: Ankündigung X. WCd-Schmalspurbahn-Festival 2018

FHWE . Am (verlängerten) Wochenende 14. - 16. September 2018 veranstaltet der FHWE das X. WCd-Schmalspurbahn-Festival 2018. „WCd” ist die bahnamtliche Abkürzung für die Schmalspurbahn Wilkau-Haßlau - Carlsfeld. Hiervon resultiert die Bezeichnung „WCd-Festival”. Veranstaltungsort ist dieses Jahr der Bahnhof Schönheide Süd (Wilzschhaus). Der FHWE freut sich auf die Gastlok der sächsischen Gattung IV K der IG Preßnitztalbahn e.V. aus Jöhstadt 99 1542-2.

Nähere Informationen zu dieser Veranstaltung finden sich an dieser Stelle.




nach oben25.07.2018: Bahnhofsgebäudesanierung Schönheide Ost gestartet

FHWE . Bereits seit Mitte April 2018 läuft die Sanierung des Empfangsgebäudes des Bahnhofs Schönheide Ost im Schönheider Ortsteil Schönheiderhammer. Wie an dieser Stelle berichtet, hatte der FHWE im Juli 2017 für diesen Zweck einen Fördermittelbescheid in Höhe von 150.000 Euro aus dem Förderprogramm LEADER erhalten. Die Gesamtbaukosten sind auf rund 200.000 Euro veranschlagt. Die Differenzsumme muss der FHWE aus Eigenmitteln aufbringen.

Zu den zusätzlich zu den finanziellen Eigenanteilen in Form von Arbeitsleistungen zu erbringenden Eigenleistungen des Vereins zählte die Bauvorbereitung und Entkernung des Bahnhofsgebäudes. Diese fand im ersten Quartal 2018 im Vorfeld des eigentlichen Baubeginns statt. Mitte April starteten dann die eigentlichen Bauarbeiten, die in der Hauptsache durch beauftragte Firmen erbracht werden. In der Hauptsache (und nicht zu 100 %) deshalb, weil auch während der Bauphase bereits mehrfach unerwartete Zusatzarbeiten notwendig wurden, die durch eigene Arbeitsleistungen des Vereins in der Freizeit, sprich ehrenamtlich abgedeckt werden müssen. Denn für diese Mehraufwände stehen weder unbegrenzte Finanzmittel zur Verfügung, noch würden die Kapazitäten der Bauwirtschaft, die bekanntlich aktuell unter einer sehr guten Auftragslage steht, hierfür kurzfristig ausreichen.

Allzu viel sieht man von den bereits stattgefundenen Arbeiten am Bahnhofsgebäudes Schönheide Ost per Stand Ende Juli 2018 indes rein äußerlich noch nicht, da sich etliche Arbeiten bisher auf den Innenbereich des Hauses bezogen. Von außen am augenfälligsten sind zurzeit die schon erledigten Arbeiten bei der Sockelsanierung, wobei unter anderem eine Trockenlegung der unteren Bereiche der Grundmauern und die Aufbringung eines neuen Putzes in diesen Bereichen erforderlich waren. Ein Gerüst - was im Allgemeinen immer das deutlichste Zeichen für die Sanierung eines Hauses darstellt - wird am Bahnhofsgebäude Schönheide Ost erst noch gesetzt, wenn an den Außenwänden in den höheren Etagen die ersten Arbeiten anstehen. Von Zeit zu Zeit wird an dieser Stelle über den Fortgang der Arbeiten berichtet werden.


nach oben23.07.2018: Rückblick Informationsveranstaltung mit der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU in Sachsen (MIT) am 2. Juni in Wilzschhaus

FHWE . Bereits am 2. Juni 2018 fand in Wilzschhaus im Bahnhof Schönheide Süd (mit Abstechern nach Schönheiderhammer sowie nach Rautenkranz) eine Informationsveranstaltung des FHWE zusammen mit dem Kreisverband Erzgebirge der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU in Sachsen (MIT) statt. Aufgrund der Bestimmungen der neuen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) und damit verbundener notwendiger umfangreicher, rein technischer und formal-inhaltlicher Anpassungen am Internetauftritt des FHWE in den Monaten Juni und Juli 2018 war die eigentliche, redaktionelle Arbeit an unserer Webseite zirka zwei Monate lang nahezu blockiert, weshalb der Rückblick auf die MIT-Veranstaltung erst jetzt erfolgt.

Eingeladen hatten zu dem Infonachmittag der Vorsitzende des MIT-Kreisverbandes Erzgebirge Herr Dr. Roland Neubert sowie der 1. Vorsitzende des FHWE Marco Drosdeck. Initiiert worden war die Veranstaltung ebenso von dem MIT-Vorstandsmitglied, Kreisrat im Erzgebirgskreis, Zweitem stellvertretenden Oberbürgermeister der Stadt Schwarzenberg und Kreisgeschäftsführer des Kreisverbandes Erzgebirge der CDU Falk Haude. Sinn und Ziel der Informationsveranstaltung war es, den FHWE sowie dessen Arbeit und Wirken, bisherige Erfolge und Zukunftsperspektiven der Vorhaben des Vereins einer breiteren Schicht an lokalen und regionalen Entscheidungsträgern aus Politik und Wirtschaft vorzustellen und näher zu bringen.

Weiterhin und unerschütterlich bemüht sich der FHWE um die weitere Reaktivierung der Regelspurstrecke Schönheide Ost - Schönheide Süd - Muldenberg, etwa in Form des weiteren Betriebs des Wernesgrüner Schienen-Express (WEX) zwischen Schönheide Süd und Hammerbrücke, in Form der angestrebten Verlängerung der Fahrtstrecke von Schönheide Ost nach Schönheide Süd oder mit der zurzeit laufenden Sanierung des Empfangsgebäudes des Bahnhofs Schönheide Ost. Des Weiteren setzt sich der Verein nach wie vor für einen Wiederaufbau der Schmalspurbahn zwischen Schönheide Süd und Carlsfeld ein und knüpft hier immer wieder Verbindungen in verschiedenste Richtungen - wenngleich ohne diesbezügliche Öffentlichkeitsarbeit, um in diesem Punkte keine Erwartungshaltungen auf eine zeitnahe Realisierung des Projektes mehr zu schüren. Denn die Chancen auf eine in kommenden Jahren eventuell doch noch bestehende Möglichkeit für eine Wiedererstehung der Schmalspurbahn Schönheide Süd - Carlsfeld hängen quasi komplett von weiteren regional- und landespolitischen Entwicklungen ab, auf die der FHWE als Verein keinen Einfluss hat. Hingegen aufgegeben und „endgültig an den Nagel gehängt” hat der FHWE das Ziel Carlsfeld niemals, auch nicht nach dem Anfang 2014 leider erfolglos beendeten Tourismusprojekt „Via Wilzschhaus”.

Thema waren am 2. Juni unter anderem eine Analyse der wirtschaftlichen, politischen und organisatorischen Rahmenbedingungen, unter denen der FHWE operiert, eine Einordung der Vorhaben des Vereins in die allgemeine Interessenlage der Region sowie eine Herausarbeitung der Tatsache, dass der FHWE keine reinen Eigeninteressen aus "Hobbygründen" verfolgt, sondern in entscheidenden Kreisen insgesamt als eine Institution wahrgenommen wird, die Interessen der Region und hier insbesondere der Tourismuswirtschaft vertritt und bearbeitet. Vor diesem Hintergrund wurde auch nochmals auf das von 2010 bis 2014 bestehende Tourismusprojekt „Via Wilzschhaus” zurückgeblickt und sachlich-nüchtern, ohne irgendwelche Befindlichkeiten, analysiert, unter welchen Rahmenbedingungen dieses operierte und warum es letztlich scheiterte. Wichtig war hierbei insbesondere die bei etlichen Teilnehmern des MIT-Tages am 2. Juni übereinstimmende Ansicht, dass die Vorhaben und Ziele des Tourismusprojektes damals zumindest im Großen und Ganzen der richtige Ansatzpunkt waren. Gleichzeitig stellt es für den FHWE eine wichtige Bestätigung dar, wenn des Weiteren bei bestimmten Entscheidungsträgern Einigkeit darüber herrscht, dass das Wirken und Handeln des FHWE größtenteils deckungsgleich mit den Anliegen des ehemaligen Tourismusprojektes ist.

Insbesondere wurde die Leistung des Vereins gewürdigt, nach dem Ende des Tourismusprojektes nicht den Kopf in den Sand gesteckt zu haben und die Vereinsarbeit nicht aufgegeben zu haben - obwohl das „Pflaster Wilzschhaus” damals 2014 politisch allgemein als „verbrannt” galt und jedwede öffentliche Unterstützung des Vereins in absolut weite Ferne gerückt zu sein schien. Allein der Durchhaltewille des Vereins auch in schwierigsten Zeiten und unter schwierigsten Bedingungen verdiene höchste Anerkennung, so der Tenor etlicher Teilnehmer am 2. Juni. Diskutiert wurde auch, dass der FHWE bei der konsequenten Verfolgung seiner satzungsgemäßen Ziele eigentlich eine deutlich höhere öffentliche Förderung verdiene als dies bisher in Vergangenheit und Gegenwart der Fall war bzw. ist. Gegenstand der Überlegungen war deshalb ebenso, wie und über welche Wege eine solche verbesserte Förderung zukünftig ggf. zustande kommen könne.

An der MIT-Veranstaltung am 2. Juni nahmen unter anderem Teil die sächsischen Landtagsabgeordneten Thomas Colditz und Steve Ittershagen, der Bürgermeister von Stützengrün Volkmar Viehweg, der derzeitige Schönheider Amtsverweser (entspricht dem Bürgermeisteramt) Eberhard Mädler sowie weitere Vertreter aus der örtlichen Politik und Wirtschaft. Nach einer Begrüßungsrunde im Bahnhof Schönheide Süd begaben sich die Teilnehmer zunächst nach Schönheiderhammer zum Bahnhof Schönheide Ost, um sich über den aktuellen Stand der Arbeiten am Empfangsgebäude dieses Bahnhofs zu informieren. Hierfür gab es besonders viel Anerkennung. Anschließend schloss sich eine Fahrt mit der Wernesgrüner Schienen-Express nach Rautenkranz an, wo zurzeit das dortige, in Privateigentum befindliche Bahnhofsgebäude saniert wird. Außerdem galt hier das Interesse natürlich dem Zusammenspiel verschiedener touristischer Einrichtungen wie dem Raumfahrtmuseum in Verbindung mit dem WEX. Zurück in Wilzschhaus/Schönheide Süd, klang der Tag bei einem Grillabend und dabei weiterhin intensiv geführten Gesprächen aus.


nach oben22.07.2018: Rückblick 5. Old- und Youngtimertreffen am Bahnhof Schönheide Süd

FHWE . Am Samstag, 7. Juli 2018 fand im und um den Museumsbahnhof Schönheide Süd das bereits 5. Old- und Youngtimertreffen statt. Unter dem Motto „Zeitgeschichte Erfahren” lud der FHWE wieder alle Besitzer und Liebhaber alter Straßenfahrzeuge (Baujahr vor 1999) nach Wilzschhaus ein und zusätzlich ein breites Publikum Schaulustiger Besucher. Die bereits fünfte Auflage dieses Freiluftevents entpuppte sich - wohl auch aufgrund des guten Wetters - als voller Erfolg. Zeitweise überrannten wahre Menschenströme den sonst so stillen Bahnhof!

