Förderverein Historische Westsächsische Eisenbahnen e.V.
FHWE-Archiv 2003 (FHWE-Archiv 2004)

nach oben 22.12.2003 - FHWE-Vereinsausfahrt am 13. Dezember 2003

Foto: Holger Drosdeck

99 590 rollt nach vor kurzem abgeschlossener Hauptuntersuchung in den Bahnhof Schmalzgrube ein, wo bereits der Zug mit den FHWE-Vereinsfreunden wartete.
Foto: Holger Drosdeck

Foto: Holger Drosdeck

Ohne EDV-Beschilderung, als „99 590” bezeichnet, macht die Lok auf den Fotografen einen noch besseren Eindruck.
Foto: Holger Drosdeck

Foto: Holger Drosdeck

Das Jöhstädter Personal zeigt sich bei bester Laune.
Foto: Holger Drosdeck

Foto: Holger Drosdeck

Marco Drosdeck im Fachgespräch mit „Bonsai”.
Foto: Holger Drosdeck
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Am diesjährigen 13. Dezember fand die erste Vereinausfahrt des FHWE statt. Sie führte rund 30 Mitglieder und Sympathisanten des Vereins zur Preßnitztalbahn. Für die erste Ausfahrt wurde also ein relativ nahe gelegenes Ziel gewählt, damit man sich in späteren Jahren durchaus noch steigern kann, was die Entfernung angeht. Für die Reise wählte der FHWE ausschließlich öffentliche Verkehrmittel unter Benutzung von planmäßigen Fahrten. Um 10.20 Uhr ging es in Zwickau Hbf mit dem DB-Zug los. Der Reiseweg führte zunächst bis Annaberg-Buchholz unt.Bf., wo man nach vorherigem Umsteigen in Chemnitz Hbf in den Triebwagen der Erzgebirgsbahn um 12.13 Uhr ankam. Von Annaberg ging es mit dem BVO-Bus gleich eine Minute später weiter in Richtung Preßnitztal. Nach einer halben Stunde Fahrt auf der Straße fanden sich die Teilnehmer gegen 12.45 Uhr in der Gaststätte „Forellenhof” ein, wofür der Bus extra einen zusätzlichen Halt vor dem Restaurant einlegte. Die Mitarbeiter des Forellenhof hatten ganz schön zu tun, in rund 1½ Stunden alle FHWE'ler mit Speis und Trank zu versorgen. Mehr Zeit blieb nicht, denn um 14.16 Uhr fuhr ja auch schon der Schmalspurzug der Preßnitztalbahn ab Hp. Forellenhof in Richtung Jöhstadt. In Schmalzgrube konnte dann der Zugkreuzung mit der frisch von der Hauptuntersuchung zurückgekehrten 99 590 beigewohnt werden. Der Zug, in dem unsere Vereinsfreunde mitreisten, war mit 99 542 bespannt. Gegen 14.45 Uhr erreichte dieser Train Jöhstadt, es folgten rund 20 Minuten, um sich hier ein wenig umzuschauen. Unter anderem „entdeckten” die Carlsfelder Eisenbahnfreunde „ihre” 99 568, die im vergangenen Herbst zwei Mal in Carlsfeld angeheizt wurde. Um 15.05 Uhr fuhr der Zug zurück bis Steinbach, wo ein obligatorisches Gruppenfoto entstand. Die nächste 1½ Stunde stand zur freien Gestaltung zur Verfügung. Die Meisten nutzten die Zeit trotz des nassen und unangenehmen Wetters für eine kleine Wanderung durchs Preßnitztal und für ein Kaffeetrinken im Restaurant „Wildbach” in Steinbach. Um 17.17 Uhr sollte ein Bus ab Steinbach in Richtung Annaberg fahren. So war es denn auch, doch was da angefahren kam, war kein Standardlinienbus, sondern lediglich ein Kleinbus. Und dies, obwohl seitens des Busunternehmens vorher definitiv zugesichert wurde, dass ein normaler Bus fahren würde. Die nächsten 15 Minuten wurden somit zu einem „lustigen” und überfüllten Transport bis Mildenau. Hier musste umgestiegen werden, nach wiederum nur einer Minute Aufenthalt ging es weiter bis Annaberg-Buchholz. Hier wurde die noch freie Zeit für einen Besuch des bekannten und romantischen Annaberger Weihnachtsmarktes genutzt. So manches Geschenk konnte hier noch erstanden werden. Um 19.37 Uhr fuhr die Erzgebirgsbahn schließlich zurück in Richtung Chemnitz. Um 21.38 Uhr kamen alle Teilnehmer wohlbehalten wieder in Zwickau Hbf an. 2004 soll natürlich die nächste Vereinsausfahrt folgen, dann wahrscheinlich in der wärmeren Jahreszeit, vermutlich im Frühjahr. Hoffen wir dann auf noch mehr Fahrtteilnehmer als in diesem Jahr!

Foto: Holder Drosdeck Foto: Holder Drosdeck
Standesgemäß reiste der FHWE im letzten Wagen, wo man bekanntlich den schönsten Blick auf die Strecke von der letzten Bühne aus hat.
Foto: Holder Drosdeck
Marco Drosdeck schon wieder im Fachgespräch, dieses Mal in seiner Funktion als 1. Vorsitzender des FHWE mit dem 2. Vereinsvorsitzenden der IGP, Jörg Müller.
Foto: Holder Drosdeck
Foto: Holder Drosdeck Foto: Holder Drosdeck
Nach dem Mittagessen kann das Geschaukel in der Schmalspurbahn so richtig müde machen.
Foto: Holder Drosdeck
Doch dann weckte der Weihnachtsmann alle dösenden Gemüter. Die Jüngsten bekamen etwas Kleines zum Naschen.
Foto: Holder Drosdeck
Foto: Holder Drosdeck Foto: Holder Drosdeck
Holger Drosdeck hingegen bekam mit der Rute die Hucke voll. Offenbar war er nicht artig genug gewesen 2003. Oder doch? Denn immerhin gab es vom Weihnachtsmann nach den „Hieben” auch noch ein kleines Fläschchen Likör. Na dann - Prost!
Foto: Marco Drosdeck
Andere nutzen die Fahrt für ein ausgiebiges Gespräch, wozu sonst selten Zeit ist.
Foto: Holder Drosdeck
Foto: Holder Drosdeck Foto: Holder Drosdeck
Angekommen in Jöhstadt musste 99 542 erst einmal Wasser nehmen…
Foto: Holder Drosdeck
… was sich für einige der mitreisenden Mädels als zu langwierig darstellte, erst recht bei dem strömenden Regen. Da kann der Geduldsfaden empfindlicher Gemüter schon mal platzen. ;-)
Foto: Holder Drosdeck
Foto: Holder Drosdeck Foto: Holder Drosdeck
Der 2. Vereinsvorsitzende des FHWE, Achim Meinel sowie seine Gattin waren hingegen bei bester Laune.
Foto: Holder Drosdeck
Bei der Preß’ gibt's nicht nur schöne Lokomotiven, sondern auch schöne Mädels. Und die trifft man dann auch noch bei der Hausarbeit an - wem da nicht das Herz höher schlägt!
Foto: Holder Drosdeck
Foto: Holder Drosdeck Foto: Holder Drosdeck
FHWE-Webmaster Thomas Georgi nebst Gattin vor der 99 568 im Jöhstädter Lokschuppen.
Foto: Holder Drosdeck
Nach Ankunft in Steinbach entstand natürlich noch ein typisches Gruppenfoto.
Foto: Holder Drosdeck
Foto: Holder Drosdeck Foto: Holder Drosdeck
Als es schon dunkel war, besuchten die Fahrtteilnehmer zu guter letzt den anheimelnden Annaberger Weihnachtsmarkt, leider auch dies im strömenden Regen statt bei weißen Schneeflocken.
Foto: Holder Drosdeck
Auf dem Annaberger Weihnachtsmarkt.
Foto: Holder Drosdeck
Foto: Holder Drosdeck
Mit dem Triebwagen ging's dann zurück von Annaberg nach Chemnitz, wo in den IRE nach Zwickau umgestiegen wurde.
Foto: Holder Drosdeck

nach oben 26.11.2003 - Bergung von Gleisen für den FHWE

In einer weiteren Aktion wurden am 20.11.2003 Gleisjoche für den FHWE geborgen. Diese stammen von einem rückgebauten Gleis im Bereich des DB-Regio-Werkes Hof/Saale und wurden uns von dem dortigen Leiter, Herrn Grund, freundlicherweise zu Verfügung gestellt.

Es handelt sich hierbei um Gleisstücke mit den so genannten doppelten Rippenplatten, einer Oberbauform, wie sie in früheren Zeiten sehr verbreitet (z.B. an Bahnübergängen) zum Einbau kam, jedoch nun durch neuzeitlichere Technologien nach und nach verdrängt wird. So bleibt ein weiteres Stück deutscher Eisenbahngeschichte beim FHWE erhalten.

Unterstützt wurden wir diesmal von M. Schaller und seiner Firma aus Zedtwitz bei Hof, einem vor Ort ansässigen Zimmereibetrieb, welcher uns diesen Transport ermöglichte. Für die geleistete Arbeit möchten wir uns recht herzlich bedanken.

Die so geborgenen Gleisjoche wurden nach Carlsfeld - dem Vereinssitz des FHWE - verbracht. Dort werden sie später demontiert, grundlegend erneuert und wieder montiert, um später an anderer Stelle wieder zum Einbau zu gelangen.

Foto: Ingo Kamossa Foto: Ingo Kamossa

Die Bilder zeigen die Verladung im Bereich des Nei-Tec Zentrums in Hof am 20.11.2003. Fotos: Ingo Kamossa

nach oben 20.11.2003 - 99 516 der Museumsbahn Schönheide fährt wieder

Foto: Werner Hubert

Eine bekannte Aufnahme: So sah 99 516 um 1930 in Mügeln aus. Mit den typischen DRG- Messingnummernschildern macht sie einen schmucken Eindruck. Der Wasserkasten zeigt offenbar einige Blessuren.
Foto: Werner Hubert
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Nach rund 29 Jahren Abstellzeit fuhr die nummernmäßig älteste erhaltene IV K 99 516 am 19. November 2003 zum ersten Mal wieder aus eigener Kraft. Nach abgeschlossener Hauptuntersuchung bei der MaLoWa im sachsen-anhaltinischen Benndorf absolvierte sie eine Probefahrt nach Hettstedt und zurück. Probleme gab es dabei keine, die MaLoWa hat wohl sehr gute Arbeit geleistet. Der folgende Bilderbogen gibt einen Einblick in den interessanten Lebenslauf dieser Lok.

