|
Förderverein Historische Westsächsische Eisenbahnen e.V.
Artikel aus dem Preß’ Kurier vom Juni/Juli 2002 Schmalspur- und Museumsbahn-Nachrichten Fortsetzung: Regelspurstrecke Schönheide Ost - Muldenberg Für eine möglichst baldige Aufnahme des touristischen Eisenbahnbetriebes beschaffte der FHWE bereits zwei SKL sowie vier SKL-Anhänger, und es wurden technische Zeichnungen für deren Umbau (Ausrüstung mit Brüstung, Sitzbänken, Dach usw.) erstellt. Für die Fahrzeuge läuft derzeit ein Zulassungsverfahren, für das u. a. Lärmschutzmessungen erforderlich sind. Kernstück der regelspurigen Aktivitäten des FHWE ist der Bahnhof Schönheide Süd. Dieser soll als typische sächsische Durchgangsstation an einer Nebenbahn ausgestaltet werden, mit der Option einer Erweiterung zum Spurwechselbahnhof. Alle anderen Stationen existieren bereits nur noch als Haltepunkt bzw. mit reduzierten Gleisanlagen. In Schönheide Süd saniert der FHWE bekanntermaßen den Güterschuppen, welcher künftig als Werkstatt des Vereins dienen soll. Weitere Gebäude werden folgen. So ist noch für 2002 die Übernahme und Sanierung des Kleinlokschuppens geplant, in welchem sich eine V 10 B (bis 1991 Werklok des VEB GISAG Schönheiderhammer) befindet. Nachdem die FHWE-Spendenaktion zur Sanierung des Carlsfelder Lokschuppens zum 30. November 2001 endete, startete der Verein am 1. Juni 2002 die neue Spendenaktion unter dem Motto Ein Baustein für Schönheide Süd. Ziel dieser Aktion ist es, für die Sanierung des Kleinlokschuppens in Schönheide Süd einen Betrag in Höhe von 5000 Euro zu leisten. Freundlich zugedachte Spenden können eingezahlt werden auf das Konto 366 7000 099 bei der Kreissparkasse Aue-Schwarzenberg (BLZ 870 560 00). Alle Spender erhalten wieder eine Spendenurkunde, dieses Mal unter anderem mit einem Gleisplan des Bahnhofs Schönheide Süd gestaltet, sowie eine amtliche Spendenquittung far das Finanzamt. Ein glücklicher Umstand bei den Arbeiten in Schönheide Süd ist es, daß andere Institutionen dem FHWE hierbei mehr oder weniger zufällig helfen, wie z. B. der Alpenverein Greiz e. V., der in der Nähe des Bahnhofes das Bahnwärterhaus Posten 77 CA vorbildlich saniert hat und somit zur Gesamtgestaltung der Anlage beitrug. Bleibt zu hoffen, daß auch an diesem Bahnwärterhaus in absehbarer Zukunft wieder Züge vorbeifahren werden. Holger Drosdeck Alle Inhalte / Fotos dieser Seite unterliegen dem Urheberrecht des Herausgebers. Nachdruck (auch auszugsweise) und jede Art der Vervielfältigung ist nur mit schriftlicher Genehmigung des Verlages / des Herausgebers zulässig. |