Mit etwa 160 teilnehmenden historischen Straßenfahrzeugen war dies nicht nur ein neuer Rekord im Gebiet Teilnehmerzahlen, sondern brachte auch das Vereinsgelände platztechnisch an die Grenzen des Machbaren. Durch vereinseigene Einweiser konnten sowohl jedem Oldtimer ein Stellplatz zugewiesen, als auch unsere Besucher zu den eingerichteten Parkplätzen geleitet werden. Ein breites Spektrum Oldtimer beginnend bei Pkw aus Ost und West, über Militär- und Polizeifahrzeuge bis hin zum Nutzfahrzeug spannte einen passenden Bogen zu unserem historischen Eisenbahnverkehrsbild. Neben Fahrzeugen aus der nahen Umgebung und den alten Bekannten freuten wir uns auch in diesem Jahr wieder über neue Gesichter und weitergereiste Teilnehmer aus dem Raum Chemnitz/Stollberg, Plauen oder dem Saale-Orla-Kreis. Uniformierte Kraftfahrer von Volkspolizei und NVA bereicherten das Flair der Altkarossen. Schätzungsweise flanierten etwa Eintausend Besucher äber das Gelände und konnten sich ein durchweg positives Bild unserer Vereinsarbeit verschaffen.

Der extra eingerichtete Stundentakt des WEX (Wernesgrüner Schienen-Express) zwischen Festgelände und Bahnhof Tannenbergsthal (Vogtl) erwies sich abermals als sinnvoll. Nahezu jedes der acht verkehrenden Zugpaare war voll belegt, sodass wir es in Summe auf etwa 400 beförderte Reisende geschafft haben! Neben dem Fahrtenprogramm des WEX wurden für Interessierte Mitfahrten auf dem Führerstand einer Diesellok angeboten.

Sehr erfreut hat uns eine begonnene Kooperation mit dem Ortsverband Aue des Technischen Hilfswerks (THW). Mit ihrem Einsatzfahrzeug GKW 1 waren sechs Kameraden angereist und bezogen Stellung im Schmalspurteil des Bahnhofs. Den Fragen der Besucher wurde Rede und Antwort gestanden, offenkundig informierte man über die ehrenamtliche Arbeit des THW. Große Freude trat bei den Kameraden auf, als sich kurzfristig ein THW-Fahrzeug außer Dienst, ein Magirus Baujahr 1969, zum modernen Einsatzzug gesellte! Einen Hauch erzgebirgischer Handwerkskunst konnten die Besucher im Gastraums des Bahnhofs schnuppern. Frauen vom erzgebirgischen Heimatvereins aus Schönheide stellten das alte erzgebirgische Handwerk des Klöppelns zur Schau. Für die kleinen Besucher stand in diesem Jahr erstmals eine Hüpfburg zum Toben bereit.

Um 14 Uhr startete unsere etwa 50 km lange Oldtimerrundfahrt über Carlsfed, Wildenthal, Eibenstock, Neidhartsthal, Hundshübel, Stützengrün und wieder zurück nach Wilzschhaus. Angeführt von einem weiß-blauen Trabant P 50 schlossen sich wieder zahlreiche Oldtimer der Fahrt an und folgten der beschilderten Strecke. Jeder Teilnehmer erhielt neben seiner Startnummer auch eine Urkunde im Layout der Plakatwerbung als individuelles einmaliges Andenken an das Treffen 2018.

Den Ansturm auf die Getränkebar, Kaffee und Kuchen sowie den Grillstand zu bewältigen erwies sich neben der Disposition der Fahrzeuge abermals als eine Mammutaufgabe für unsere Vereinsmitglieder. Unermüdlich schenkten wir Bier, Limo und Kaffee aus. In der Küche köchelten unsere tapferen Frauen pausenlos ihre Würstchensuppe, schnitten Kuchen und bereiteten andere Speisen vor. Unterstützt wurden wir in diesem Jahr am Grill durch den Einsatz der „Schmalspurgriller” aus Kirchberg. An dieser Stelle an Euch nochmal ein fettes Dankeschön.

Besonders belohnt wurde unsere Vereinsarbeit uns all unsere Mühen durch einen Spontanbesuch eines Fernsehteams des Mitteldeutschen Rundfunks, der dem FHWE ein etwa zweiminätiges Kurzportrait der Veranstaltung und der gesamten Vereinsarbeit im Abendprogramm des „MDR-Sachsenspiegel” bescherte. Zahlreiche zufriedene Gesichter, eine durchweg positive Resonanz und das zahlreiche „Wir kommen wieder zu euch!” ermutigt uns so weiter zu machen. Der FHWE und das Veranstaltungsteam des Oldtimertreffens danken all denjenigen, die uns in diesem Jahr abermals oder aber erstmals besucht haben. Ohne Euch alle wäre das alles nicht so möglich gewesen! Bleibt uns nur noch eine gute Fahrt zu wünschen, mit Ihrem Oldtimer oder aber bei uns, mit dem Wernesgrüner Schienen-Express!


nach oben02.07.2018: Bahnhofsgebäude Carlsfeld hat seine historische Nasenuhr zurück

FHWE . Wie auf dieser Webseite berichtet, sanierte die Stadt Eibenstock als Eigentümerin des Empfangsgebäudes des Bahnhofs Carlsfeld dieses Haus zwischen August und Jahresende 2017 und baute das Gebäude in diesem Rahmen zu einem Jugendtreff um, wobei die historische Substanz sowie das äußere Erscheinungsbild des Hauses als Eisenbahngebäude erhalten blieben. Den Schlusspunkt unter diese vorbildliche Gebäudesanierung setzte nun im Mai 2018 die Anbringung der restaurierten, historischen Bahnhofs-Nasenuhr an der talseitigen, straßenseitigen Ecke des Carlsfelder Bahnhofsgebäudes.

Die Uhr trug der FHWE als kleines, aber wichtiges und unübersehbares Detail zur Sanierung des Hauses bei. Der Verein betreute und leitete die Instandsetzung und Komplettierung der historischen Nasenuhr. Unter anderem mussten für diese die typisch sächsischen, geschwungenen Bahnhofsuhrenzeiger nachgefertigt werden, was in der Bahnhofsuhren-Fachwerkstatt von Jens Kühnemann in Plauen geschah. Weitere Zuarbeiten für die Uhr lieferte eine Metallbaufirma aus Klingenthal. Ende 2017 wurde das wertvolle Stück komplettiert und probemontiert. Anfang 2018 befand sich das Uhrengehäuse beim Sandstrahlen, Grundieren und Lackieren. Im April des Jahres erfolgte die Endmontage.

Am 12. Mai 2018 war es dann so weit: Die von dem Plauener Uhrenspezialisten Jens Kühnemann komplett restaurierte und instandgesetzte Nasenuhr konnte an ihrem originalen Platz am Carlsfelder Empfangsgebäudes montiert werden. Zu diesem Zwecke legte der Verein an diesem Tag einen großen Arbeitseinsatz in Carlsfeld ein. Bei der Gelegenheit wurden gleich auch weitere Aufgaben mit erledigt wie die Beräumung des Bereichs hinter dem Lokschuppen von zwischengelagerten Utensilien wie Holz usw. Am 18. Mai übergab dann der Bürgermeister der Stadt Eibenstock, deren Ortsteil Carlsfeld seit 1997 ist, Herr Uwe Staab, das fertig sanierte Bahnhofsgebäude Carlsfeld an den ortsansässigen Jugendclub. Dieser ist der zukünftige Hauptnutzer des Bahnhofsgebäudes. Im Falle von Bahnhofsfesten bzw. WCd-Festivals in Carlsfeld steht das Empfangsgebäude aber selbstverständlich weiterhin auch bahneigenen Zwecken zur Verfügung. Außerdem befinden sich im Gebäude jetzt jederzeit und für jedermann nutzbare, öffentliche Toiletten.


nach oben02.07.2018: WEX-Saison 2018 startet äußerst erfolgreich

FHWE . Am 1. Mai 2018 startete der Wernesgrüner Schienen-Express (WEX) in seine neue Fahrtsaison. Wie auf dieser Webseite bereits berichtet: Mit dem Beginn der diesjährigen Saison feiert das beliebte "Schienen-Cabrio" im Westerzgebirge und oberen Vogtland sein zehnjähriges Betriebsjubiläum. Und die Erfolgsbilanz der letzten Jahre setzt sich fort: Die bisher stattgefundenen öffentlichen Fahrtage des WEX im Jahr 2018 waren allesamt sehr gut besucht. Sowohl am 1. Mai (Saisonstart) als auch am Himmelfahrtstag (10. Mai) als auch zu Pfingsten zeigte sich der WEX stets gut besetzt und es gab bei manchen Zügen zu den "Hauptverkehrszeiten" einen regelrechten "Run" auf den Wernesgrüner Schienen-Express. Ebenso sehr stark belebt war der nächste öffentliche Fahrtag des WEX am 17. Juni 2018 anlässlich des diesjährigen Bahnsteigfestes in Hammerbrücke.