Foto: Steffen Weigel Foto: Steffen Weigel
In diesem Stil zeigt sich 99 516 auch anno 2003 nach ihrer Aufarbeitung wieder: Als Rekolok und in Epoche-III-Ausführung, also so, wie sie zwischen 1963 und 1970 fuhr - von Detailverbesserungen abgesehen. Denn als die Lok 1963 rekonstruiert bzw. fast neu gebaut wurde, bekam sie nicht einmal eine Saugluftbremse, geschweige denn eine Zugheizung angebaut. Sie war damit wohl die „nackteste” Reko-IV K, die es je gab. Bis 1966 zeigte sich die Lok in der spartanischen Ausführung, wie wir die IV K eigentlich aus dem Zeitraum vor 1920 kennen. 1966 bekam sie dann ihre Saugluftbremse nachgerüstet. Seit wenigen Tagen verfügt sie nun auch erstmals über eine Zugheizung, was für den Betrieb auf einer erzgebirgischen Museumsbahn im Winter wohl unerlässlich sein dürfte. Das Foto entstand im Sommer 1969 in Oschatz.
Foto: Steffen Weigel
Im Sommer 1970 hatte die Lok dann bereits die EDV-Beschilderung, in Form eines richtigen Nummernschildes allerdings nur an der Rauchkammer. An den Führerhauswänden und am Tender war die Nummer nur noch angemalt. Beim Wassernehmen in Mügeln fotografierte Steffen Weigel die Lok.
Foto: Steffen Weigel Foto: Steffen Weigel
Im März 1971 war 99 516 bereits auf der WCd zur erleben, hier mit einem GmP in Rothenkirchen. Damals konnte die Lok wohl noch nicht „ahnen”, dass sie hier insgesamt 20 Jahre vor sich hinzuschmoren hätte, bis sie 1996 zur Museumsbahn Schönheide kommen sollte.
Foto: Steffen Weigel
Ebenfalls ein Betriebsfoto der 99 516 im Bahnhof Rothenkirchen. 1973 setzte langsam aber sicher die Unsitte des Lokschilddiebstahls durch vermeintliche Eisenbahnfreunde ein. So fuhr 99 516 in ihren letzten beiden Betriebsjahren ohne Nummerschilder durch die Landschaft.
Foto vom Sommer 1973: Steffen Weigel
Foto: Jens Walther Foto: Jens Walther
In ihrem letzten aktiven Jahr 1974 erwischte Fotograf Jens Walther 99 516 mit einem kurzen Personenzug im Wald zwischen Schönheide West und Schönheide Süd. Von Ende 1974 bis März 1976 war die Lok dann in Schönheide Mitte abgestellt, bevor sie von 99 561 über die bereits stillgelegte Strecke nach Rothenkirchen als Denkmal geschleppt wurde.
99 516 bei einer kurzen Pause in Schönheide Süd, Sommer 1974.
Foto: Jens Walther
Foto: Friedrich Kuhfuß Foto: Holger Drosdeck
1991 waren die Zylinder an 99 516 zwar wieder schwarz, aber der Glanz der Jahre 1988/89, in denen die Lok von Sandro Höppner, Marco Drosdeck und Matthias Kleimann einen neuen Lack bekam, war schon wieder vorüber. Eine rein äußerliche „HU” unter freiem Himmel mit DDR-Nitrolack hatte eben ein begrenztes „Haltbarkeitsdatum”.
Foto: Friedrich Kuhfuß
99 516 in Rothenkirchen kurz vor ihrem Abtransport nach Schönheide, Anfang November 1996. Zum Zustand der Lok braucht man kaum weitere Worte zu verlieren…
Foto: Holger Drosdeck
Foto: Holger Drosdeck Foto: Marco Drosdeck
99 516 in Rothenkirchen kurz vor ihrem Abtransport nach Schönheide, Anfang November 1996. Zum Zustand der Lok braucht man kaum weitere Worte zu verlieren…
Foto: Holger Drosdeck
Es ist soweit! 99 516 hängt am Kran. Als 99 516 am 16. November 1996 nach Schönheide Mitte gebracht wurde, war das für die meisten Mitglieder der Museumsbahn Schönheide ein im positiven Sinne unfassbares Ereignis. Denn jahrelang hatten die Bemühungen zur Überführung der Lok zu keinem Erfolg geführt. Siegmar Pilz war es letztlich zu verdanken, dass der - zumindest zuletzt - unrühmlichen Epoche der Lok in Rothenkirchen ein Ende gesetzt wurde.
Foto: Marco Drosdeck
Foto: Marco Drosdeck Foto: Marco Drosdeck
Durch nebliges Wetter ging es auf dem Tieflader auch durch die Ortslage von Stützengrün.
Foto: Marco Drosdeck
Vorsichtig wurde 99 516 in Neuheide auf das Gleis der Museumsbahn Schönheide gesetzt. „Danke Rothenkirchen” schrieb Sandro Höppner an diesem Tag an die Wasserkästen der Lok. Alsbald ging die Fahrt nach Schönheide Mitte los, gezogen von der V 10 C des Vereins.
Foto: Marco Drosdeck
Foto: Holger Drosdeck Foto: Siegmar Pilz
In Schönheide Mitte angekommen, wurde am 16. November 1996 trotz des Nebels ein kleiner Fototermin eingerichtet. Für diesen Zweck bekam die Lok kurzerhand die Loklaternen der 99 585 und der Wagen 970-621 wurde in Positur gesetzt.
Foto: Holger Drosdeck
Zwischen 1996 und 2002 stand 99 516 bei der Museumsbahn Schönheide still, so wie 20 Jahre zuvor in Rothenkirchen. In Schönheide hatte sie zeitweise ein Dach über dem Kopf, zum Teil verweilte sie aber nach wie vor unter freiem Himmel. Hinter den Kulissen aber wurde am Fördermittelantrag für die HU „gefeilt”. 2002 erfolgten hierfür dann die ersten Vorbereitungsarbeiten durch die Museumsbahn Schönheide, in dem z.B. die alten Kesselrohre entfernt wurden. Das Foto zeigt die bereits fortgeschrittene Kesselaufarbeitung bei der MaLoWa in Benndorf im Spätsommer 2003.
Foto: Siegmar Pilz
Foto: Siegmar Pilz Foto: Siegmar Pilz
Am 17. Oktober 2003 war der Kessel der 99 516 bereits wieder auf den Rahmen montiert. Führerhaus, Wasserkästen, Tender und zig andere kleinere Teile fehlten hingegen noch.
Foto: Siegmar Pilz
Auch dieses Foto verrät: Am 17. Oktober 2003 gab es an 99 516 noch jede Menge zu tun. Immerhin wurde die Lok dann in einem Monat und einem Tag fertig gestellt. Keine schlechte Leistung, die von der MaLoWa mit zahlreichen Mitarbeitern und unter großer Anstrengung vollbracht wurde.
Foto: Siegmar Pilz
Foto: Siegmar Pilz Foto: Siegmar Pilz
Am 1. November 2003 zeigt sich 99 516 bereits wesentlich kompletter. An diesem Tag reisten abermals Mitglieder der Museumsbahn Schönheide nach Benndorf, um die Steuerung der Lok einzustellen. Für einen kleinen Fototermin wurde die Lok ein paar Meter auf die Schiebebühne gefahren. Trotz dessen das Foto den Eindruck vermittelt, 99 516 sei im Prinzip schon fertig, war dem am 1. November noch nicht so. Sehr viele Kleinteile, die aber einen besonders hohen Aufwand erforderten, fehlten noch.
Foto: Siegmar Pilz
Am 19. November 2003 war der große Tag nun da: Zum ersten Mal seit 1974 bewegte sich 99 516 wieder aus eigener Kraft, also nach fast 30 Jahren! Man überlege sich: Als Rekolok war 99 516 lediglich elf Jahre in Betrieb, nämlich von 1963 bis 1974. Dem gegenüber stehen 29 Jahre der Nichtnutzung - ein schlechtes Aufwand-Nutzen-Verhältnis. Bleibt zu hoffen, dass sich diese Statistik nun ändert und die Lok ein längeres Aktiv-Leben als Museumslok bekommt, als ihr Lokleben als einsatzfähige „echte” Betriebslok in Rekoausführung gedauert hat.
Foto: Siegmar Pilz
Foto: Siegmar Pilz
Am 19. November 2003 fuhr 99 516 von Benndorf nach Hettstedt und zurück. An diesem Tag entstand auch dieses Foto der Lok in Benndorf. Wesentliche Mängel wurden nicht festgestellt, noch im Dezember dieses Jahres soll man sie in Schönheide zusammen mit 99 582 unter Volldampf erleben. Das wird das erste Mal sein, dass auf der Museumsbahn Schönheide zwei schwarz lackierte und in DR-Beschilderung gehaltene IV Ks zugleich zu erleben sind. Und wer weiß, vielleicht ist ja 99 516 auch irgendwann einmal leihweise in Carlsfeld unter Dampf zu sehen. Anlässe, zu denen in Carlsfeld eine betriebsfähige IV K gebraucht wird uns somit Bedarf zur Ausleihe besteht, wird es wohl noch viele geben. Der FHWE wünscht der Museumsbahn Schönheide jedenfalls allzeit gute Fahrt mit der neuen 99 516!
Foto: Siegmar Pilz

nach oben 17.11.2003: Projekt „Aufbau eines historischen Reisezuges am Standort des ehemaligen Bahnbetriebswerkes Adorf/Vogtl.”

Marco Drosdeck

Dieser Bag-Wagen wurde im Frühjahr 2003 ausgewählt, um als Erster eine Aufarbeitung zu bekommen. Das Fahrzeug trug bei der Deutschen Reichsbahn die EDV-Nummer 50 50 23 - 15 022-8, später wurde es zum Werkwagen 4 des Kaliwerkes Roßleben. Nunmehr soll der Wagen wieder seiner ursprünglichen Funktion der Personenbeförderung zugeführt werden. Das Foto zeigt den Zustand vom 1. Mai 2003.
Foto: Marco Drosdeck

Foto: MArco Drosdeck

Um den Wagenkasten und das Dach sanieren zu können, wurde das Fahrzeug eingerüstet. Aufnahme vom Juli 2003.
Foto: Marco Drosdeck

Foto: Holger Drodeck

Am 20. September 2003 erstrahlte der Wagenkasten bereits wieder in neuem Glanz - außen wie innen.
Foto: Holger Drosdeck
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Neben den Realisierungsbemühungen zur Wiederinbetriebnahme der Streckeninfrastruktur zwischen Schönheide Ost und Muldenberg sowie den Schmalspuraktivitäten in Carlsfeld befasst sich der FHWE nun auch mit der Beschaffung und betriebsfähigen Aufarbeitung von geeignetem Fahrzeugmaterial für diese Strecke. So wurde als gemeinsames Projekt mit dem Verein „Vogtländische Eisenbahnfreunde Adorf e.V. ” (VEA) die Schaffung und Sanierung eines historischen Reisezuges im Zeitstil der 1960er Jahre beschlossen und dessen Realisierung angegangen. Als erstes Fahrzeug wurde ab Mai dieses Jahres ein Sitzwagen der Bauart Bag einer umfassenden Restaurierung unterzogen, vorerst beschränkt auf den Wagenkasten. Welchen Umfang die erforderlichen Arbeiten aufweisen, kann man anhand der Fotos erkennen. Während der Arbeiten wurden wertvolle Erfahrungen für die Aufarbeitung weiterer Wagen gesammelt. Es stellte sich heraus, dass der Aufwand größer war, als zunächst erwartet. Trotzdem geht es gut voran.

Der besagte Wagen ist der erste von insgesamt fünf zwei- bzw. dreiachsigen Reko-Sitzwagen der Bauarten Bag (dreiachsig) und Baag (zweiachsig), die in großer Stückzahl im Zeitraum 1960 bis 1965 aus Personenwagen der Länderbauart entstanden. Auch ein entsprechender Gepäckwagen ist vorhanden, so dass der gesamte Zug aus sechs Fahrzeugen besteht. Den Grundstock für die Idee einen solchen Zuges bildeten drei bereits 1992 durch die Eisenbahnfreunde Klingenthal e.V. vom ehemaligen Kalibetrieb Roßleben beschaffte Sitzwagen der Bauart Bag. Nachdem diese Wagen mehrere Jahre auf dem Bahnhof Klingenthal abgestellt waren und der dort tätige Verein sein Vorhaben, die Wagen aufzuarbeiten, aufgab, übernahm sie der VEA und ließ sie nach Adorf überführen. Hier standen wiederum mehrere Jahre lang im dortigen Ringlokschuppen, bis der FHWE die Initiative ergriff und den ersten Wagen unter seine Fittiche nahm.

Des Weiteren verfolgte der FHWE das Ziel, bauartgleiche und für eine Aufarbeitung geeignete Sitzwagen zu beschaffen. Nach relativ kurzer Suche fanden sich zwei Exemplare, welche 2002/03 für eine Übernahme von anderen befreundeten Vereinen in Betracht kamen. Auf diese Weise konnten vom in Glauchau ansässigen „IG 58 3047” sowie vom Verein Sächsischer Eisenbahnfreunde (VSE) in Schwarzenberg dankenswerter weise zwei zweiachsige Personenwagen käuflich bzw. als langfristige Dauerleihgabe übernommen werden. Beiden Vereinen gebührt an dieser Stelle Dank für ihr unkompliziertes Entgegenkommen. Während der Glauchauer Wagen bereits nach Adorf überführt wurde, muss dies beim Schwarzenberger Fahrzeug noch geschehen. Über den Fortgang des Projektes wird von Zeit zu Zeit zu lesen sein.