Noch häufiger stand und steht der Wernesgrüner Schienen-Express aber auch schon wieder für Charterfahrten im Einsatz. Den ganzen Sommer über ist der WEX schon jetzt wieder bis in den September 2018 hinein stark bebucht, so dass der Verein regelrecht zu tun hat, dieses Pensum überhaupt bewerkstelligen zu können, vor allem personalmäßig. Dennoch bzw. gerade deswegen: Die 2008 begonnene Erfolgsgeschichte des "Schienen-Cabrios" setzt sich also auch zehn Jahre später fort.


nach oben20.06.2018: Ankündigung Oldtimertreffen am 7. Juli 2018

FHWE . Am Sonnabend, 07. Juli 2018 findet von 10-18 Uhr unser bereits 5. Old- und Youngtimertreffen am Bahnhof Schönheide Süd (Wilzschhaus) direkt an der B 283 Aue-Klingenthal statt.

In diesem Jahr erwarten wir zu dieser Freiluftveranstaltung unter dem Motto „Zeitgeschichte Erfahren” wieder ein breites Publikum. Hierzu sind alle Besitzer und Liebhaber von Kraftfahrzeugen (Baujahr vor 1999) ab 10 Uhr eingeladen, uns mit ihren historischen Gefährten zu besuchen.

Unser Verein wird die Fahrzeugausstellung mit Oldtimern der Schiene, Führerstandsmitfahrten auf einer Diesellok und Rangierbetrieb im Bahnhof bereichern.

Ab 10 Uhr verkehrt das Schienen-Cabrio „Wernesgrüner Schienen-Express” zwischen Festgelände und Bhf Tannenbergsthal nach Sonderfahrplan im Stundentakt. (Fahrplan wird rechtzeitig im Internet veröffentlicht)

Um 14 Uhr startet dann mit der WEX-Abfahrt unser Oldtimer-Konvoi zu einer geführten Ausfahrt ins Grüne (Streckenlänge etwa 60km).

Wie im letzten Jahr bekommt jeder Teilnehmer mit einem Fahrzeug ein kleines Dankeschön vom FHWE e.V. als Erinnerung.

Der Eintritt ist frei. Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Hinweis für Oldtimerfahrer:
Bei Anreise mit Lkw bitten wir um eine Voranmeldung um Ihnen einen Stellplatz garantieren zu können!

Bei Fragen/Anmeldungen können Sie sich unter oldtimer(at)fhwe.de oder telefonisch 0152/06 74 21 12 bzw. 037465/ 40 80 60 an uns wenden.

Wir freuen uns auf Sie!

Der WEX verkehrt einem gesonderten Fahrplan WEX-Sonderfahrplan jeweils stündlich zwischen 10:00 und 17:00 Uhr ab Schönheide Süd (Wilzschhaus) und zurück ab Tannenbergsthal um 10:30 bis 16:30 Uhr.


nach oben30.05.2018: Nächster Fahrtag Wernesgrüner Schienen-Express: Sonntag, 17. Juni

FHWE . Am Sonntag, 17. Juni ist wieder unser Wernesgrüner Schienen-Express im schönen Muldental unterwegs.

Am Bahnhof Hammerbrücke findet zugleich das Bahnsteigfest statt.

Alle Fahrtage in diesem Jahr sowie den Fahrplan des WEX finden Sie unter www.schienen-express.de . Dort gibt es auch den WEX-Flyer als pdf-Datei zum Download.

Der WEX verkehrt nach dem bekannten Fahrplan jeweils um 10:00, 12:00, 14:00 und 16:00 Uhr ab Schönheide Süd (Wilzschhaus) und zurück ab Hammerbrücke um 10:55, 12:55, 14:55 und 16:55 Uhr.

Weitere Informationen gibt es unter den folgenden Links:

Der FHWE möchte sie herzlich zu einer Fahrt auf der CA-Linie einladen!


nach oben03.05.2018: Aufarbeitung FHWE-Diesellok V 15 2550

FHWE . Im April begann die Aufarbeitung der FHWE eigenen Diesellok V 15 2550, welche das künftige „Zugpferd” des Wilzschhaus Nostalgie-Express sein wird.

Weitere Informationen über unsere V 15 sind hier zu finden.


nach oben31.03.2018: Start in die neue WEX-Fahrtsaison zum 1. Mai 2018 / 10 Jahre Wernesgrüner Schienen-Express

FHWE . In rund einem Monat, am Dienstag, 1. Mai 2018 startet das beliebte „Schienen-Cabrio” des FHWE, der Wernesgrüner Schienen-Express (WEX), in seine neue Fahrtsaison. Dabei feiert der WEX dieses Jahr runden Geburtstag: Zehn Jahre wird die beliebte Freizeitattraktion im Westerzgebirge und oberen Vogtland alt.

Die Vorgeschichte des Wernesgrüner Schienen-Express indes ist bereits noch etwas älter. Seit 2005 schraubte der FHWE am Aufbau des WEX-Motorfahrzeuges, anfangs noch auf einem schmalspurigen Rollfahrzeug stehend im Carlsfelder Lokschuppen. Anfang 2006 zog das im Aufbau befindliche, erste Motorfahrzeug von hier in den Kleinlokschuppen des Bahnhofs Schönheide Süd um. Zum I. WCd-Schmalspurbahnfestival 2007 konnte der WEX im Juni des Jahres erste öffentliche Probefahrten absolvieren - damals vorerst nur im Bahnhofsgelände von Schönheide Süd. Drei Monate später befuhr der Wernesgrüner Schienen-Express Ende September 2007 erstmals einen Teil seiner Stammstrecke ab Schönheide Süd bis Rautenkranz - als nicht öffentliche Vorab-Fahrt für geladene Gäste. Eine Woche später durfte am Wochenende 6./7. Oktober 2007 erstmals die Öffentlichkeit im WEX Platz nehmen und dank einer Sondergenehmigung mitfahren - ebenfalls erst einmal zwischen Wilzschhaus und Rautenkranz. Zu Ostern des Folgejahres schließlich hatte der Wernesgrüner Schienen-Express am Wochenende 12./13. April 2008 seine offizielle Premiere mit dem Beginn der ersten öffentlichen Fahrtsaison auf der Strecke Schönheide Süd - Hammerbrücke.

Anfangs nur mit dem VT 24 01 als WEX-Motorfahrzeug ausgestattet, bekam der Wernesgrüner Schienen-Express seither mehrfach Fahrzeugzuwachs: Noch im Jahresverlauf 2008 wurde der erste WEX-Fahrgastwagen mit Sommerdach aufgebaut, bezeichnet als VB 24 01. Ab Frühjahr 2009 gesellte sich mit dem gelben VT 25 01 ein zweites Motorfahrzeug dazu, was es ermöglichte, Zuglänge und Anhängelast weiter zu erhöhen. Seit 2010 konnte der WEX mit der Fertigstellung des zweiten Fahrgastwagens VB 24 02 über 70 Fahrgäste gleichzeitig befördern. Da dies zur Befriedigung der Nachfrage an besonders verkehrsstarken Fahrtagen immer noch nicht ausreichte, kam 2014 mit dem VB 24 03 ein weiterer Fahrgastwagen hinzu. Damit war die Beförderungskapazität des „Schienen-Cabrios” auf nunmehr rund 90 Personen gestiegen.

Den bisherigen Höhepunkt und sicherlich gleichzeitig auch den Schlusspunkt unter die WEX-Fahrzeughistorie bildet der Aufbau und die Fertigstellung des vierten Fahrgastwagens des Wernesgrüner Schienen-Express, des VB 24 04 im Jahre 2017. Der Aufbau dieses Fahrzeuges wurde staatlich stark gefördert, denn er ist behindertengerecht ausgestattet. Hierdurch steht der WEX seit Juni letzten Jahres als barrierefreies Verkehrsmittel zur Verfügung. Zur Eröffnung des barrierefreien Betriebes des Wernesgrüner Schienen-Express besuchte sogar die sächsische Staatsministerin für Soziales und Verbraucherschutz, Frau Barbara Klepsch den FHWE.

Am 1. Mai 2018 startet der Wernesgrüner Schienen-Express nunmehr in seine diesjährige Fahrtsaison. Nach wie vor verkehrt der WEX auf seiner Stammstrecke Schönheide Süd - Hammerbrücke. Die in den letzten Jahren immer wieder vorangetriebene Verlängerung der Fahrtstrecke von Hammerbrücke bis Muldenberg konnte aufgrund der äußerst komplizierten grundstücksrechtlichen Situation im Bahnhof Muldenberg, den damit verbundenen Schwierigkeiten beim Bau eines WEX-Bahnsteiges und der dafür notwendigen Zuwegungen sowie aufgrund der damit verbundenen Kosten in sechsstelliger Höher leider immer noch nicht realisiert werden.

Momentan ist eine Verlängerung der WEX-Fahrtstrecke bis Muldenberg auch nicht zwingend vordringlich: Durch die Sperrung des Bahnhofs Muldenberg für einen Halt der Züge der Vogtlandbahn seit dem Sommerfahrplanwechsel 2014 halten dort keine VGB-Triebwagen mehr, so dass auch im Falle einer Verlängerung der WEX-Strecke bis Muldenberg keine Umsteigebeziehung zwischen Vogtlandbahn und Wernesgrüner Schienen-Express entstehen würde. Dies ließe sich nur realisieren, wenn Muldenberg auch vogtlandbahnseitig wieder Verkehrshalt würde, wozu seitens des DB-Tochterunternehmens DB Station & Service als Betreiber der deutschen DB-Personenbahnhöfe die Errichtung einer neuen, den heutigen rechtlichen Anforderungen entsprechenden Bahnsteiganlage nötig wäre. All dies ist auf Ebene des Vogtlandkreises nach wie vor in der politischen Diskussion.

Doch bevor hier keine Klarheit herrscht, ist für den FHWE und für den Wernesgrüner Schienen-Express a) die Stabilisierung der bisherigen WEX-Fahrtstrecke Schönheide Süd - Hammerbrücke, b) die Erweiterung dieser Strecke am „anderen Ende”, sprich zwischen Schönheide Süd und Schönheide Ost sowie c) die Schaffung einer Schlechtwetteralternative zum Wernesgrüner Schienen-Express in Form des angestrebten „Wilzschhaus Nostalgie Express” wichtiger und realistischer.

Und hierfür sieht es gar nicht schlecht aus: Voraussichtlich ebenfalls im Mai 2018 starten die Baumaßnahmen zur Sanierung des Empfangsgebäudes in Schönheide Ost, für die der FHWE im Juli 2017 einen Fördermittelbescheid in Höhe von 150.000 Euro erhielt. Des Weiteren stehen Mittel in Aussicht, um den Streckenabschnitt Schönheide Ost - Schönheide Süd technisch so zu ertüchtigen (Brücken- und Gleisbaumaßnahmen notwendig), dass 2019 oder 2020 der Verkehr des Wernesgrüner Schienen-Express auf diesen Streckenteil der CA-Linie verlängert werden kann. Gleichzeitig ist dies auch eine der Grundvoraussetzungen für eine angestrebte Betriebsaufnahme des historischen Personenzuges "Wilzschhaus Nostalgie Express".

Für die in Kürze beginnende Saison 2018 bleibt es bei der vorhandenen, knapp elf Kilometer langen Fahrtstrecke Schönheide Süd - Rautenkranz - Tannenbergsthal (Jägersgrün) - Hammerbrücke. An zehn öffentlichen Fahrtagen zuzüglich Charterfahrten ist das „Schienen-Cabrio” des FHWE 2018 wieder unterwegs. Los geht es am 1. Mai und der letzte Fahrtag für die Saison 2018 ist der Tag der Deutschen Einheit, der 3. Oktober.

Dem Wernesgrüner Schienen-Express seien zu seinem zehnten Geburtstag die herzlichsten Glückwünsche ausgesprochen, auf dass auch die diesjährige, „runde” Fahrtsaison sowie auch alle zukünftigen so erfolgreich und unfallfrei verlaufen wie die bisherigen. Alle Fahrtage 2018, die Fahrzeiten und die weiteren Angaben wie der Tarif usw. sind auf der Webseite des Wernesgrüner Schienen-Express unter www.schienen-express.de veröffentlicht.


nach oben13.11.2017: Sanierung des Empfangsgebäudes des Bahnhofs Carlsfeld

FHWE . Nachdem der Schmalspurlokschuppen Carlsfeld im August und September 2016 einen neuen Anstrich erhielt, so ist nunmehr, ein Jahr später, das Empfangsgebäude des Bahnhofes mit einer Sanierung an der Reihe. Eigentümer des Gebäudes ist die Stadt Eibenstock. Diese hat für die Arbeiten an dem Bahnhofshaus Fördermittel in Höhe von 235.694 Euro bewilligt bekommen. Bereits am 14. März 2017 war der diesbezügliche Fördermittelbescheid vom Landrat des Erzgebirgskreises, Frank Vogel an den Bürgermeister der Stadt Eibenstock, Uwe Staab übergeben worden. Die Mittel stammen aus dem Förderprogramm „Vitale Dorfkerne und Ortszentren im ländlichen Raum”.

Bauherr der Sanierung des Bahnhofsgebäudes ist die Stadt Eibenstock. Carlsfeld ist seit 1997 ein Ortsteil von Eibenstock. Die Arbeiten begannen im August 2017, die Monate September und Oktober waren die Hauptbauphase. Das Gebäude machte in der Vergangenheit nur noch von außen einen einigermaßen guten Eindruck. Die bauliche Substanz des Hauses war jedoch de facto sehr schlecht. Unter anderem war in den letzten Jahren das Dach undicht geworden, so dass es in das Gebäude hinein geregnet hatte und es im Inneren dementsprechende Wasserschäden zu verzeichnen gab. Die jetzigen Bauarbeiten umfassen die Außen-, die Innen- sowie die Dachsanierung. Bei den Arbeiten am Dach stellten sich an diesem deutlich größere Schäden heraus als bei der Planung angenommen. So mussten etliche der massiven Dachbalken durch neu angefertigte ersetzt werden. Im Inneren waren Wände trocken zu legen.

Unter anderem zieht in das Bahnhofsgebäude zukünftig ein Jugendklub ein, außerdem wird es hier eine öffentliche Toilette geben. Sämtliche Arbeiten finden unter Beachtung der Aspekte des Denkmalschutzes und damit in „schmalspurbahntauglicher” Form statt. Das Empfangsgebäude von Carlsfeld behält also vollständig seinen Charakter als typisch sächsisches Bahngebäude. Auch der FHWE trägt ein kleines, aber wichtiges und unübersehbares Detail zur Sanierung des Hauses bei. Der Verein betreut und leitet die Instandsetzung und Komplettierung der historischen Nasenuhr. Unter anderem mussten für diese die typisch sächsischen, geschwungenen Bahnhofsuhrenzeiger nachgefertigt werden, was in der Bahnhofsuhren-Fachwerkstatt von Jens Kühnemann in Plauen geschah. Weitere Zuarbeiten für die historische Uhr lieferte eine Metallbaufirma aus Klingenthal. Auch dieser optisch sehr markante Bestandteil des Gebäudes wird im Rahmen von dessen Sanierung also wieder mit hergestellt.


nach oben03.11.2017: Hauptuntersuchung des FHWE-eigenen VT 24 01 (SKL 24)

FHWE . Seit dem Herbst arbeitet der FHWE kontinuierlich an der turnusmäßigen Hauptuntersuchung seines VT 24 01 (SKL 24). Die Fristen sind abgelaufen und gilt es, das Fahrzeug bis zum Beginn der kommenden Saison möglichst wieder einsatzbereit zu haben. Mit dem Um- bzw. Aufbau jenes SKL 24 in den Jahren 2005 bis 2007 begann die Geschichte des „Wernesgrüner Schienen-Express”. Ebenso wurde mit diesem als VT 24 01 bezeichneten Fahrzeug der planmäßige Fahrbetrieb zwischen Schönheide Süd und Hammerbrücke im Frühjahr 2008 aufgenommen. Bereits im Herbst 2007 erfolgte ein erster öffentlicher Verkehr für Fahrgäste im Bereich der 2 km langen Teilstrecke Schönheide Süd - Rautenkranz, wo die Alltagstauglichkeit des Umbaufahrzeuges getestet werden konnte. Anbei ein paar bildliche Eindrücke der Aufarbeitung vom 30.09. und 20.10.2017.

nach oben 02.09.2017: FHWE erhält Fördermittel für die Sanierung des Empfangsgebäudes des Bahnhofs Schönheide Ost

FHWE . Bereits am 25. Juli 2017 hat der FHWE bezüglich der seit 2009 angestrebten bzw. vorangetriebenen Wiederinbetriebnahme des 5,5 km langen Streckenteils Schönheide Ost - Schönheide Süd der CA-Linie einen weiteren Meilenstein erreicht. An diesem Tag übergab der Landrat des Erzgebirgskreises, Herr Frank Vogel (CDU) im Beisein des Sächsischen Staatsministers für Umwelt und Landwirtschaft, Herrn Thomas Schmidt (CDU) dem 1. Vorsitzenden des FHWE, Marco Drosdeck, den Fördermittelbescheid für die Sanierung des Empfangsgebäudes des Bahnhofs Schönheide Ost. Begleitet wurden der Landrat und der Staatsminister von einer rund 15 Personen umfassenden Kommission aus verschiedenen Vertretern der sächsischen Landes- und Kommunalpolitik, u.a. von Bürgermeistern umliegender Städte und Gemeinden sowie weiteren Vertretern. Unter diesen befand sich auch Herr Dr. Wolfgang Ternick, Rechtsanwalt und Vorstandsvorsitzender des Vereins Zukunft Westerzgebirge e.V. Der Verein Zukunft Westerzgebirge e.V. ist die Trägerinstitution der LEADER-Region Westerzgebirge und damit eines der wichtigsten Lenkungs- und Entscheidungsgremien bei der Vergabe von Fördermitteln aus dem für gemeinnützige Vereine sehr wichtigen LEADER-Programm.

Wie bekannt, ist es das Ziel des FHWE, den seit 2008 zwischen Schönheide Süd und Hammerbrücke bestehenden Motordraisinenverkehr „Wernesgrüner Schienen-Express” auf die beiden bisher noch nicht regulär befahrenen Streckenteile Schönheide Ost - Schönheide Süd sowie Hammerbrücke - Muldenberg auszudehnen. Aufgrund der komplizierten technischen und betrieblichen Gesamtsituation auf der Strecke Schönheide Ost - Muldenberg kann dieses Ziel nur langfristig und mit viel Beharrlichkeit erreicht werden. Der FHWE ist und bleibt hier „am Ball” und mit dem Fördermittelbescheid für den Bahnhof Schönheide Ost hat sich diese Beharrlichkeit wieder einmal ausgezahlt.

Das Empfangsgebäude Schönheide Ost ist für die Wiederinbetriebnahme des Streckenabschnittes Schönheide Ost - Schönheide Süd von zentraler Bedeutung. Analog zum Spurwechselbahnhof und Betriebsmittelpunkt Schönheide Süd soll auch der Bahnhof Schönheide Ost als Gesamtensemble in vollständiger und authentischer Form erhalten bleiben. Aus diesem Grunde erwarb der FHWE das Bahnhofsgebäude von Schönheide Ost im Jahre 2009 vom Bundeseisenbahnvermögen - dies in wohlweislicher Voraussicht und mit dem Ziel, das Haus zu erhalten und zu sanieren, sobald sich hierfür realistische Möglichkeiten auftun.

In den Folgejahren gab es diverse substanzsichernde Baumaßnahmen an dem Gebäude in Vereins-Eigenregie, so etwa wichtige Reparaturen am Dach, im Stellwerksbereich der Einbau neuer, nach historischer Vorlage gefertigter Fenster, die Sanierung einer Tür sowie Entkernungsarbeiten. Eine umfassende Sanierung des Bahnhofsgebäudes Schönheide Ost ist für den FHWE jedoch nicht rein aus eigener Kraft, sondern nur mit externer finanzieller Unterstützung möglich. Diese kann nun erfreulicherweise mit dem am 25. Juli 2017 überreichten Fördermittelbescheid aus dem LEADER-Programm als gesichert angesehen werden.

Ein einfacher Weg zu diesen Fördermitteln war es nicht. Mittels des Vorgängerprogramms LEADER+ hatte der FHWE bereits zwischen 2005 und 2007 den Kauf und die Sanierung des Bahnhofsgebäudes in Schönheide Süd realisieren können. Die zum 1. Januar 2008 in Kraft getretene neue Förderrichtlinie, die de facto einer Abschaffung des Förderprogramms LEADER+ in damaliger Form gleichkam, machte erneute Bauprojekte auf dieser Basis für die kommenden Jahre unmöglich. Doch 2014 gab es eine Neuauflage des Programms, nunmehr nur noch unter dem Namen LEADER. Diese sich auftuende Chance nutzte der Verein unverzüglich, sich um Fördergelder für den Bahnhof Schönheide Ost zu bemühen, indem die Sanierung des hiesigen Empfangsgebäudes als Projektvorschlag für LEADER eingereicht wurde.