Foto: Holger Drosdeck Foto: Marco Drosdeck
Noch eine Außenaufnahme vom 20. September 2003. Im selben Monat war auch eine Arbeitsgruppe eines Ausbesserungswerkes zwecks Besichtigung des Wagens in Adorf zugegen, um einen Kostenvoranschlag für die Fahrwerksaufarbeitung erstellen zu können.
Foto: Holger Drosdeck
Einen großes Aufwand erforderte bzw. erfordert die Restaurierung der Inneneinrichtung des Wagens. Aufnahme vom 1. Mai 2003.
Foto: Marco Drosdeck
Foto: Marco Drosdeck Foto: Marco >Drosdeck
Noch komplett vorhanden ist die Inneneinrichtung des Wagens, die jedoch zur Aufarbeitung demontiert werden musste. Aufnahme vom 1. Mai 2003.
Foto: Marco Drosdeck
Nach Demontage der Sitzgestühle sowie der Deckenverkleidung zeigte sich der komplette Umfang der Arbeiten, der zur Behebung aller Schäden notwendig wurde. Foto vom Juni 2003.
Foto: Marco Drosdeck
Foto: Marco Drosdeck Foto: Marco Drosdeck
Während einige Mitarbeiter mit der Aufarbeitung der Seitenwände beschäftigt waren, widmeten sich andere der Instandsetzung der Sitzgestühle. Foto vom Juli 2003.
Foto: Marco Drosdeck
Im August 2003 haben die Innenarbeiten bereits sichtliche Fortschritte gemacht. Insbesondere die Decke erstrahlt im neuen Glanz.
Foto: Marco Drosdeck

Foto: Holger Drosdeck Foto: Holger Drosdeck Foto: Holger Drosdeck
Die Wagendecke im Detail, 20. September 2003.
Foto: Holger Drosdeck
Auch der Schaltschrank im Eingangsbereich des Wagens bekam neue Farbe, die Holzleisten machen ebenso einen hervorragenden Eindruck. Anhand solcher Details lässt sich die geleistete Qualität der Aufarbeitung unterstreichen. Bild vom 20. September 2003.
Foto: Holger Drosdeck
Haltestange und Schaltschrank im anderen Eingangsbereich des Fahrzeuges, Zustand am 20. September 2003.
Foto: Holger Drosdeck
Foto: Marco Drosdeck Foto: Marco Drosdeck
Der vom Glauchauer Verein „IG 58 3047” erworbene Baag-Wagen 50 50 24-15 137-3 einen Tag vor seiner Überführung nach Adorf in Glauchau am 20.06.2003. Dieser Wagen soll Büffetwagen werden.
Foto: Marco Drosdeck
Das gleiche Fahrzeug zwei Tage später, 22. Juni 2003 in Adorf. Bevor in diesem Wagen während der Fahrt Speisen und Getränke serviert werden können, gilt es noch ein ganzes Stück Arbeit zu leisten.
Foto: Marco Drosdeck

nach oben 6.11.2003: Neuer Artikel im Presse-Archiv

Unser Presse-Archiv wurde um einen Artikel aus dem Lok Report ergänzt.

nach oben 14.10.2003: Bilder vom Bahnhofsfest in Carlsfeld

Am 11. und 12. Oktober 2003 stand 99 568 der IG Preßnitztalbahn ein zweites Mal beim FHWE in Carlsfeld unter Dampf. Nunmehr hatte sich die Fahrtstrecke der Lok bereits verdoppelt. Nicht mehr auf 30, sondern auf 60 Metern Gesamtlänge pendelte die Lok an diesem Wochenende hin und her. In den letzten Wochen hatten Mitglieder des Vereins das Gleis verlängert. Für die Fahrtage 11. und 12. Oktober konnte der FHWE auch einen Raum im Empfangsgebäude des Bahnhofs Carlsfeld nutzen, was sich sehr zum Vorteil erwies. Denn am Samstag zeigte sich das Wetter von seiner regnerischen Seite, wodurch ein trockener Raum für den Imbiss- und Souvenirverkauf benötigt wurde. Am Sonntag schien glücklicher Weise wieder die Sonne. Auch an diesem Wochenende nutzen wieder zahlreiche Freunde der Schmalspurbahn die Möglichkeit, in Carlsfeld etwas Dampf zu schnuppern.

Foto: Toralf Kellner Foto: Toralf Kellner
Auch bei regnerischer Nässe macht 99 568 einen sehr guten Eindruck vor dem Lokschuppen in Carlsfeld. Der Lack der Lok wirkt so erst recht hochglänzend.
Foto: Toralf Kellner
Nachdem am 6. und 7. September 2003 der Tender der IV K fast leer geschaufelt wurde, mussten am Vormittag des 11. Oktober erst einmal Kohlen nachgeladen werden. Hierzu dient Sandro Höppners bekannter S 4000, der 1956 gebaut wurde und 1990/91 im Lokschuppen Carlsfeld eine Hauptuntersuchung bekam. Mit ihm wurden damals 1991 solch spannende Aktionen durchgeführt wie das Bergen altbrauchbarer Oberbaumaterialien in Streckewalde (für 50 Meter Gleis…). Später half er beim Aufbau der Museumsbahn Schönheide und nun steht das gute alte Auto wieder einmal im Dienst der Eisenbahn in Carlsfeld.
Foto: Toralf Kellner Foto: Toralf Kellner
Mächtig gewaltig wirkt sogar eine IV K, wenn man sie aus der richtigen Perspektive fotografiert.
Foto: Toralf Kellner
Dank der zwei GGw-Kästen ist nun auch dieser Blick auf die Lok möglich.
Foto: Toralf Kellner
Foto: Toralf Kellner Foto: Toralf Kellner
Nach anstrengender Bergfahrt von Schönheide Süd wird 99 568 vor dem Lokschuppen Carlsfeld restauriert, um 10:28 Uhr den nächsten GmP nach Kirchberg übernehmen zu können - Träumen muss erlaubt sein. Völlige Realität ist hingegen, dass die im Bildvordergrund sichtbaren Weichenteile nächstes Jahr beim weiteren Carlsfelder Bahnhofsaufbau Verwendung finden sollen.
Foto: Toralf Kellner
Auch wenn das Streckengleis anno 2003 nicht von Carlsfeld bis Schönheide Süd reicht, so lässt diese Aufnahme doch sehr gut den Gleiszuwachs von September zu Oktober 2003 erkennen. Es geht nicht mehr nur gerade aus, sondern nunmehr schon um die Kurve.
Foto: Toralf Kellner Foto: Toralf Kellner
So sieht das Carlsfelder Bahnhofsgelände per 11. Oktober 2003 im Überblick aus. 99 568 startet soeben ihre Fahrt…
Foto: Toralf Kellner
… und beendet sie einige Augenblicke später wieder. Doch für immer soll an diesem Prellbock die Fahrt nicht zu Ende sein.
Foto: Toralf Kellner

nach oben 26.9.2003: Ankunft von Wagenkästen in Carlsfeld

Foto: Marco Drosdeck Foto: Marco Drosdeck
Am Ziel angekommen: Die Wagenkästen sind in Carlsfeld - mit Unterstützung des Fuhrbetriebes R. Glänz ...
Foto: Marco Drosdeck
... und des Kranbetriebes M. Held aus Mylau bei Reichenbach - angekommen.
Foto: Marco Drosdeck
Foto: Marco Drosdeck Foto: Marco Drosdeck
Der Kran wird auf dem zukünftigen Carlsfelder Bahnhofsgelände aufgebaut.
Foto: Marco Drosdeck
Neben den Wagenkästen wurden auch Weichen angeliefert, die hier gerade abgeladen werden.
Foto: Marco Drosdeck

nach oben 18.9.2003: 99 568 dampfte zur Kirmes in Carlsfeld

Foto: Holger Drosdeck

Vom Dach des Empfangsgebäudes in Carlsfeld hatte der Fotograf einen Blick aus der Vogelperspektive, als 99 568 am 6. September 2003 punkt 10:00 Uhr zum allerersten Mal unter Dampf aus dem Lokschuppen herausfuhr.
Foto: Holger Drosdeck

Foto: Holger Drosdeck

Die Szenerie etwas mehr aus der Nähe betrachtet.
Foto: Holger Drosdeck

Foto: Holger Drosdeck

„Carlsfeld - 14.7.1967 - letzte Zuführung” stand am vorletzten Betriebstag der Schmalspurbahn Schönheide Süd - Carlsfeld am Wasserkasten der 99 586, als diese die letzten Schmalspurwagen nach Carlsfeld brachte. Diesen Schriftzug hatte damals der bekannte Auer Eisenbahnfotograf Günter Meyer an die Lok angebracht. 36 Jahre später empfindet Achim Meinel, 2. Vorsitzender des FHWE, diesen Schriftzug an der 99 568 nach, ergänzt um die Worte „Erster Museumsdampf - 6. 9. 2003”.
Foto: Holger Drosdeck
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Am 6. und 7. September 2003 stand 99 568 der Preßnitztalbahn erstmals beim FHWE in Carlsfeld unter Dampf. Anlass hierfür war die diesjährige Carlsfelder Kirmes. Manche herbeigeeilten Schaulustigen trauten ihren Augen kaum, als sich punkt 10:00 Uhr das Schuppentor öffnete und die IV K mit einem langen Pfiff aus dem Schmalspurlokschuppen rollte. Zwar war die Fahrt bereits nach nur 30 Metern wieder zu Ende, denn ein längeres Gleis lag Anfang September in Carlsfeld noch nicht. Für alle Anwesenden war es dennoch ein großer Augenblick. Vor allem aber für den FHWE stellte dies wohl den bisher größten Moment in der erst 1999 begonnenen Vereinsgeschichte dar. Es wurde ein schönes, sonniges Wochenende mit vielen begeisterten Besuchern. Samstag kamen etwa 400 und sonntags gar rund 600 Besucher, um sich das Spektakel anzusehen. Mit der Aktion gewann der FHWE auch abermals an Mitgliederstärke. 1999 mit 7 Leuten gegründet, zählt der Verein inzwischen knapp 50 Mitstreiter.

Der Einsatz der 99 568 in Carlsfeld stellt im Rahmen der Wiederaufbauaktivitäten stillgelegter Schmalspurbahnen nach 1990 einen Rekord dar. Noch nie war auf einem Bahnhof so lange keine Lok mehr anwesend, bevor die Aktivitäten eines Eisenbahnvereins eine Renaissance brachten. In Jöhstadt befand sich zwischen 1984 und 1992 acht Jahre lang keine Lok, in Schönheide zwischen 1978 und 1992 immerhin 14 Jahre lang nicht. In Rittersgrün herrschte zwischen 1972 und 2001 „Dampfpause”, also 29 Jahre lang. In der Prignitz drehte sich zwischen 1969 und 2002 33 Jahre lang kein Dampflokrad. In Carlsfeld ist mit 36 Jahren Bahn-Abstinenz nun ein neuer Zeitrekord entstanden, bevor es am 6. September 2003 auch hier wieder dampfte.

Am Wochenende 11./12. Oktober 2003 veranstaltet der FHWE ein weiteres Bahnhofsfest, zu welchem 99 568 abermals in Carlsfeld unter Dampf stehen wird. Dann soll die Lok bereits doppelt so viel „Auslauf” haben als im September, denn das derzeit einzige Gleis in Carlsfeld wird momentan um weitere 30 Meter verlängert.

Um 2004 die gesamte Bahnhofsgleisanlage aufbauen zu können, werden in Carlsfeld zahlreiche Regelspurholzschwellen auf 750 mm-Schmalspur umgebaut. Per 10. September 2003 sind knapp 400 Schwellen umgebaut, was etwa für 250 Meter Gleis ausreicht. Das Umplatten geht aber kontinuierlich weiter. Am Samstag, 13. September 2003 wickelte der FHWE einen Transport zweier GGw-Kästen (Schmalspurgüterwagenkästen) von Schönheide West nach Carlsfeld ab. Hier werden sie dringend benötigten Lagerraum bilden.