Dem Vorhaben wurde vor drei Jahren zunächst der Arbeitstitel „RadSTATION Schönheide” verliehen, denn der Schönheider Ortsteil Schönheiderhammer, in welchem der Bahnhof Schönheide Ost liegt (und bis 1950 hieß der Bahnhof Schönheide Ost ja auch Schönheiderhammer), ist das nächste Etappenziel beim weiteren Bau des Muldentalradweges. Dieser in unserer Region ab 2008 errichtete, landschaftlich äußerst schöne Fahrradweg verläuft ab Aue in Richtung Blauenthal zunächst auf der ehemaligen Trasse der CA-Linie. Zwischen Aue und Wolfsgrün wurde der Radweg 2013 eröffnet und erfreut sich seither großer Beliebtheit. U.a. führt der Weg auch durch den Bockauer Eisenbahntunnel. Der nächste, per Stand 2017 in Planung befindliche Bauabschnitt des Mulderadweges ist die Umfahrung der Talsperre Eibenstock und somit die Fortführung des Radweges von Wolfsgrün bis Schönheiderhammer. Perspektivisch soll der Radweg über Wilzschhaus, Muldenhammer und Schöneck parallel zur CA-Linie weitergeführt werden, um im Endausbauzustand in Adorf auf den vogtländischen Elstertalradweg zu stoßen.

Im Rahmen einer sinnvollen touristischen Entwicklung kann dem Bahnhofsgebäude Schönheide Ost deshalb die wichtige Doppelrolle zukommen, einerseits zukünftig sowohl seine ursprüngliche Funktion als Zugangsstelle zu den Zügen des FHWE in Richtung Schönheide Süd/Muldenberg wieder wahrzunehmen als auch als Zwischenstation für die Radfahrer auf dem Muldentalradweg zu dienen und beispielweise einen Rastplatz mit öffentlichen Toiletten wie auch perspektivisch eine gastronomische Einrichtung bieten zu können. Außerdem soll sich der Bahnhof Schönheide Ost zu einem Umsteigepunkt zwischen Bahn und Rad bzw. umgekehrt entwickeln. Dieser Bedeutung des Empfangsgebäudes Schönheide Ost auch für den Fahrradverkehr Rechnung tragend, wurde das vom FHWE vorgeschlagene LEADER-Projekt zur Sanierung des Hauses im Jahre 2014 wie erwähnt vorerst als „RadSTATION Schönheide” bezeichnet.

Doch dieser erste Versuch verlief nicht sogleich erfolgreich: 2015 erhielt der Verein zunächst einen ablehnenden Bescheid. Doch wer aufgibt, hat bekanntlich schon verloren und so konnte die logische und konsequente Schlussfolgerung aus diesem Teil-Misserfolg insbesondere für den 1. Vorsitzenden des FHWE nur lauten, es erneut zu probieren. Nach einer Überarbeitung und Präzisierung des Projektvorschlages wurde dieser im Frühjahr 2016 erneut eingereicht und - erweitert um die Komponente Eisenbahn - nunmehr „Rad- und BahnSTATION Schönheide” genannt. Dieses Mal war das Vorhaben von Erfolg gekrönt: Im Dezember 2016 erhielt der Verein die Information, dass das Projekt die Hürde des Vorentscheides genommen habe und somit der eigentliche Fördermittelantrag gestellt werden kann. Daraufhin schloss sich - wiederum vorrangig für den 1. Vorsitzenden des FHWE - in der ersten Jahreshälfte 2017 eine umfangreiche Verwaltungs- und Bürotätigkeit zur vollständigen und termingerechten Erarbeitung des Fördermittelantrages an. Dieser Aufwand hatte sich gelohnt: Rund ein halbes Jahr später bekam der Verein Anfang Juni dieses Jahres die Vorab-Info, dass dem Fördermittelantrag voraussichtlich stattgegeben werde und zwar in Höhe der maximal möglichen Fördersumme von 150.000 €. Nach der Erledigung weiterer, letzter formeller Zuarbeiten hat der FHWE nun seit dem 25. Juli 2017 mit dem Erhalt des offiziellen Fördermittelbescheides Rechtssicherheit bezüglich der Sanierung des Bahnhofsgebäudes Schönheide Ost.

Einfach wird diese Baumaßnahme für den Verein dennoch nicht: Bei einem geplanten Gesamtinvestitionsvolumen von rund 195.000 € und der Fördermittelsumme von 150.000 € wird der FHWE einen Eigenanteil von rund 45.000 € zu tragen haben. Das Vorhaben umfasst zum einen die umfassende Außensanierung des Empfangsgebäudes inklusive einer Reparatur des Daches, der Fassadensanierung, dem teilweisen Austausch von Türen und Fenstern bzw. der Sanierung noch verwendungsfähiger Türen und Fenster. Des Weiteren wird die komplette Haustechnik erneuert, sprich sämtliche Medien wie Elektroinstallation, Wasser- und Abwasserleitungen, Blitzschutzanlage usw. Analog zu Schönheide Süd erfolgt die Innensanierung zunächst im Erdgeschoss. Auf diese Art und Weise werden u.a. auch der historische Warteraum mit seiner gusseisernen Jugendstilsäule in der Mitte, der Fahrkarten- sowie der Gepäckschalter und andere, einst eisenbahntypische Funktionsräume eines Bahnhofsgebäudes wiederhergestellt. Je nach Verlauf und Dauer der nun zu tätigenden Ausschreibungen sowie abhängig von der Witterung im Winter 2017/18 ist mit einem Baubeginn im Herbst oder gegen Jahresende 2017 zu rechnen. Die Fertigstellung und Abrechnung des Projektes hat bis Jahresende 2018 zu erfolgen.

Und wie geht es nach der Sanierung des Empfangsgebäudes Schönheide Ost mit dem Streckenabschnitt Schönheide Ost - Schönheide Süd weiter? Seine dargestellte, potenzielle Bedeutung für den Muldentalradweg wird der Bahnhof Schönheide Ost freilich erst mit der Fertigstellung und der Eröffnung des Radweges im Abschnitt Wolfsgrün - Schönheiderhammer erhalten können. Wann der Radweg gebaut und eröffnet wird, liegt naturgemäß nicht in der Hand des FHWE.

Für den Bahnverkehr wird der Bahnhof mit der Erweiterung der Fahrtstrecke des „Wernesgrüner Schienen-Express” nach Schönheide Ost seine dauerhafte Bedeutung erlangen. Diesbezüglich ist Vorsicht geboten, was zu stark gewagte Prognosen bezüglich eines möglichen Eröffnungstermins angeht. Folgende wichtige Dinge sollen an dieser Stelle hierzu jedoch erwähnt sein. Punkt 1 betrifft die rechtliche Seite: Nachdem zu Beginn der 2010er Jahre mehrere Jahre lang unklar war, ob eine Erweiterung der bestehenden Betriebserlaubnis des „Wernesgrüner Schienen-Express” für den Streckenabschnitt Schönheide Ost - Schönheide Süd zustande kommen wird, stehen der für einen Betrieb notwendigen Erweiterung der Betriebserlaubnis inzwischen keine unüberwindbaren oder unklaren juristischen Hürden mehr im Wege.

Voraussetzung für eine Erteilung der Erweiterung der Betriebserlaubnis ist jedoch die Klärung von Punkt 2, dem technischen Zustand der Strecke. Dabei ist von Belang: In den vergangenen Jahren wurden durch den FHWE bereits umfangreiche Arbeiten zur Verbesserung des technischen Zustandes des Streckenabschnittes Schönheide Ost - Schönheide Süd geleistet, so u.a. 2009 die (Teil)-Sanierung der Flussgrabenbrücke an der Bahnhofseinfahrt von Schönheide Ost, 2015 die Sanierung des Bahnüberganges in der Ortslage Altwiesenhaus sowie wiederholt in all den Jahren bereits seit 2003 umfangreiche Arbeiten zur Beseitigung von Wildwuchs auf der Strecke. Dennoch sind diese Arbeiten bisher noch nicht ausreichend gewesen. Mit Bauzügen ist der Bahnhof Schönheide Ost seit 2009 wieder erreichbar. In jenem Jahr fuhr auch der „Wernesgrüner Schienen-Express” erstmals probehalber und damit nicht öffentlich nach Schönheide Ost. Für einen dauerhaften und öffentlichen Fahrverkehr müssen zwischen Schönheide Ost und Süd in einigen Bereichen des Streckengleises jedoch auch verbrauchte Schwellen ausgetauscht und der Oberbau stabilisiert werden (Schottern und Stopfen). Diese Arbeiten sprengen den Rahmen des in reiner Vereinsarbeit zu erzielenden Pensums. Per Stand 2017 gibt es aber - vorsichtig ausgedrückt - erste Anzeichen, dass für den Zeitraum 2018 bis 2020 für den FHWE Fördermittel beantragbar werden können, um die notwendigen Gleisarbeiten im Streckenabschnitt Schönheide Ost - Schönheide Süd 2019 oder 2020 durchführen zu können.

Sollte sich diese momentane positive Entwicklung bestätigen, stabilisieren und fortsetzen, so erscheint es im Rahmen des Möglichen, entweder 2019 oder im Falle von Verzögerungen erst 2020 den Fahrverkehr mit dem „Wernesgrüner Schienen-Express” zwischen Schönheide Ost und Süd tatsächlich aufnehmen zu können. Noch weiter gedacht könnte dieser dann dementsprechend gleissanierte Streckenteil der CA-Linie auch potenziell der erste Abschnitt werden, auf welchem der angestrebte historische Reisezug „Wilzschhaus Nostalgie-Express” wird Fahrt aufnehmen können.