Foto: Holger Drosdeck Foto: Holger Drosdeck
Karl Wolf, ebenfalls ein bekannter Eisenbahnfotograf, filmt das Ganze nicht etwa mit Video, sondern mit seiner 16 mm-Filmkamera, wodurch das historische Ereignis für die Nachwelt in höchster Bildqualität und langfristig haltbar auf echten Kodak ISO 25-Kinofilm festgehalten ist. Für etwa drei Stunden trug die 99 568 am 6. September an der Rauchkammertür ein Nummernschild der Lok 99 592, um ein Vergleichsfoto zu einer alten Meyer-Aufnahme von 1967 machen zu können.
Foto: Holger Drosdeck
Auch vor dem Carlsfelder Empfangsgebäude macht 99 568 einen hervorragenden Eindruck…
Foto: Holger Drosdeck
Foto: Holger Drosdeck Foto: Holger Drosdeck
… was auch für ihre Rückansicht aus dem Lokschuppen heraus fotografiert gilt.
Foto: Holger Drosdeck
Noch ist das Carlsfelder Bahnhofsgleis etwas kurz, doch auch so ergibt sich schon ein schöner Blick auf Lok und Dorfkirche. Diese Kulisse soll an Attraktivität noch mehr gewinnen, indem das Gleis schon derzeit verlängert wird.
Foto: Holger Drosdeck
Fotos: Günter Meyer / Thomas Georgi Foto: Holger Drosdeck
Und hier das aktuelle Suchbild des Monats! Finden Sie den Unterschied. Lokschuppen Carlsfeld 1967 und 2003.
Fotos: Günter Meyer / Thomas Georgi
Ein abschließender Blick auf Lok, Lokschuppen und Empfangsgebäude am Vormittag des 6. September 2003, bevor am Nachmittag und am Sonntag darauf die zahlreichen Besucher kamen und „reine Eisenbahnfotos” ohne Besucheransturm unmöglich wurden.
Foto: Holger Drosdeck

nach oben 27.8.2003: Jöhstädter IV K 99 568 beim FHWE in Carlsfeld

Foto: Detlef Fritzsch

Als Leihgabe der IG Preßnitztalbahn an den FHWE kam 99 568 am 27. August 2003 nach Carlsfeld. Dabei wurde sie auch auf der A 72 gesichtet, hier zwischen Zwickau West und Reichenbach.
Foto: Detlef Fritzsch

Foto: Detlef Fritzsch

Bei der Ortsdurchfahrt in Rodewisch.
Foto: Detlef Fritzsch
. Seit 27. August 2003 befindet sich die Jöhstädter IV K 99 568 beim FHWE in Carlsfeld. Freundlicher Weise stellte die IG Preßnitztalbahn die Lok als Leihgabe zur Verfügung. Damit kommt nicht wie ursprünglich angedacht 99 590 nach Carlsfeld, sondern eben 99 568. Der Vorteil dabei ist, dass die Lok dem FHWE nicht nur ein Wochenende, sondern etwa ein Vierteljahr zur Verfügung stehen wird. Der FHWE dankt der Preßnitztalbahn für dieses Entgegenkommen recht herzlich!

Somit befindet sich zum ersten Mal seit 1967, also seit über 36 Jahren wieder, eine IV K in Carlsfeld. Unter Dampf stehen soll 99 568 hier erstmals am Wochenende 6. und 7. September 2003 anlässlich der diesjährigen Carlsfelder Kirmes. Da zu diesem Zeitpunkt auch bei der Museumsbahn Schönheide Fahrbetrieb mit den Loks 99 539 und 99 582 stattfindet, werden erstmals seit der Stilllegung drei IV Ks gleichzeitig auf der Schmalspurbahn Wilkau-Haßlau - Carlsfeld unter Dampf stehen. Im Oktober wird es ein weiteres Bahnhofsfest in Carlsfeld geben. Dann wird 99 568 ein zweites Mal während ihres Carlsfeld-Aufenthaltes angeheizt. Bis Oktober wird die vorhandene Gleislänge in Carlsfeld nach Möglichkeit verdoppelt. Der genaue Oktober-Termin wird in den Medien bekanntgegeben, sobald dieser exakt feststeht.

Foto: Detlef Fritzsch Foto: Detlef Fritzsch
Wenn sich ein Fotograf an diese Stelle positioniert, fahren ihm die IV Ks normalerweise von links nach rechts bzw. umgedreht durchs Bild. Am 27.08.2003 passierte 99 568 den Bahnübergang an der Bürstenfabrik Stützengrün jedoch auf der Straße.
Foto: Detlef Fritzsch
99 568 fuhr am 30. April 1977 den allerletzten planmäßigen Schmalspurzug nach Schönheide Süd. 26 Jahre später kommt sie erstmals wieder hierher zurück, wenn auch „nur” auf dem Straßenweg. Aufnahme beim Passieren des Bahnüberganges in Schönheide Süd.
Foto: Detlef Fritzsch
Foto: Detlef Fritzsch Foto: Detlef Fritzsch
Durch Blechhammer - zwischen Schönheide Süd und Carlsfeld gelegen - rauscht hingegen seit über 36 Jahren mit 99 568 erstmals wieder eine IV K.
Foto: Detlef Fritzsch
Just in dem Moment, als der Loktransport das Ortseingangschild von Carlsfeld passierte, schaute auch die Sonne durch die Wolken.
Foto: Detlef Fritzsch
Foto: Detlef Fritzsch Foto: Eberhard Mädler
Ein schönes Ensemble: Lokschuppen, Empfangsgebäude und 99 568 in Carlsfeld.
Foto: Detlef Fritzsch
Ebenfalls schön anzusehen: 99 568 und die Carlsfelder Dorfkirche.
Foto: Eberhard Mädler
Foto: Detlef Fritzsch Foto: Holger Drosdeck
Kurz vor dem Abladen in Carlsfeld.
Foto: Detlef Fritzsch
Horst, der Fahrer des Tiefladers, Achim Meinel, 2. Vorsitzender des FHWE und auch die anwesenden ABM-Mitarbeiterinnen freuen sich über den gelungenen Transport.
Foto: Holger Drosdeck
Foto: Eberhard Mädler Foto: Detlef Fritzsch
Für Eberhard Mädler vom Schönheider Wochenblatt musste auch Holger Drosdeck zum Fototermin auf die 99 568 klettern.
Foto: Eberhard Mädler
Die IG Preßnitztalbahn hat 99 568 für ihren Carlsfeldaufenthalt sogar mit den alten Nummernschildern "99 568" anstatt der in Jöhstadt zumeist üblichen EDV-Beschilderung "99 1568-7" versehen, wofür natürlich besonderer Dank gebührt!
Foto: Detlef Fritzsch
Foto: Detlef Fritzsch Foto: Detlef Fritzsch
Der spannende und lang erwartete Moment: Die IV K rollt von der Rampe. Seit über 36 Jahren sieht Carlsfeld erstmals wieder eine Schmalspurlok!
Foto: Detlef Fritzsch
Es ist geschafft: 99 568 steht auf dem erst kürzlich fertiggestellten Gleis in Carlsfeld.
Foto: Detlef Fritzsch
Foto: Detlef Fritzsch Foto: Eberhard Mädler
Anschließend musste die Verladerampe abgebaut werden, was einiges an Muskelkraft erforderte.
Foto: Eberhard Mädler
Im schönsten Sonnenschein stellt 99 568 vor dem Lokschuppen in Carlsfeld am 27. August 2003 noch ein Stillleben dar. Doch bereits am 6. und 7. September 2003 wird die Lok hier unter Dampf stehen und die diesjährige Carlsfelder Kirmes bereichern.
Foto: Detlef Fritzsch
Foto: Eberhard Mädler Foto: Eberhard Mädler
99 568 wurde anschließend in das Carlsfelder Heizhaus geschoben.
Foto: Eberhard Mädler
Es ist vollbracht - im Carlsfelder Lokschuppen steht wieder eine IV K!
Foto: Eberhard Mädler

nach oben 12.8.2003: Neu auf www.fhwe.de: unsere Seiten haben nun ein Pressearchiv

Unter dem Button „FHWE-Presse” gibt es seit kurzem unser Pressearchiv mit Meldungen in der Presse über den FHWE.

nach oben 23.7.2003: 99 590 im Herbst 2003 in Carlsfeld - erstmals nach 36 Jahren wieder eine IV K in Carlsfeld!

Foto: Olaf Herrig

Im Herbst 2003 soll die Jöhstädter 99 590 nach abgeschlossener Hauptuntersuchung für ein Wochenende in Carlsfeld verweilen. Der genaue Termin hierfür hängt momentan noch von der Fertigstellung der Lok ab.
Foto vom Mai 2002 in Jöhstadt: Olaf Herrig

Foto: Holger Drosdeck

Der Carlsfelder Lokschuppen hat seine originale, oxidrote Farb- gebung inzwischen wiedererhalten.
Foto vom 6. Juli 2003: Holger Drosdeck

Foto: Holger Drosdeck

So präsentierte sich das Heizhaus am 6. Juli 2003 von der Rückseite. Das ehemalige Trockenabort- häuschen wurde 2002 abgerissen und die entstandene Lücke in der Mauer geschlossen.
Foto: Holger Drosdeck

Foto: Holger Drosdeck

Der Carlsfelder Lokschuppen am 6. Juli 2003 von der Gleisseite aus gesehen.
Foto: Holger Drosdeck
. Wenn im Herbst das Dampflokwerk Meiningen die derzeitige Hauptuntersuchung an der Jöhstädter IV K 99 590 abschließt, gelangt die Lok im Anschluss daran nicht direkt zur Preßnitztalbahn, sondern erst einmal für ein Wochenende nach Carlsfeld. Hier wird 99 590 anlässlich eines Bahnhofsfestes unter Dampf stehen und für Führerstandsmitfahrten zur Verfügung stehen. Um diese Aktion bemühte sich der FHWE seit einiger Zeit und seitens der IG Preßnitztalbahn wurde der Bitte des FHWE nun entsprochen. Damit wird seit 1967 - also nach über 36 Jahren (!) - erstmals wieder eine Schmalspurlok in Carlsfeld verweilen.

Dies stellt für die schmalspurigen Wiederaufbauaktivitäten in Deutschland seit 1990 einen Rekord dar. 1992 stand mit 99 568 in Jöhstadt zum ersten Mal seit 1984 wieder eine Lok unter Dampf. Damit kehrte in den oberen Teil der Preßnitztalbahn seit 8 Jahren wieder Leben ein. 1993 dampfte in Schönheide Mitte 99 582 erstmals wieder vor sich hin, was hier eine Renaissance des Schmalspurdampfes nach 15 Jahren darstellte. Im September 2001 fuhr mit 99 568 der Preßnitztalbahn in Oberrittersgrün erstmals wieder eine Dampflok mit eigener Kraft auf dem Bahnhofsgelände. So wurde die dortige 29-jährige Dampf-„Pause” unterbrochen. 2002 fuhr 99 542 der Preß' beim Pollo zwischen Mesendorf und Brünkendorf. In der Prignitz dampfte es damit nach 32 Jahren zum ersten Mal wieder. Dieses Jahr wird die vielerorts aktive IG Preßnitztalbahn e.V. nun auch dem FHWE eine Lok zur Verfügung stellen. Damit kommt - wie erwähnt - nach nunmehr 36 Jahren wieder zumindest vorübergehend Dampf auf den obersten Streckenabschnittes der Schmalspurbahn Wilkau-Haßlau - Carlsfeld.

Wann genau 99 590 in Carlsfeld zu erleben sein wird, hängt vom Fertigstellungstermin der Lok in Meiningen ab. Bei pünktlichem Arbeitsende wird es wohl im Oktober 2003 so weit sein, andernfalls erst im November oder Dezember. Der genaue Termin wird baldmöglichst hier und in Eisenbahnfachzeitschriften veröffentlicht. Indes gingen die Aufbauarbeiten in Carlsfeld seit dem letzten Bahnhofsfest am 8. Juni 2003 weiter. Inzwischen wurde das Gleis um 15 Meter verlängert, wobei es noch geschottert, gestopft und vorher nivelliert werden muss. Außerdem wurde inzwischen der oxidrote Außenanstrich des Heizhauses fertiggestellt, so dass nach reichlich 2 Jahren die naturholzfarbene Außenfassade Geschichte ist. Da 2004 bekanntlich der weitere Aufbau der Carlsfelder Bahnhofsgleise vonstatten gehen soll, werden seit Anfang Juli die zahlreich in Carlsfeld gelagerten Regelspurholzschwellen auf 750 mm ummontiert. Diese werden bis 2004 weiter in Carlsfeld zwischengelagert.

Foto: Holger Drosdeck Foto: Holger Drosdeck Foto: Holger Drosdeck
Das Heizhaus aus der Frontperspektive, 6. Juli 2003.
Foto: Holger Drosdeck
Das aus dem Lokschuppen ragende Gleis wurde inzwischen verlängert. Es muss demnächst geschottert und gestopft werden.
Foto: Holger Drosdeck
Im Herbst dieses Jahres, wenn 99 590 für ein Wochenende in Carlsfeld verweilen wird, muss hier niemand vor verschlossenen Türen warten. Mögen die Schmal- spurfreunde in möglichst hoher Zahl kommen!
Foto: Holger Drosdeck

nach oben 16.6.2003: Tag der offenen Tür im Lokschuppen Carlsfeld

Am Pfingstsonntag fand im Carlsfelder Lokschuppen bei herrlichem Wetter der Tag der offenen Tür statt. Nachfolgend ein paar Impressionen, die uns freundlicher Weise Siegmar Pilz aus seiner Digicam zur Verfügung stellte.

Auch in der Woche nach Pfingsten gingen die Aufbauarbeiten in Carlsfeld bereits weiter. Inzwischen wurde das Gleis um weitere 15 Meter verlängert, so dass jetzt etwa 12 Meter im und 18 Meter Gleis vor dem Lokschuppen liegen. Das Gleis muss demnächst noch eingeschottert und gestopft werden. Vorher steht aber noch eine Vermessung an. Ebenfalls wird derzeit die weitere Außenfarbgebung des Lokschuppens realisiert. Die oxidrote Spezialfarbe wurde aus Dresden inzwischen angeliefert. Per 16. Juni 2003 ist die Stirnfront des Heizhauses bereits lackiert. Der Rest wird derzeit angepinselt. Fotos davon gibt es in zirka vier Wochen an dieser Stelle, vorher gönnt sich der Webmaster erst einmal ein bisschen Urlaub.

Foto: Holger Drosdeck Foto: Holger Drosdeck
Herrlicher Sonnenschein begleitete den 3. Tag der offenen Tür am Pfingstsonntag in Carlsfeld. Zirka 300 Besucher kamen, wie auch schon im Oktober 2002. Über die Mittagszeit herrschte etwas weniger Andrang.
Foto: Holger Drosdeck
Aus dem Lokschuppen ragt nun seit 34 Jahren erstmals wieder ein Gleis. Dieses wird in den nächsten Wochen verlängert. Die Farbe für das Weitere Anstreichen des Lokschuppens wird ebenfalls in den nächsten Tagen angeliefert.
Foto: Holger Drosdeck
Foto: Holger Drosdeck Foto: Holger Drosdeck
Allseitigen Anklang fand das Buch über die Schmalspurbahn Schönheide Süd - Carlsfeld sowie über die Strecke Aue - Adorf.
Foto: Holger Drosdeck
Ein kühles Bier über die Mittagshitze schmeckte den meisten Besuchern. Unter anderen einige alte Carlsfelder Einwohner, die die Bahn noch von früher kennen, waren über die Fortschritte beim Aufbau der Bahnanlage begeistert.
Foto: Holger Drosdeck

Foto: Holger Drosdeck
Auch der Geraer Modellbahnhändler Rüdiger Pischel war mit dem Tag sichtlich zufrieden.
Foto: Holger Drosdeck
Foto: Eberhard Mädler Foto: Eberhard Mädler
Beim Tag der offenen Tür am 8. Juni 2003 war auch ein HOe-Modell des 1982 demontierten Viaduktes in Schönheide Süd (Wilzschhaus) zu sehen, welches einem Vereinsmitglied des FHWE gehört und bei allen Besuchern Interesse weckte. Auch Martin Hahn, der bekannte ehemalige Schönheider Zugführer und heutige Modellbahnladenbesitzer in Schönheide Mitte, schaute einmal vorbei und war über die Fortschritte in Carlsfeld sichtlich erfreut, wie auch seine Ehefrau. Martin Hahn war 1991 einer der Hauptinitiatoren der Museumsbahn Schönheide. Die dortigen Bauzüge mit der V 10 C wurden oft von ihm gefahren. Kurz nachdem er das abgebildete Modell des Wilzschhäuser Viaduktes und den Carlsfelder Lokschuppen besichtigt hatte kam sein Kommentar: „Wenn ihr mal Bauzüge zu fahren habt, dann mach ich das für Euch, keine Frage!" Also wird der FHWE auf Martins Hilfe zählen...
Foto: Eberhard Mädler
So sah das Innere des Lokschuppens am Tag der offenen Tür von oben aus.
Foto: Eberhard Mädler
Foto: Eberhard Mädler Foto: Eberhard Mädler
Hier noch ein kleiner Rücklick auf den 7. Juni 2003, als die Fahrschienen im Carlsfelder Lokschuppen montiert wurden. Auch der 2. Vereinsvorsitzende Achim Meinel packt kräftig mit an.
Foto: Eberhard Mädler
Keine körperlich leichte Arbeit ist es, den verbrennungsmotorgetriebenen Schienenschrauber zu bedienen.
Foto: Eberhard Mädler
Foto: Eberhard Mädler
Auf dieser Aufnahme sieht man auch noch einmal gut den 2002 erneuerten Innenputz des Lokschuppens.
Foto: Eberhard Mädler

nach oben 22.5.2003 - Schienentransport nach Carlsfeld / Bilder aus Carlsfeld

Am Freitag, 16. Mai 2003 fand ein Schienentransport von Wolfsgrün nach Carlsfeld statt. Dabei wurden für den FHWE einige der Schienen geborgen, die im Bahnhof Wolfsgrün zum Abbau kamen. Die folgenden Bilder vermitteln einen Eindruck von dieser Aktion sowie vom derzeitigen Stand der Arbeiten in Carlsfeld.

Foto: Holger Drosdeck Foto: Holger Drosdeck
Am Freitag, 16. Mai 2003 fand ein Schienentransport nach Carlsfeld statt. Dabei wurden 210 Meter Schienen vom im April abgebauten Bahnhof Wolfsgrün für den FHWE geborgen. Die Schienen werden beim Aufbau des Bahnhofs Carlsfeld verwendet. Das Bild zeigt das Aufladen in Wolfsgrün.
Foto: Holger Drosdeck
Den Transport nach Carlsfeld übernahm das Carlsfelder Fuhrunternehmen Rudi Gläntz. Interessanter Weise sollte diese Firma schon 1966 den Stückgutverkehr zwischen Schönheide Süd und Carlsfeld übernehmen, als hier mit dem Personenverkehr auch der Stückgutverkehr eingestellt wurde.
Foto: Holger Drosdeck
Foto: Holger Drosdeck Foto: Holger Drosdeck
Das Schienenaufladen mit einem Radlader dieser Größe ist keine einfache Sache. Foto im ehemaligen Bahnhof Wolfsgrün.
Foto: Holger Drosdeck
Nachdem es über Eibenstock und Wildenthal nach Carlsfeld ging, wurden die Meisten der Schienen hier an der Bahnhofsausfahrt zwischengelagert. Ein anderer Teil wurde vor dem Lokschuppen abgelegt, um hier demnächst verbaut zu werden.
Foto: Holger Drosdeck
Foto: Holger Drosdeck Foto: Holger Drosdeck
An der gleisseitigen Längsfront präsentiert sich der Carlsfelder Lokschuppen bereits wieder im originalen Oxidrot. Derzeit ist das Holz erst ein Mal gestrichen. Ein zweiter Anstrich muss folgen, um eine gute Farbdeckung zu erreichen.
Foto: Holger Drosdeck
Bis zum Tag der offenen Tür am 8. Juni 2003 soll auch die Stirnfront des Heizhauses fertig lackiert sein.
Foto: Holger Drosdeck
Foto: Holger Drosdeck Foto: Holger Drosdeck
Vor dem Lokschuppen wurde das Erdreich ausgebaggert, um hier in Kürze ein Gleis verlegen zu können.
Foto: Holger Drosdeck
Der Zustand der Lokuntersuchungsgrube im Carlsfelder Lokschuppen am 16. Mai 2003. Demnächst müssen auf die neuen Stützen die Schienen montiert werden.
Foto: Holger Drosdeck
Foto: Holger Drosdeck Foto: Holger Drosdeck
Außer der Farbgebung werden am Außenbereich des Heizhauses derzeit auch weitere Arbeiten ausgeführt, wie hier die Herstellung eines neuen Betonsockels, um das Eindringen von Feuchtigkeit in das Gebäude zu verhindern.
Foto: Holger Drosdeck
In der Werkstatt hinter der Lokhalle wurde historisches Holzpflaster verlegt, welches aus dem 1994 abgerissenen Güterschuppen in Rothenkirchen stammt.
Foto: Holger Drosdeck
Foto: Thomas Kunze Foto: Thomas Kunze
Die Lackierung des Lokschuppens in Carlsfeld ist an der Längsseite bereits fertig. Im Vordergrund sind die Arbeiten für die Gleiseverlegung zu erkennen.
Foto: Thomas Kunze
Das Bild vom 17. Mai zeigt die fertig aufgemauerten Stützen für die Fahrschienen im Lokschuppen Carlsfeld.
Foto: Thomas Kunze

nach oben 19.5.2003: Das neue Buch - nun ist es endlich da! „Die Eisenbahnstrecke Aue - Adorf und die schmalspurige Wilzschtalbahn Schönheide Süd - Carlsfeld”

Buch-Titel

Vor etwa einem Monat wurde es angekündigt, nun ist es endlich da: Das neue Buch über die CA- und die WCd-Linie, erschienen im FOTO & VERLAG JACOBI in Zusammenarbeit mit dem FHWE. Das Werk beschreibt erstmals die Strecke Chemnitz - Aue - Adorf als ausführliche Streckenmonografie, und zwar im Abschnitt Aue - Adorf. Die Schmalspurbahn Wilkau-Haßlau - Carlsfeld wird zwischen Schönheide Süd und Carlsfeld dargestellt. Es folgen vier Kapitel zu vier Eisenbahnvereinen, unter anderem zum FHWE.

Im Text- wie auch im Bildteil bringt das Werk viele Neuigkeiten und Raritäten. Von der Regelspurstrecke CA gibt es interessante Fotos wie z.B. Farbaufnahmen aus den Sechzigern mit den ersten V 100, aber auch mit der BR 86 und 94. Die ältesten Farbbilder sind von 1955. Vom Streckenabschnitt Schönheide Süd - Carlsfeld der WCd-Linie waren bis auf eine einzige Ausnahme noch überhaupt keine Farbaufnahmen an die Öffentlichkeit gelangt. Aber auch hier haben die Autoren bisher unbekannte Raritäten aus verschiedenen Privatsammlungen ans Tageslicht befördern können, die nun im Buch enthalten sind.

Die Druckqualität des Buches kann als herausragend bezeichnet werden. Dies gilt sowohl im Vergleich mit manchen anderen Herausgebern/Verlagen, also auch aus dem Blickwinkel der Reproduktionstechnik. Wer die alten Druckvorlagen (z.B. alte, blasse, zum Teil zerrissene Farbdias von 1955 bis 1970) gesehen hat, staunt erst recht über die Qualität der abgedruckten Bilder.