Für heute, hier und jetzt steht zunächst die frohe Botschaft vom Erhalt des Fördermittelbescheides für die Sanierung des Bahnhofsgebäudes von Schönheide Ost im Raume. Dieses Vorhaben wird eines der Hauptbetätigungsfelder des FHWE im Zeitraum 2017/18 sein. In diesem Zusammenhang sei auch nochmals an den Sonderspendenaufruf des FHWE zur Kofinanzierung des Kaufs der Strecke Schönheide Ost - Muldenberg erinnert. Die Sanierung des Empfangsgebäudes Schönheide Ost steht hiermit in Zusammenhang und trotz Fördergeldern muss der Verein stets die notwendigen Eigenanteile in Höhe von jeweils mehreren zehntausenden Euro aufbringen. Dies kann nur durch Spenden gelingen:


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nach oben 25.08.2017: Bahnsteigneubau Hammerbrücke / Wernesgrüner Schienen-Express ab Juni bzw. September 2017 barrierefrei

FHWE . Seit Juni dieses Jahres verkehrt der „Wernesgrüner Schienen-Express” (WEX) im Probebetrieb barrierefrei, sprich behindertengerecht. Vsl. ab September 2017 wird dies der Regelfall sein. Möglich wurde das durch Fördermittel aus dem Programm „Lieblingsplätze für Alle” zum Abbau von Barrieren bzw. der Schaffung von Barrierefreiheit für mobilitätseingeschränkte Personen. Mit Mitteln aus diesem Förderprogramm konnte der FHWE in der ersten Jahreshälfte 2017 im Bahnhof Hammerbrücke einen neuen, barrierefreien Bahnsteig errichten sowie einen für Rollstuhlfahrer geeigneten und damit insgesamt vierten Fahrgastwagen für den WEX aufbauen. Dieser erhielt die Betriebsnummer VB 24 04.

Offiziell erhielt der FHWE sowohl für den barrierefreien Bahnsteigneubau in Hammerbrücke als auch für den Aufbau des behindertengerechten, neuen WEX-Fahrgastwagens über das Förderprogramm „Lieblingsplätze für Alle” eine 100 %-Förderung. Andere Förderprogramme sind - insofern die öffentliche Hand für bestimmte Zwecke Fördergelder bereitstellt - heutzutage in aller Regel niemals mehr mit einer Förderquote von 100 % behaftet, sondern die Förderquoten schwanken zwischen 30 und maximal 90 %. Dadurch verbleiben beim Projektträger oftmals hohe Eigenanteile, die so manches Vorhaben dadurch unmöglich machen, wenn notwendige Eigenanteile nicht aufgebracht werden können. Der soziale Bereich im Allgemeinen sowie die Beseitigung von Barrieren für mobilitätseingeschränkte Personen im Speziellen gehören jedoch zu den wenigen Themen in unserer Gesellschaft, für welche es in bestimmten Fällen auch heutzutage noch Fördergelder mit einer Förderquote von 100 % gibt. Für den Bau des barrierefreien Bahnsteiges in Hammerbrücke sowie für den Aufbau des behindertengerechten, neuen WEX-Fahrgastwagens konnte der FHWE solche Fördergelder erfreulicherweise nutzen.

Erwähnenswert in diesem Zusammenhang ist aber, dass dem Verein trotz der offiziellen Förderquote von 100 % unter Praxisbedingungen auch bei diesen beiden Vorhaben ein Eigenanteil von insgesamt rund 11.000 € verblieb. Denn generell niemals förderfähig sind während eines Projekts eintretende Kostensteigerungen, die aber in der Realität bei fast allen Vorhaben während der Projektdauer eintreten. So war der Bahnsteigneubau in Hammerbrücke mit rund 25.000 € veranschlagt. So hoch war auch die Fördersumme hierfür. Die tatsächlichen Kosten für den Bahnsteig betrugen unterm Strich rund 32.000 €, was rund 7.000 € Eigenanteil für den FHWE ergibt.

Der Aufbau des barrierefreien Fahrgastwagens des WEX war mit rund 21.000 € veranschlagt und auch hier belief sich die Förderung auf den genannten Betrag, wobei die Hälfte des Förderbetrages vom Vogtlandkreis und die Hälfte vom Erzgebirgskreis kamen. Denn beim Aufbau des behindertengerechten WEX-Fahrgastwagens handelte es sich um ein landkreisübergreifendes Projekt. Allein dies stellt eine hohe Wertschätzung der öffentlichen Hand gegenüber den Vorhaben des FHWE dar, dass sich zwei Landkreise an einem Vorhaben beteiligt haben. Die Koordination verschiedener öffentlicher Gebietskörperschaften untereinander stellt sich bekanntlich selten als problemlos dar - dass es in diesem Falle aber sehr gut geklappt hat, darf gut und gerne als besonders positives Zeichen gewertet werden.

Zum Schluss schlug der Aufbau des behindertengerechten WEX-Fahrgastwagens jedoch nicht mit 21.000 €, sondern mit rund 25.000 € zu Buche. Dies stellt eine Kostenüberschreitung von rund 4.000 € und damit einen Eigenanteil für den FHWE in dieser Höhe dar. Insgesamt hat der FHWE damit im ersten Halbjahr 2017 einen Eigenanteil von 11.000 € in die Herstellung der Barrierefreiheit des „Wernesgrüner Schienen-Express” investiert. Damit beweist der Verein einmal mehr, dass sich sein Wirken bei weitem nicht in der Pflege von Eisenbahnnostalgie erschöpft, sondern der FHWE sich im sprichwörtlichen Sinne dem Gemeinnutz in hohem Maße verpflichtet fühlt.

Feierlich der Öffentlichkeit übergeben wurde der barrierefreie Bahnsteig in Hammerbrücke zusammen mit dem rollstuhlfahrergerechten WEX-Fahrgastwagen bereits am 24. Juni 2017. Im Rahmen einer Festveranstaltung begrüßte der FHWE eine Reihe von am Projekt beteiligten Gästen aus Politik und Verwaltung. So hieß der Verein die sächsische Staatsministerin für Soziales und Verbraucherschutz, Frau Barbara Klepsch herzlich willkommen. Ebenso fanden der Landrat des Vogtlandkreises, Herr Rolf Keil sowie Abgeordnete des Land- sowie des Kreistages den Weg nach Hammerbrücke. Die Beauftragte des Vogtlandkreises für Menschen mit Behinderungen, Frau Dagmar Nauruhn, welche seitens des Landratsamtes des Vogtlandkreises maßgeblichen Anteil am Zustandekommen der beiden Projekte Bahnsteig und Fahrgastwagen hatte, zeichnete gemeinsam mit dem FHWE für die Organisation der Einweihungsfeier verantwortlich.

Die Eröffnungsansprache hielt der Bürgermeister der Gemeinde Muldenhammer, Herr Jürgen Mann. Der Eisenbahnbetriebsleiter des FHWE, Herr Matthias Büttner von der Museumsbahn Schönheide, übergab im Auftrag des Landesbeauftragten für Bahnaufsicht beim Freistaat Sachsen, Herrn Dr. Steffen Henkel, die Genehmigung zur Inbetriebnahme sowohl des Bahnsteiges als auch des Fahrgastwagens. Musikalisch umrahmt wurde das Ganze von den Trommlern des Fanprojekts „Trommelwirbler Vogtland” aus Plauen. Anschließend durchschnitt Staatsministerin Frau Klepsch gemeinsam mit Landrat Keil das grün-weiße Eröffnungsband, welches die Eingangstür des neuen Fahrgastwagens bis dato versperrte. Sogleich nahmen alle Ehrengäste - mit und ohne Mobilitätseinschränkungen - in den mitgeführten Sitzwagen des WEX ihre Plätze ein und los ging die „Probefahrt” mit dem neuen VB 24 04 nach Rautenkranz. Den Abschluss der Eröffnungsfeier bildete dort ein kleiner Imbiss mit Gesprächen und Gedankenaustausch.

Zwischen Juni und August rollte der neue, barrierefreie Fahrgastwagen zunächst im Probebetrieb. Noch standen an dem Fahrzeug einige Restarbeiten an. Voraussichtlich ab September 2017 kann der WEX dann regulär problemlos auch von Rollstuhlfahren genutzt werden.

Der Fahrgastwagen VB 24 04 weist eine größere Länge als die drei anderen WEX-Fahrgastwagen VB 24 01 bis VB 24 03 auf. Dadurch bietet das neue Fahrzeug Platz für bis zu sechs Rollstuhlfahrer. Außerdem befinden sich im VB 24 04 acht fest eingebaute Sitzplätze, die z.B. von Begleitpersonen von Behinderten, aber auch von sonstigen nicht mobilitätseingeschränkten Personen genutzt werden können. Stehen keine Beförderungen von Rollstühlen oder anderen Mobilitätshilfen für Behinderte an, können im VB 24 04 zahlreiche Fahrräder Platz finden. Besteht gerade auch hierfür kein Bedarf, ist aber die Nachfrage nach regulären Sitzplätzen im WEX gerade sehr groß, können in den VB 24 04 kurzfristig bis zu zehn mobile Sitze eingebaut werden. Dann bietet dieser Fahrgastwagen bis zu 18 nicht behinderten Fahrgästen ausreichend Platz. Das Fahrzeug ist also für einen sehr flexiblen Einsatz konzipiert. Probieren bitte gern auch Sie einmal eine Mitfahrt im neuen Fahrgastwagen des Wernesgrüner Schienen-Express aus und überzeugen Sie sich selbst!


nach oben 15.08.2017: FHWE kauft von DB Eisenbahnstrecke Schönheide Ost - Muldenberg

FHWE . Der Förderverein Historische Westsächsische Eisenbahnen e.V. (FHWE) hat mit Wirkung zum 1. August 2017 den Streckenabschnitt Schönheide Ost - Muldenberg der ehemals durchgehenden Eisenbahnstrecke Chemnitz - Aue - Adorf (CA-Linie) von der Deutschen Bahn AG käuflich erworben. Die DB hatte die Infrastruktur dieses seit 2008 durch den FHWE auf Pachtbasis genutzten Teils der CA-Linie im Jahr 2016 zum Verkauf ausgeschrieben. Nach einem nicht einfachen Bieterverfahren hat der FHWE im Februar 2017 den Zuschlag für den Erwerb der Strecke erhalten. Die Unterzeichnung und notarielle Beurkundung des Kaufvertrages erfolgte am 12. Juni 2017. Seine Rechtskraft erlangte der Vertrag mit Wirkung zum 1. August 2017. Seit jenem Tag ist der FHWE damit vollumfänglicher Eigentümer der von ihm genutzten Eisenbahnstrecke Schönheide Ost - Schönheide Süd - Hammerbrücke - Muldenberg.

Über den genauen Kaufpreis haben beide Vertragsparteien - Deutsche Bahn und FHWE - Stillschweigen vereinbart. Kommuniziert werden kann jedoch die ungefähre Höhe der Gesamtkosten, die dem Verein mit dem Erwerb der Strecke entstanden sind. Diese belaufen sich auf einen hohen fünfstelligen Gesamtbetrag.

Für den FHWE bedeutet der Erwerb der Strecke Schönheide Ost - Muldenberg nichts Geringeres als den Fortbestand seiner Existenz sowie die Möglichkeit, die im Jahre 1999 begonnene, nicht einfache, in der Summe jedoch erfolgreiche Vereinsarbeit fortsetzen zu können. Ein Verkauf der Strecke Schönheide Ost - Muldenberg an einen anderen Bieter als den FHWE hätte nicht weniger als den Wegfall der Existenzgrundlage des Vereins bedeutet und in der Folge dessen die Beendigung der Arbeit des FHWE und noch weiter gedachtet die potenzielle Auflösung des Vereins.

Außer dem FHWE waren im Bieterverfahren als Wettbewerber ausschließlich Verwertungsgesellschaften zu Gange, deren Geschäftstätigkeit und Kaufinteresse darin bestand, die Gleise der Strecke Schönheide Ost - Muldenberg zeitnah zu demontieren, als Schrott zu verkaufen sowie die im Anschluss daran freiwerdenden Grundstücke nachfolgend weiter zu veräußern. Ausschließlich die Tatsache, dass der FHWE von der DB den Zuschlag für den Erwerb der Strecke bekommen hat - was ausdrücklich keine Selbstverständlichkeit und kein Selbstläufer war - bewirkt, dass der „Wernesgrüner Schienen-Express” auch weiterhin verkehren kann, dass die Vereinsarbeit des FHWE weitergeht und die weitere Reaktivierung der Strecke Schönheide Ost - Muldenberg weiterhin verfolgt werden kann.

Der Werdegang des Verkaufsprozederes der Strecke Schönheide Ost - Muldenberg von der DB an den FHWE in den Jahren 2016 und 2017 ist für an den Hintergründen hierzu interessierten Leser ein interessantes Kapitel, weshalb untenstehend hierauf näher eingegangen wird.

Zuvor jedoch sei ein Sonder-Spendenaufruf zur Kofinanzierung der Kosten des Streckenkaufs ausgesprochen. Wie genannt ist der Erwerb der Strecke Schönheide Ost - Muldenberg für den Verein mit hohen fünfstelligen Kosten (nicht weit unterhalb der Sechsstelligkeit) verbunden. Dies belastet den Finanzhaushalt des Vereins in außerordentlichem und außerplanmäßigen Maße. Trotz des Weiterbestehens der regulären Spendenaktion 2013 - 2017 des FHWE „Zug um Zug zum Zug” zugunsten des historischen Reisezugprojektes „Wilzschhaus Nostalgie-Express” bitten wir daher alle Freunde des westsächsischen Eisenbahnwesens, eine Sonderspende an den FHWE zu Gunsten des Kaufs der Strecke Schönheide Ost - Muldenberg zu tätigen. Zuwendungen werden hierfür dringend benötigt. Diesbezügliche Spenden können eingezahlt werden auf das Konto des FHWE:

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Spendenziel: 20.000 Euro

Der FHWE dankt auch für Ihre Spende! Je schneller der Streckenkauf refinanziert werden kann, umso zeitiger können durch den Verein die nächsten Projekte an der Strecke angegangen werden. Die Spenden für den Streckenkauf werden ab Herbst 2017 in einer Dankesliste auf der Webseite des FHWE sowie ab 2018 auch in Printmedien des Vereins veröffentlicht. Der FHWE dankt vorab auch für Ihre Spende zugunsten des Streckenkaufs Schönheide Ost - Muldenberg!


Wer sich etwas näher für die „Story” und die Hintergründe des Erwerbs der Strecke Schönheide Ost - Muldenberg interessiert, für den sind die folgenden Ausführungen sicherlich nicht uninteressant:

Im August 2016 erhielt der 1. Vorsitzende des Fördervereins Historische Westsächsische Eisenbahnen e.V. (FHWE), Herr Marco Drosdeck einen Anruf der DB Immobilienverwaltung aus Leipzig, in welchem mitgeteilt wurde, dass die Deutsche Bahn AG die Trassengrundstücke der Strecke Schönheide Ost - Muldenberg zum Verkauf ausschreiben wird. Es war sofort klar, dass der FHWE sich nun einem Wettbewerb im Rahmen eines Bieterverfahrens zu stellen hatte. Die Zeiten, in welchem derartige, seitens der Deutschen Bahn ungenutzte Strecken wie die Linie Schönheide Ost - Muldenberg für die sprichwörtliche „symbolische Mark” abgegeben wurden, waren 2016 lange vorbei.

Unmittelbar nach der Information seitens der DB AG zur Veräußerung der Strecke erfolgte hierzu eine öffentliche Ausschreibung durch die DB, in deren Rahmen der FHWE ein Angebot abgab. Worauf der Verein in diesem Zusammenhang gehofft hatte, trat leider nicht ein - der FHWE war nicht der einzige Bieter. Zwei Verwertungsunternehmen gaben jeweils ebenso ein Angebot ab. Hiernach erfolgte zunächst für jeden der drei Bieter eine Einladung zum Bietergespräch nach Leipzig, welches für den FHWE am 07.11.2016 stattfand. In Begleitung des Bürgermeisters der Gemeinde Schönheide, Herrn Kai Wilhelm, nahm der 1. Vorsitzende des FHWE, Herr Marco Drosdeck dieses Gespräch in den Räumen der DB-Immobilienverwaltung wahr.

Nach der Auswertung der Gespräche bekam jeder der drei Bewerber die Möglichkeit, ein Nachgebot abzugeben. Einer der beiden Verwerter zog sich aus dem Verkaufsprozess zurück, nachdem ihm bekannt wurde, dass die Strecke im touristischen Verkehr genutzt wird und zudem unter Denkmalschutz steht. Der andere Verwerter jedoch bewarb sich auch weiterhin um den Erwerb der Strecke. Dies war für die Erfolgsaussichten des FHWE selbstverständlich negativ und problematisch.

Von der Möglichkeit, ein Nachgebot abzugeben, machte der FHWE Gebrauch. Damit erhöhten sich aber die damit einhergehenden finanziellen Verpflichtungen für den Fall, dass es der FHWE sein würde, welcher den Zuschlag zum Erwerb der Strecke erhält. Allerdings war der Erfolgsfall für den Verein für dessen Weiterbestehen alternativlos. Es gab nur die beiden Möglichkeiten eines Sieges oder der absoluten Niederlage, siehe oben.

Wäre der Verkauf der Strecke Schönheide Ost - Muldenberg an einen Verwerter zustande gekommen, so wäre formell-juristisch zunächst die Konstellation zustande gekommen, dass die Verwerterfirma in den seit 2008 zwischen der DB und den FHWE bestehenden Pachtvertrag als Verpächter eingetreten wäre und der FHWE wäre kurzzeitig Pächter geblieben. Diese Konstellation hätte jedoch nur eine äußerst kurze Zeitspanne bestanden. Denn es war klar, dass im Falle eines Verkaufs der Strecke an einen Verwerter der Pachtvertrag, auf dessen Grundlage der FHWE die Strecke seit dem 01.01.2008 nutzen durfte, seitens des neuen Verpächters, also durch die Verwerterfirma, umgehend gekündigt worden wäre. Dies wurde seitens des verbliebenen Mitbewerbers auch unmissverständlich so kommuniziert. Wie bereits erwähnt: Die Absicht des Verwerters war nach dessen eigener Aussage, die Gleisanlagen der Strecke abzubauen und die freigeräumten Grundstücke weiter zu veräußern. Es blieb dem FHWE somit keine andere Möglichkeit, als ein Nachgebot abzugeben, trotz der damit verbundenen erhöhten Kosten.

Für die Zeit der darauffolgenden Wochen wurde der FHWE dazu aufgefordert, der Deutschen Bahn AG gegenüber darzustellen, welcher Aufwand und welche finanziellen Mittel seit der Aufnahme der Vereinstätigkeit des FHWE in die Wiedernutzbarmachung der Strecke geflossen sind bzw. welche Mittel seitens des Vereins zukünftig in die Strecke fließen werden. Diese Zuarbeit stellte sich als extrem arbeitsintensiv und umfassend dar, denn sie musste vollständig und lückenlos sein. Es ist erstaunlich, welch hohe Summen durch den Verein in die Strecke, ihre Anlagen und Gebäude seit der Aufnahme der Reaktivierungsarbeiten Anfang der 2000er Jahre geflossen sind!

Als alle der umfangreichen Zuarbeiten getätigt waren, hieß es weitgehend warten und hoffen, wobei stetig eine konstruktive Kommunikation zwischen Deutscher Bahn und FHWE stattfand, die ausdrücklich erwähnenswert ist. Wie sich zeigte, hatte der FHWE Glück mit der Sach- und Fachkompetenz der bei der DB mit dem Vorgang betrauten Bearbeiterin. Besonders in der Nachbetrachtung wird klar, wie entscheidend diese Kompetenz über Wohl oder Wehe mitentschieden hat. Kurzum - es hätte auch anders kommen können und das wäre das Ende des Vereins gewesen.

Im Februar 2017 traf dann eine Kommission, welche sich aus Vertretern der DB Services und von DB Netz zusammensetzte, die Entscheidung, wer von den beiden verbliebenen Bewerbern den Zuschlag erhält - die Schrottfirma oder der FHWE. Das für den Verein zuhöchst erfreuliche und schlichtweg lebensrettende Ergebnis hieß: Der Förderverein Historische Westsächsische Eisenbahnen e.V. erhält den Zuschlag für den käuflichen Erwerb der Regelspurstrecke Schönheide Ost - Muldenberg!

Trotz der damit nun zu im Raume stehenden finanziellen Belastung war die Freude hierüber im Verein naturgemäß riesengroß! Derweil hieß es jedoch erst einmal, das Thema vereinsintern zu behandeln, solange der formell-juristische Eigentumsübergang der Strecke von der DB an den FHWE noch nicht über die Bühne gegangen war. Die positive Entscheidung der Verkaufskommission der DB vom Februar 2017 mündete zunächst erst einmal in einen Notartermin am 12.06.2017, bei welchem der Kaufvertrag notariell beurkundet wurde. In diesem Vertrag wurde festgelegt, dass der Eigentumsübergang zum 01.08.2017 erfolgte, wodurch der FHWE zu diesem Datum vollwertiger Eigentümer aller Trassengrundstücke sowie der darauf befindlichen Bahnanlagen und Bauwerke wurde. 458.000 Quadratmeter Grundstücksflächen gingen somit in das Eigentum des Vereins über. Zusammen mit den bereits 2004 (Bahnhofsgebäude Schönheide Süd), 2006 (Schmalspurteil Schönheide Süd) und 2009 (Bahnhofsgebäude Schönheide Ost) erworbenen Teilflächen - insgesamt über 23.000 qm - ergibt sich nunmehr ein Flächenbestand von fast einer halben Million Quadratmetern in Vereinseigentum! Dies stellt gleichsam einen großen Fortschritt als auch eine große Verantwortung für den FHWE dar.