Wer mehr über das Buch erfahren möchte, kann sich hier ein paar Eindrücke verschaffen, indem er im Buch virtuell blättert. Eine Rezension des Werkes ist hier abrufbar (aus dem Preß' Kurier Heft 71, April 2003). Das Buch kann über den FHWE bestellt werden. Senden sie uns bitte dazu eine Mail an CA-Buch@fhwe.de. Bestellungen sind natürlich auch auf dem Postweg möglich. Die Anschrift finden sie im Impressum.

Es kostet 39,00 Euro zuzügl. rund 3,00 Euro für Porto und Verpackung (genaue Versandkosten werden in den nächsten Tagen mit der Deutschen Post abgeklärt und dann hier veröffentlicht). Vereinsmitglieder des FHWE zahlen 35,00 Euro und keine Versandkosten.

Verkauft wurde das Buch erstmals am 17. und 18. Mai 2003 zum Dresdener Dampflokfest. An nur 2 Tagen ging bereits mehr als ein Zehntel der gesamten Auflage über den Ladentisch. Jedem, der sich für das Buch interessiert, sei deshalb eine schnelle Bestellung empfohlen.

(Noch ein Wort zum Preis/Leistungsverhältnis: Im Buch befinden sich 58 Farbdruckseiten, statt ansonst oft üblichen 16 Farbdruckseiten (= 1 Druckbogen, z.B. oft im EK-Verlag, Verlag Kenning usw.). Das lässt bei einem Seitenumfang von 176 Seiten A4 kein 20 Euro-Buch zu, denn das Werk ist auch nicht in Tschechien oder einem anderen Niedriglohnland gedruckt worden, sondern in Sachsen. Gemessen an der Leistung sind 39,00 Euro ein äußerst niedriger Preis für das vorliegende Buch.)

nach oben 13.5.2003: Gleisarbeiten in Carlsfeld / Gleisrückbau Bahnhof Wolfsgrün

Alles neu macht der Mai, und das gilt auch für den FHWE. Am 26. April startete der erste Arbeitseinsatz des Vereins im Jahr 2003. In Carlsfeld begannen Mitglieder mit der Sanierung der Untersuchungsgrube im Lokschuppen. Dazu wurde als erstes deren restliche Ausmauerung aus Zeiten der Nutzung des Heizhauses als LKW-Garage entfernt. Anschließend wurde mit dem Aufmauern der Stützen begonnen. Diese sind inzwischen fertiggestellt. Auf die Stützen müssen Betonköpfe gegossen werden, auf welchen dann die Montageplatten für die Fahrschienen angebracht sind. Am 10. Mai 2003 wurde die Einschalung für das Betongießen hergestellt. Letzteres wird in den nächsten Tagen vonstatten gehen.

Anschließend werden die Fahrschienen montiert. Diese stammen vom Streckenabbau der CA-Linie zwischen dem Bahnhof Wolfsgrün und dem ehemaligen Bahnübergang über die B 283 zwischen Blauenthal und Wolfsgrün. Der Streckenabbau wurde im April 2003 durch die Gleisbaufirma Lasch vorgenommen. Teile des gewonnen Gleismaterials kann der FHWE für Carlsfeld übernehmen. Die Schienen im hiesigen Lokschuppen werden aber nicht nur innerhalb des Heizhauses verlegt, sondern auch vor dem Gebäude wird das Gleis rund 20 Meter vorgestreckt. Damit liegt dann zum ersten Mal seit 34 Jahren in Carlsfeld wieder ein Gleis und man erkennt den dortigen Lokschuppen erst recht wieder als Bahngebäude! Das zukünftige Gleisbett ist mit Stand 13. Mai 2003 bereits ausgebaggert.

Ein weiterer Baufortschritt am Carlsfelder Lokschuppen ist die Pflasterung des Werkstattraumes im hinteren Gebäudeteil mit historischem Holzpflaster. Dieses stammt aus dem 1994 abgerissenen Güterschuppen in Rothenkirchen. Vereinsfreund Sandro Höppner hatte es damals zusammen mit zwei historischen Innenraum-Gaslaternen aus dem Güterschuppen vor dessen Abriss geborgen. Das Holzpflaster ist also „echtes WCd-Pflaster”, welches nun wieder seine ursprüngliche Funktion erfüllt.

In der zweiten Maiwoche startete zudem die Außenfarbgebung des Schmalspurlokschuppens. Zwei Jahre nach der Fertigstellung der sonstigen Außensanierung bekommt das Gebäude nun endlich seinen originalen Braunton wieder. Um die Arbeiten ausführen zu können, war vorher die (leihweise) Beschaffung eines Baugerüstes nötig. Zum Lokschuppenfest am Pfingstsonntag, 8. Juni 2003 wird das Heizhaus voraussichtlich schon in Braun statt in „Naturfarben” zu bewundern sein.

Foto: Marco Drosdeck Foto: Marco Drosdeck
Am 26. April 2003 begann das Aufmauern der Stützen für die Fahrschienen im Lokschuppen Carlsfeld. Inzwischen sind sie fertiggestellt.
Foto: Marco Drosdeck
Auch der fünfjährige Lukas, der Sohn des 1. Vereinsvorsitzenden, hilft bereits bei den Arbeiten mit, und wenn es nur durch „moralische Unterstützung” der „restlichen” Arbeitskräfte ist!
Foto: Marco Drosdeck
Foto: Marco Drosdeck Foto: Sven Brückner
Das Wrack eines sächsischen zweiachsigen Schmalspurgüterwagens der Gattung Gw befindet sich ebenfalls seit einigen Wochen in Carlsfeld. Es wurde aus Northeim bei Meinigen in Thüringen geborgen und gehört einem Vereinsmitglied des FHWE privat.
Foto: Marco Drosdeck
Anfang April 2003 hatte der Abbau des Bahnhofs Wolfsgrün durch die Gleisbaufirma Lasch begonnen. Doch lag im Bahnhof noch ein Gleis.
Foto: Sven Brückner
Foto: Sven Brückner Foto: Sven Brückner
Einige Tage später war der Bahnhof Wolfsgrün seiner letzten beiden Gleise „bereinigt”. Für den 1995 endgültig stillgelegten Streckenteil Aue - Blauenthal - Wolfsgrün der CA-Linie gibt es die Planung, die Bahntrasse künftig als Rad- und Wanderweg zu nutzen. Der touristischen Erschließung der Region wäre dies sehr förderlich. Eine Radtour auf der B 283 oberhalb der Bahnstrecke kann man aufgrund des starkes Autoverkehrs kaum jemandem zumuten.
Foto: Sven Brückner
Das Streckenende der CA-Linie zwischen Blauenthal und Wolfsgrün im April 2003.
Foto: Sven Brückner

nach oben 4.4.2003: Winter in Carlsfeld

Unsere Bildergalerie wurde um Aufnahmen des diesjährigen Winters ergänzt.

nach oben 27.3.2003: Die Termin für die Arbeitseinsätze stehen fest

An folgenden Tagen wollen die Mitglieder des FHWE die Projekte in Carlsfeld und Schönheide Süd weiter vorantreiben:

Sonnabend, 26. April
Sonnabend, 10. Mai
Sonnabend, 24. Mai
Sonnabend, 21. Juni

Treffpunkt ist der Lokschuppen in Carlsfeld, Beginn um 10.00 Uhr.

Wer sich für unsere Vereinsarbeit interessiert, ist herzlich eingeladen, sich an diesen Tagen bei uns zu informieren!

nach oben 29.1.2003: Fotos zum aktuellen Stand der Sanierungsaktivitäten des Vereins

In unserer Fotogalerie gibt es neue Bilder zum aktuellen Stand der Sanierungsarbeiten in Carlsfeld und in Schönheide Süd.

nach oben 22.1.2003: Neue Domain und neue Email-Adressen

Die Webseiten des Vereins sind ab sofort auch unter www.fhwe.de zu erreichen. Dadurch gibt es auch neue Emailadressen:

nach oben 6.1.2003: Weiterer Bahnübergang der CA-Linie saniert (Ortslage Hammerbrücke)

Noch im Jahr 2002 konnte der FHWE die dritte Bahnübergangssanierung in der Vereinsgeschichte abschließen. Ende Oktober wurde die grundhafte Erneuerung des BÜs über die Friedrichsgrüner Straße in Hammerbrücke realisiert. Die Maßnahme wurde notwendig, denn die Gemeinde sanierte die Straße grundhaft, wobei diese verbreitert wurde und einen Gehweg erhielt. Auch der Bahnübergang wurde somit verbreitert. Die im Gleis eingebauten Großflächenplatten, die ohnehin nicht mehr ihre optimale Lage hatten, wurden ausgebaut. Anstelle dieser wurden Profileisen der Firma Wolff, die diese entwickelt hat, an die vorhandenen Fahrschienen angebaut. Das System ist kostengünstig und wartungsarm. Der neue Bahnübergang hat nun eine Bitumeneindeckung. Die Arbeiten erforderten drei Tage und wurden durch die VOBA ausgeführt.

Foto: Marco Drosdeck Der Bahnübergang Friedrichsgrüner Straße in Hammerbrücke vor der Sanierung (Oktober 2002).
Foto: Marco Drosdeck Im Rahmen des Straßenbaus wurde die alte Großflächenplatteneindeckung des Bahnüberganges entfernt (Oktober 2002).
Foto: Sammlung Marco Drosdeck Mitarbeiter der VOBA sowie die ABM des FHWE unterstützten die Arbeiten. (Kinderarbeit gibt es hingegen beim FHWE nicht, aber auch die Kleinen dürfen gern mit aufs Foto :-)) ) (Oktober 2002).
Foto: Marco Drosdeck Anfang November 2002: Der Bahnübergang über die Friedrichsgrüner Straße in Hammerbrücke ist fertig. Blick in Richtung Schönheide Ost.
Foto: Marco Drosdeck Blick in Richtung Muldenberg

nach oben 6.1.2003: Eine Bahnhofsuhr für Carlsfeld

Es gibt zuweilen immer mal wieder Mitbürger die behaupten, dass in Carlsfeld die Uhren anders gängen. Doch entgegen solcher Aussagen folgt auch in Carlsfeld das alltägliche Leben dem weltweiten Zeitgeist, und dem soll in Zukunft auch wieder eine Uhr am hiesigen Bahnhofsgebäude Rechnung tragen, die die mitteleuropäische Zeit anzeigt.

Das Gehäuse der typischen sächsischen Bahnhofsuhr ist noch vorhanden, jedoch nicht mehr vollständig. Zudem fehlt das Innenleben der Uhr. Das Gehäuse soll deshalb ein neues Uhrwerk erhalten. Bei einer Zwickauer Firma wurde hierzu ein Kostenvoranschlag eingereicht. Das Ergebnis wird mit Spannung für das erste Quartal 2003 erwartet.

Foto: Marco Drosdeck Foto: Marco Drosdeck
Das leere Uhrengehäuse am Carlsfelder Empfangsgebäude ist noch vorhanden und wartet auf seine Reaktivierung. Hier zwei Aufnahmen von 1992. Fotos: Marco Drosdeck
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Foto: Marco Drosdeck Foto: Marco Drosdeck
An der FM-Linie Falkenstein - Muldenberg hängt am Bahnhofsgebäude von Grünbach ebenfalls eine alte Bahnhofsuhr. Aufnahme vom Dezember 2000 Foto: Marco Drosdeck
Auch am noch betriebenen Teil der CA-Linie existiert noch eine historische Bahnhofsuhr, und zwar am Haltepunkt Gunzen. Aufnahme vom Dezember 2000 Foto: Marco Drosdeck
FHWE-Archiv 2004

nach oben 21.12.2004: Eis und Schnee in Carlsfeld - das Fahrtwochenende 18./19. Dezember

Foto: Horst Thomas Kunze

Am späteren Nachmittag des Sonnabend, 18. Dezember 2004 konnte Horst Thomas Kunze 99 568 erst beim Anheizen fotografieren, da die Lok an diesem Tag vorher erst repariert werden musste.

Foto: Horst Thomas Kunze

Foto: Eberhard Mädler


Gegen 15 Uhr waren Achim Meinel und Mike Robeck mit dem Anbauen des reparierten Abschlammers an 99 568 beschäftigt. Das Teil war vorher in der Werkstatt von Siegmar Pilz in Rothenkirchen instand gesetzt worden.

Foto: Eberhard Mädler

Foto: Eberhard Mädler


Während die „Männer in Blau” schuffteten, schauten sogar mal kurz zwei Weihnachtsmänner vorbei...

Foto: Eberhard Mädler
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Herrliches Winterwetter herrschte am 18. und 19. Dezember 2004 zum angekündigten Winterdampf des FHWE, jedoch fanden die Fahrten mit der Jöhstädter 99 568 dann nur am Sonntag, den 19. Dezember 2004 statt. Der Grund: Am Samstagmorgen war die altehrwürdige IV K erst einmal kaputt gegangen. Lars Fiedler von der IG Preßnitztalbahn und Marco Pelz vom FHWE heizten die Lok ab Freitagabend, zirka 22 Uhr an. Gegen 2.30 Uhr Samstagfrüh hatte 99 568 dann etwa 10 bar Kesseldruck - als sich der vordere Abschlammer öffnete und sich somit als undicht erwies. Der Wasserverlust des Kessels war dann derart stark, dass sich nicht einmal mehr der Wasserstand im Kessel halten ließ. Ergo blieb nur eines übrig: Die Lok wieder kalt zu machen, den Abschlammer abzubauen, sobald der Kessel wieder leer war und das Teil anschließend zu reparieren. Dies gelang sehr unbürokratisch: Samstag früh gegen 10 Uhr trafen Siegmar Pilz von den Museumsbahn Schönheide und Siegfried Wende (früher auch bei der Museumsbahn) als Besucher in Carlsfeld ein, woraufhin beide gleich zum Werkstattpersonal „umfunktioniert” wurden. Gegen 11 Uhr fuhren sie mit dem Abschlammer der 99 568 zum Lokschuppen Schönheide Mitte, wo eine neue Kautasitdichtung geholt wurde und dann weiter in Siegmar's Werkstatt nach Rothenkirchen. Dort wurde der defekte Abschlammer demontiert, gereinigt, eine neue Dichtung eingebaut und für die Spindel wurde auch gleich auf der Drehbank ein neuer Metallring gefertigt. Gegen 14 Uhr war das Ventil wieder fertig. Auf ging's damit nach Carlsfeld. Nun galt es, den Abschlammer wieder anzubauen, was gegen 15.30 Uhr erledigt war. Alsdann begann das Neubefüllen des Kessels mit Wasser. Gegen 16.30 Uhr war genügend Wasser im Kessel, um das Feuer in der Feuerbüchse von 99 568 zu zünden. Ab jetzt klappte alles wie geplant und gegen 22.30 Uhr stand die Lok unter Dampf.

Am Sonntag konnten dann Lokführer Jürgen Ott und die Heizer Achim Meinel und Marco Pelz von „ihrer” Lok strahlen. Nachdem am Samstag die Besucher verständlicherweise etwas verprellt wurden, weil es an diesem Tag in Carlsfeld zwar die vom hohen Schnee freigeschaufelten Gleise, aber keine fahrende Lok zu bewundern galt, kamen die Eisenbahnfreunde am Sonntag nun voll auf ihre Kosten. Auf der Lok wurden Führerstandsmitfahrten angeboten, wie immer gab es einen Imbiss- und Souvenirverkauf. Für die recht zahlreich erschienenen Fotografen wurden mit dem Packwagen 974-325 alle in Carlsfeld erdenklichen Fotomotive zusammen rangiert. Zwar schien nicht die Sonne, jedoch dürfte der sehr hohe Schnee sowie die romantisch verschneiten Bäume einige schöne Aufnahmen haben zustande kommen lassen. Die Besucherzahlen blieben - sicher vor allem durch die Winterzeit verursacht - hinter denen des Oktobers zurück. In der Tat waren zumindest Samstag früh die Straßen nach Carlsfeld (auch die B 283) nur für Autofahrer zu befahren, die sich nicht vor einer hohen Schneedecke auf dem Asphalt fürchten. Schätzungsweise 200 Leute am Samstag und 400 am Sonntag schauten in Carlsfeld vorbei. Dafür traten am vergangenen Wochenende wieder mehrere Begeisterte dem FHWE bei. Für alle Beteiligten war es trotz der Panne am Samstag ein schönes Wochenende. Allen Beteiligten sei deshalb an dieser Stelle wieder herzlich gedankt. Dies gilt gleichsam den FHWE-Aktiven, die sich um die Organisation und die Abwicklung des Betriebes in Carlsfeld gekümmert haben, als auch abermals dem Bw Thum, Triebfahrzeugeinsatzstelle Jöhstadt (gemeint ist damit natürlich die IG Preßnitztalbahn, ohne deren Lokhilfe es in Carlsfeld nicht gedampft hätte), sowie der Museumsbahn Schönheide bzw. Siegmar Pilz für die schnelle und unbürokratische Reparaturhilfe.

Foto: Horst Thomas Kunze Foto: Horst Thomas Kunze
... so dass sogar Mike Robeck und Achim Meinel trotz schwerer Arbeit etwas zu lachen hatten.
Foto: Eberhard Mädler
Das sind die Schuhe von Marco Pelz, der seit seinem Lehrlingsbeginn bei der PRESS GmbH den Rufnamen "Nerz" trägt. Während der Abschlammer der 99 568 angeschraubt wird, befindet sich in der Untersuchungsgrube des Carlsfelder Lokschuppens noch etwas abgelassenes Kesselwasser der IV K, so dass sich Marco für die Arbeit auf einen Eimer stellen musste, um keine nassen Füße zu bekommen.
Foto: Horst Thomas Kunze
Foto: Eberhard Mädler Foto: Horst Thomas Kunze
Gegen 16.30 Uhr konnte am Samstagabend mit dem erneuten Befüllen des Kessels mit Wasser begonnen werden.
Foto: Horst Thomas Kunze
Derweilen wurden draußen die Gleise von Schnee und Eis befreit.
Foto: Eberhard Mädler
Foto: Horst Thomas Kunze Foto: Stefan Rasch
Am Samstagabend blieb der Carlsfelder Bahnhof ein Stillleben, wenn auch eines mit einer sehr romantischen Ausstrahlung.
Foto: Horst Thomas Kunze
Winterliches Nachtleben in Carlsfeld, aufgenommen von der Rückseite des Lokschuppens auf.
Foto: Horst Thomas Kunze
Foto: Stefan Rasch Foto: Stefan Rasch
Am Sonntag, 19. Dezember 2004 gab es dann aber ordentlichen Winterdampf in Carlsfeld. 99 568 befuhr erneut das Bahnhofsgelände.
Foto: Stefan Rasch
An der Bahnhofseinfahrt.
Foto: Stefan Rasch
Foto: Stefan Rasch Foto: Benjamin Weizdorfer
Wem bei diesem Anblick nicht das Herz höher schlägt!
Foto: Stefan Rasch
Vor der Carlsfelder Kirche, Sonntag, 19. Dezember.
Foto: Stefan Rasch
Foto: Benjamin Weizdorfer Foto: Benjamin Weizdorfer
„Wie 1966” benannte der Autor dieses Fotos sein Bild von Carlsfeld.
Foto: Benjamin Weizdorfer
Im letzten Abendlicht des 19. Dezember 2004 entstand diese Aufnahme vor dem Empfangsgebäude Carlsfeld.
Foto: Benjamin Weizdorfer
Fotos: XXX
Kurz vor Betriebsschluss, 19. Dezember 2004.
Foto: Benjamin Weizdorfer

nach oben 20.12.2004: Claus-Köpcke-Preis 2004 vergeben

Foto: Robert Richter

Herr Dr. Andreas Winkler (Vorsitzender des VSSB) bei der Eröffnungsrede.

Foto: Robert Richter

Foto: Robert Richter


Marco Drosdeck, Vorsitzender des FHWE, nimmt die Glückwünsche und den symbolischen Scheck zum Gewinn des zweiten Preises entgegen.

Foto: Robert Richter

Foto: Robert Richter


Gruppenfoto der Preisträger des Claus-Köpcke-Preises 2004. V.l.n.r.: Dr. Andreas Winkler (Vorsitzender des VSSB), Jörg Müller (IG Preßnitztalbahn), Marco Drosdeck (FHWE), Peter Wunderwald (IG Verkehrsgeschichte Wilsdruff), Ralf Kempe (IG Weißeritztalbahn).

Foto: Robert Richter
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Am 8. Dezember 2004 und damit genau 125 Jahre, nachdem König Albert und der Sächsische Landtag das Königliche Dekret Nr. 24 zum Bau von Schmalspurbahnen verabschiedet haben, wurde in Bertsdorf an der Zittauer Schmalspurbahn zum zweiten Mal der vom Verein zur Förderung Sächsischer Schmalspurbahnen e.V. (VSSB) gestiftete „ Claus-Köpcke-Preis” verliehen. Benannt ist der Preis zur Anerkennung von Pflege, Erhalt und Weiterentwicklung der sächsischen Schmalspurbahnen nach dem berühmten sächsischen Eisenbahnpionier und Beamten des Königlich-Sächsischen Finanzministeriums Prof. Claus Köpcke (1831 - 1911), der maßgeblich für den Bau des einst sehr weit entwickelten Schmalspurbahnnetz von Sachsen verantwortlich zeichnete. Aus insgesamt 21 Nominierungen wurden drei Preisträger und ein Sonderpreis ausgewählt. Der mit 3.000 Euro dotierte zweite Preis ging dabei an den Förderverein Historische Westsächsische Eisenbahnen e. V. (FHWE) mit seinem 2004 durchgeführten Projekt „Wiederaufbau des Bahnhofs Carlsfeld”.

Der erste Preis (5.000 Euro) ging an die Interessengemeinschaft Verkehrsgeschichte Wilsdruff e.V., mit dem Projekt „ Neuaufbau des historischen Bahnpostwagens Kaiserliche Post Nr. 2680”. Den dritten Preis (2.000 Euro) erhielt die Interessengemeinschaft Preßnitztalbahn e. V. mit dem Projekt „Streckenfernsprechleitung Steinbach - Jöhstadt”. Zusätzlich wurde ein Sonderpreis (ohne Gelddotierung) an die Interessengemeinschaft Weißeritztalbahn e.V. für die Gesamtbemühungen des Vereins zum Wiederaufbau der Weißeritztalbahn vergeben.

Winkler zur Preisvergabe: „Wir freuen uns über den hohen Zuspruch und die Qualität und Vielfalt der Nominierungen und ausgewählten Preisträger. Mit dem ersten Preis wird insbesondere auch das Engagement eines kleineren sächsischen Vereins gewürdigt. Dies ist auch eine Anerkennung der vielen, gerade kleineren Initiativen zum Erhalt der Schmalspurbahnen in Sachsen.”

PM VSSB/Holger Drosdeck

nach oben 15.12.2004: „Das Wort zum Jahresabschluß...”

Um den Jahreswechsel 2004/2005 wird der FHWE den Provider wechseln. Daher kann es zum vorübergehenden Ausfall unserer Webseiten kommen.

Der FHWE möchte sich an dieser Stelle für das Rege Interesse an der Vereinsarbeit bedanken, was sich in unseren Zugriffszahlen auf die Webseite widerspiegelt.

Ein Hinweis noch: Am Wochenende 18. und 19. Dezember dampft es wieder in Carlsfeld!

nach oben30.11.2004: Neues Mosel-Ortmannsdorf-Buch endlich erschienen

Das lange angekündigte Buch „Schmalspurbahn Mosel - Ortmannsdorf: Die Geschichte der Mülsengrundbahn 1885 bis 1951” ist nun erschienen. Mehr dazu auf der FHWE-Bücherseite.

nach oben 26.11.2004: Neue Spendenaktion des FHWE

Die neue Spendenaktion „VOLLE FAHRT IM OBEREN MULDENTAL 2005!” des FHWE ist veröffentlicht.

nach oben 23.11.2004: Winterdampf in Carlsfeld am Wochenende 18. und 19. Dezember 2004

Fotos: Günter Meyer, Holger Drosdeck

Im Oktober 2004 konnte bei Nacht erstmals wieder das bekannte Günter-Meyer-Motiv mit der talwärts stehenden Lok auf der Wilzschbrücke hinter dem Lokschuppen fotografiert werden. Bei Schnee fotografierte Günter Meyer diese Szenerie letztmals 1967.