Für den Verein war der Verkaufsprozess eine Herausforderung, der Kauf selbst ist eine Weitere. War es während der Verkaufsverhandlung von entscheidender Bedeutung, dem äußerst komplexen Gesamtprozess gerecht zu werden und allen Ansprüchen und Forderungen des Verkäufers zu entsprechen bzw. jene zu erfüllen, so ist es jetzt wie für die Zukunft bedeutsam, die notwendigen finanziellen Spielräume für den Verein zu erhalten. Denn ohne Umschweife muss eingestanden werden - der Kauf war eine nicht geplante und nicht planbare Geldausgabe, welche der FHWE leisten musste. Zwar fallen nun zukünftig die bisherigen jährlichen Pachtzahlungen für die Nutzung der Grundstücke weg. Dennoch ist die jetzt zu Buche stehende Einmalsumme der Aufwendungen um ein Vielfaches höher als es die bisherigen, planbaren Mietzahlungen gewesen sind.

Ausdrücklich gesagt werden muss aber auch: Ein ganz entscheidender Vorteil verbindet sich mit dem neu erworbenen Eigentum - es wird nunmehr (endlich) möglich, Investitionen in die Streckeninfrastruktur, speziell in Gleise und Brücken, zu planen. Dies war bisher (rechtlich) nicht möglich, da es für gepachtete Objekte keinerlei Finanzierungsmodelle und Förderrichtlinien gibt. Insofern war der Kauf der Strecke Schönheide Ost - Muldenberg ein Quantensprung für den Verein sowie die Weiterentwicklung der Strecke in Punkto touristischer Eisenbahnverkehre.

Hätte es mit dem Kauf hingegen nicht geklappt, wäre dies - wie bereits mehrfach erwähnt - das Ende der Existenzgrundlage des FHWE sowie aller damit verbundener Aktivitäten gewesen.

Gedankt sei daher allen am Gelingen des Ganzen Beteiligten, wobei hier natürlich in erster Linie die Deutschen Bahn AG und ihre kluge und vorausschauende Entscheidung zu nennen ist. Weiterhin geht der Dank an die beiden Landräte des Erzgebirgskreises Herrn Frank Vogel sowie des Vogtlandkreises Herrn Rolf Keil sowie den Bürgermeistern Herrn Kai Wilhelm (Schönheide), Herrn Uwe Staab (Eibenstock), Herrn Jürgen Mann (Muldenhammer) sowie Herrn Ralf Kretschmann (Grünbach-Muldenberg) für ihre begleitende Fürsprache. Ferner ergeht ausdrücklicher Dank an die Geschäftsstelle der Dampfbahn-Route Sachsen für deren beratende und unterstützende Tätigkeit.

Die neu gewonnene Sicherheit und Stärke des Streckeneigentums nutzend, wird der FHWE noch 2017 sowie auch 2018 eine Reihe von Einzelprojekten zur weiteren Reaktivierung der Strecke Schönheide Ost - Muldenberg vorstellen bzw. in Angriff nehmen, welche bereits konzeptionell erarbeitet wurden und über welche zukünftig zu berichten sein wird.

Für hier und jetzt steht erst einmal gleichsam die Freude als auch die große (finanzielle) Verantwortung im Raume, die sich mit dem Erwerb der Regelspurstrecke Schönheide Ost - Muldenberg verbinden. Vor dem Hintergrund des letztgenannten Aspektes sei an dieser Stelle und abschließend noch einmal das Spendengesuch des FHWE für Sonderspenden zur Finanzierung des Streckenerwerbs erwähnt:

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Spendenziel: 20.000 Euro

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nach oben 20.07.2017: Rückblick auf den Oldtimertag 2017

FHWE . Bei der bereits zum 4. Mal durchgeführten Oldtimerveranstaltung am Bahnhof Schönheide Süd konnten wir erneut zahlreiche Old- und Youngtimer begrüßen.

Trotz des regnerischen Wetters am frühen Morgen riss der Strom der Besucher nicht ab, so konnten wir insgesamt mehr als 90 Fahrzeuge begrüßen. Eine schöne Mischung aus PKWs, Lieferwagen und verschiedensten LKWs und Einsatzfahrzeugen wurde rund um den Bahnhof Schönheide Süd im passenden Rahmen präsentiert und stieß auf reges Interesse der zahlreichen Besucher.

Nachdem der Regen gegen Mittag aufhörte und sich sogar die Sonne zeigte stand einer gelungenen Veranstaltung nichts mehr im Wege und die professionelle Organisation und das hochmotivierte Team um Maximilian Schmidt taten ihr Übriges um die Veranstaltung zu einem vollem Erfolg werden zu lassen.

Der im Stundentakt nach Tannenbergsthal und zurück verkehrende Wernesgrüner Schienen-Express war meist vollständig ausgebucht und zahlreiche Fahrgäste genossen die Fahrt durch das wildromantische Muldental im offenen „Schienen-Cabrio“.

Hochbetrieb herrschte auch in der Küche und am Grill. Das große Verpflegungsangebot wurde reichlich genutzt und die Roster mundeten hervorragend.

Zudem hatten die Besucher die Möglichkeit im Führerstand einer Diesellok der Reihe V 10 B mitzufahren und so das weitläufige Bahnhofsgelände einmal aus der Lokführerperspektive zu erkunden.

Auch an der Rollwagengrube herrschte reger Betrieb und die Vorführungen beim Auf- und Abrollen eines Güterwagens fanden großen Anklang und weckten so manche Erinnerung als die „Bimm“ noch aufgerollte Güterwagen zur Bürstenfabrik oder nach Rothenkirchen beförderte.

Abschließend kann gesagt werden, dass diese Veranstaltung ein Highlight im Jahresablauf des FHWE darstellte. Der Dank gilt den beteiligten Personalen, die durch ihren unermüdlichen Einsatz zum Erfolg des 4. Wilzschhauser Oldtimertages beitrugen.

Weiterhin möchten wir es nicht versäumen, allen Teilnehmern Danke zu sagen, dass sie mit ihren historischen Fahrzeugen gekommen sind und teilweise trotz Regenwetter ihre Schmuckstücke „ausgeführt“ haben. - HERZLICHEN DANK!

nach oben 08.07.2017: FHWE-Oldtimertag am 15. Juli in Schönheide Süd

FHWE . Am Sonnabend, 15. Juli 2017 findet von 10-18 Uhr unser bereits 4. Old- und Youngtimertreffen am Bahnhof Schönheide Süd (Wilzschhaus) direkt an der B283 Aue-Klingenthal statt.

In diesem Jahr erwarten wir zu dieser Freiluftveranstaltung unter dem Motto „Oldtimer Straße trifft Oldtimer Schiene“ wieder ein breites Publikum. Hierzu sind alle Besitzer und Liebhaber von Kraftfahrzeugen (Baujahr vor 1998) ab 10 Uhr eingeladen, uns mit ihren historischen Gefährten zu besuchen.

Unser Verein wird die Fahrzeugausstellung mit Oldtimern der Schiene, Führerstandsmitfahrten auf einer Diesellok und Rangierbetrieb im Bahnhof bereichern.

Ab 10 Uhr verkehrt das Schienen-Cabrio „Wernesgrüner Schienen-Express“ zwischen Festgelände und Bhf Tannenbergsthal nach Sonderfahrplan im Stundentakt.

Um 14 Uhr startet dann mit der WEX-Abfahrt unser Oldtimer-Konvoi zu einer geführten Ausfahrt ins Grüne (Streckenlänge etwa 60 km).

Wie im letzten Jahr bekommt jeder Teilnehmer mit einem Fahrzeug ein kleines Dankeschön vom FHWE e.V. als Erinnerung.

Der Eintritt ist frei. Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Alle Informationen gibt es nochmal hier auf dem Flyer zum Download.

nach oben 10.04.2017: Saison-Eröffnung Wernesgrüner Schienen-Express

FHWE . Das Frühjahr bescherte uns in diesem Jahr schon einige warme und sonnige Tage. Wir hoffen, dass auch über Ostern schönes Wetter den Start der insgesamt bisher zehnten Fahrtsaison des Motordraisinen-Verkehrs „Wernesgrüner Schienen-Express“ (WEX) begleitet.

Los geht es diese Jahr am Karfreitag, dem 14. April 2017. Um 10.00 Uhr startet an diesem Tag der erste fahrplanmäßige WEX im Bahnhof Schönheide Süd zu seiner Fahrt über Rautenkranz und Tannenbergsthal nach Hammerbrücke.

Der zweite Osterfahrtag findet am Ostersonntag, dem 16. April statt.

An den öffentlichen Fahrtagen zwischen April und Oktober ist der „Wernesgrüner Schienen-Express“ dieses Jahr auf seiner Stammstrecke unterwegs.

Alle Fahrtage in diesem Jahr sowie den Fahrplan des „Wernesgrüner Schienen-Express“ finden Sie im Netz unter www.schienen-express.de . Dort gibt es auch den WEX-Flyer 2017 als pdf-Datei zum Download. Oder kommen Sie doch gern wieder einmal in Wilzschhaus vorbei! Im Bahnhof Schönheide Süd kann man den WEX-Flyer 2017 auch „in echt“, also in gedruckter Form mitnehmen. Auf eine gute WEX-Saison 2017!

Der WEX verkehrt nach dem bekannten Fahrplan jeweils um 10:00, 12:00, 14:00 und 16:00 Uhr ab Schönheide Süd (Wilzschhaus) und zurück ab Hammerbrücke um 10:55, 12:55, 14:55 und 16:55 Uhr.

Weitere Informationen gibt es unter den folgenden Links:

Der FHWE möchte sie herzlich zu einer Fahrt auf der CA-Linie einladen!

nach oben 23.01.2017: Update der Spendenaktion „ZUG UM ZUG ZUM ZUG“

Im Januar wurde die Webseite unserer Spendenaktion

„ZUG UM ZUG ZUM ZUG“

umfangreich aktualisiert.

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