Fotos: Günter Meyer und Holger Drosdeck
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Dieses Jahr wird es noch ein weiteres Mal in Carlsfeld dampfen, und zwar am Wochenende 18./19. Dezember. Dann wird 99 568 wieder unter Dampf stehen und hoffentlich bei schönem Schneewetter unterwegs sein.

Der FHWE lädt alle Eisenbahnfreunde recht herzlich, bei dieser Veranstaltung dabei zu sein. Bei einem Glas Glühwein sollte im winterlichen Erzgebirge vor der Kulisse des romantischen Ortes Carlsfeld mit Kirche, Weihnachtspyramide und Schmalspurbahnhofsensemble die richtige Weihnachtsstimmung aufkommen.

Los geht es an beiden Tagen jeweils gegen 10 Uhr, Schluss ist abends gegen 18 Uhr. Aber auch nach 18 Uhr wird es mit Sicherheit noch interessant in Carlsfeld sein, insbesondere für Fotografen. Denn wenn abends der große Besucherandrang weg ist, wird es Fotogelegenheiten zu winterlichen Nachtaufnahmen geben. Aber auch tagsüber werden die Fotografiermöglichkeiten etwas besonderes sein, denn immerhin konnten die letzten winterlichen Eisenbahnfotos in Carlsfeld bis dato 1967 gemacht werden. Deshalb sollen den passenden Einstand in die Carlsfelder Weihnachtszeit auch nochmals die folgenden, bekannten Winteraufnahmen aus dem Jahre 1967 von Günter Meyer geben.

Foto: Günter Meyer Foto: Günter Meyer
99 592 beim Rangieren in Carlsfeld im Februar 1967.
Foto: Günter Meyer
99 592 beim Rangieren in Carlsfeld im Februar 1967.
Foto: Günter Meyer
Foto: Holger Drosdeck Aufnahme: Sammlung Siegmar Pilz
Am 9. Oktober 2004 wurde 99 568 vor der Carlsfelder Trinitaskirche abgelichtet. Wie dieses Motiv wohl erst bei Schnee aussehen mag?
Foto: Holger Drosdeck
Bleibt zu hoffen, dass sich im Dezember 2004 der Schnee in Carlsfeld nicht derart hoch türmt, dass ein Durchkommen nur noch mit Schneepflug möglich wäre - denn einen Solchen gibt es ja in Carlsfeld noch nicht. Aber im Falle des Falles wird am 18./19. Dezember mit allen Kräften eben Schnee geschaufelt. Das Foto entstand allerdings 1965 in Schönheide Mitte.

Foto: Sammlung Siegmar Pilz

nach oben 15.11.2004: Update der Bilder vom Baugeschehen in Carlsfeld

Foto: Jessica Gläßer Foto: Marco Drosdeck
Bevor im September 2004 in Carlsfeld die Gleise aufgebaut werden konnten, musste das dafür nötige Schienenmaterial erst einmal gewonnen werden. Dies geschah im Sommer 2004 durch den weiteren Abbau des Streckengleises Blauenthal - Wolfsgrün, der ohnehin vorgenommen wurde. 2003 hatte hiermit bereits eine Gleisbaufirma begonnen.)
Foto: Jessica Gläßer
Mittels einer Lore und vereinten Kräften wurde das gewonnene Gleismaterial zur Verladestelle gebracht. Beim FHWE scheuen sich sogar die MitstreiterINNEN nicht vor anstrengenden Arbeiten, im Bild u.a. unsere „Aktivistin” Dorothea Knauthe.
Foto: Marco Drosdeck
Foto: Jessica Gläßer Foto: Marco Drosdeck
Das abgebaute Gleismaterial war nur teilweise für die Wiederverwendung in Carlsfeld geeignet. Zu sehr abgefahrene Schienen mussten teilweise auch in den Schrott wandern.
Foto: Jessica Gläßer
Der FHWE-eigene Bagger half bei Verladen des Gleismaterials. Aufnahme am ehemaligen Bahnübergang mit der B 283 in Wolfsgrün.
Foto: Marco Drosdeck
Foto: Marco Drosdeck
Nachwuchsförderung beim FHWE
Foto: Marco Drosdeck
Seit Beginn der Kalenderwoche 37 wüten in Carlsfeld die Bagger! Am Montag, 6. September 2004 wurden die Festzelte des 325-jährigen Ortsjubiläums von Carlsfeld wieder abgebaut und die ersten Baumaschinen der Gleisbaufirma Leonhard Weiss wurden auf das Bahnhofsgelände transportiert. Am Dienstag begann das Vermessen und das Ausbaggern. Am Mittwoch, 8. September 2004 war bereits ein Großteil des notwendigen Erdaushubes erledigt. Außerdem war an diesem Tag der offizielle Eröffnungsakt der Bauarbeiten, der symbolische erste Spatenstich.

Eine bereits seit längerer Zeit in Carlsfeld liegende ehemalige 900 mm-Weiche wurde wieder abtransportiert, weil sie auf 750 mm Spurweite umgebaut wird, um später in Carlsfeld eingebaut zu werden. Insgesamt kann man nun schon deutlich sehen, an welchen Stellen des Bahnhofsgeländes welche Gleise liegen werden. Am Wochenende 11./12. September 2004 führt der FHWE einen Arbeitseinsatz in Carlsfeld durch. Unter Umständen können dann schon die Schwellen ausgelegt werden. Dazu sind natürlich alle Helfer willkommen.

Foto: Eberhard Mädler Foto: Eberhard Mädler
Eine Weiche für den baldigen Einbau in Carlsfeld, 8. September 2004.
Foto: Eberhard Mädler
Sekt zum Eröffnungsakt der Bauarbeiten, 8. September 2004.
Foto: Eberhard Mädler
Foto: Eberhard Maedler Foto: Eberhard Maedler
Sekt zum Eröffnungsakt der Bauarbeiten, 8. September 2004.
Foto: Eberhard Mädler
Für den Pressefotografen der symbolträchtige erste Spatenstich, 8. September 2004.
Foto: Eberhard Mädler
Foto: Eberhard Mädler Foto: Eberhard Mädler
? und noch ein erster Spatenstich, 8. September 2004.
Foto: Eberhard Mädler
Während der symbolische erste Spaten in noch einer weiteren Perspektive für den Fotografen in die Kamera gehalten wird, erledigen die im Hintergrund sichtbaren Arbeiter schon echte Verladearbeiten, 8. September 2004.
Foto: Eberhard Mädler
Foto: Eberhard Mädler Foto: Eberhard Mädler
Auch wenn sogar die Jüngsten am Liebsten mithelfen würden, lehnt der FHWE Kinderarbeit dennoch strikt ab...
Im Hintergrund des Fotos ist das bereits abgebaggerte Planum sichtbar, 8. September 2004.
Foto: Eberhard Mädler
Vor dem Verlegen der Gleise muss natürlich Vermessen werden. Bei seinen Vereinszielen hat der FHWE die Messlatte hoch angelegt, wodurch dieses Foto Symbolcharakter trägt. Aufnahme vom 8. September 2004.
Foto: Eberhard Mädler
Foto: Eberhard Mädler
Es geht voran in Carlsfeld! Aufnahme vom 8. September 2004.
Foto: Eberhard Mädler
Foto: Marco Drosdeck Foto: Jessica Gläßer
Tiefbauarbeiten in Carlsfeld am 11.09.2004
Foto: Marco Drosdeck
Tiefbauarbeiten in Carlsfeld am 11.09.2004
Foto: Jessica Gläßer
Foto: Jessica Gläßer Foto: Marco Drosdeck
Gleisbauarbeiten durch den Verein in Carlsfeld am 11.09.2004
Foto: Jessica Gläßer
Blick in Richtung Trinitatis-Kirche, links das Carlsfelder Empfangsgebäude. (11.09.2004)
Foto: Marco Drosdeck
Foto: Marco Drosdeck Foto: Marco Drosdeck
Blick in Richtung Carlsfelder Kirche. (11.09.2004)
Foto: Marco Drosdeck
Blick auf den Carlsfelder Lokschuppen mit dem bereits vorhandenen Gleis. (11.09.2004)
Foto: Marco Drosdeck
Foto: Marco Drosdeck
Vor dem Carlsfelder Empfangsgebäude liegen wieder Gleise! (11.09.2004)
Foto: Marco Drosdeck
Foto: Siegmar Pilz Foto: Siegmar Pilz
Eine Woche später, am 18.09.2004 liegt schon mehr Gleis in Carlsfeld.
Foto: Siegmar Pilz
Eine Woche später, am 18.09.2004 liegt schon mehr Gleis in Carlsfeld.
Foto: Siegmar Pilz
Foto: Siegmar Pilz Foto: Siegmar Pilz
Das Gleisende (am 18.09.2004) neben dem Carlsfelder Lokschuppen.
Foto: Siegmar Pilz
Blick von der hinteren Ecke des Lokschuppens auf das Carlsfelder Empfangsgebäude am 18.09.2004.
Foto: Siegmar Pilz
Foto: Siegmar Pilz Foto: Eberhadt Mädler
Blick in Richtung Carlsfelder Kirche am 18.09.2004.
Foto: Siegmar Pilz
Zwar wurde das Gleisstopfen größtenteils durch die Gleisbaufirma Leonhardt Weiss erledigt, jedoch hat an diesen Arbeiten auch der FHWE selbst seine Anteile. Am Wochenende 19./20. September 2004 gab es dazu einen FHWE-Arbeitseinsatz.
Foto: Eberhadt Mädler
Foto: Holger Drosdeck Foto: Holger Drosdeck
Am 24.09.2004 wurde in Carlsfeld an den Weichen geschweißt.
Foto: Holger Drosdeck
Am 24.09.2004 wurde in Carlsfeld an den Weichen geschweißt.
Foto: Holger Drosdeck
Foto: Holger Drosdeck Foto: Holger Drosdeck
Am 24.09.2004 wurde in Carlsfeld an den Weichen geschweißt.
Foto: Holger Drosdeck
Am 24.09.2004 wurde in Carlsfeld an den Weichen geschweißt.
Foto: Holger Drosdeck
Foto: Holger Drosdeck Foto: Holger Drosdeck
Auf der Wilzschbrücke hinter den Lokschuppen wird vorerst nur ein provisorisches Gleis verlegt, da die Brücke 2005 erst saniert werden muss, bevor das endgültige Gleis montiert werden kann. Ebenso soll die Carlsfelder Bahnhofsgleisanalge 2005 um einige Meter vergrößert werden. Der im Hintergrund sichtbare Bauhof (hinter dem Zaun) zieht auf ein anderen Gelände in Carlsfeld um, so dass der Zaun wegfällt. Bis in das jetzige Bauhofgelände hinein wird das Streckengleis nach Schönheide Süd dann noch verlängert. Außerdem wird es eine weitere Weiche und das Auszieh- bzw. Abstellgleis geben.
Aufnahme vom 24.09.2004, Holger Drosdeck
Die Gleise in Carlsfeld sind inzwischen gestopft, 24.09.2004.
Foto: Holger Drosdeck
Foto: Holger Drosdeck Foto: Holger Drosdeck
Die Gleise in Carlsfeld sind inzwischen gestopft, 24.09.2004.
Foto: Holger Drosdeck
Die Gleise in Carlsfeld sind inzwischen gestopft, 24.09.2004. Im Hintergrund sind zwischen Lokschuppen und Empfangsgebäude bereits drei der Holzmasten sichtbar, an denen die historische Bahnhofsbeleuchtung demnächst montiert werden wird.
Foto: Holger Drosdeck
Foto: Holger Drosdeck Foto: Holger Drosdeck
Auch diese Aufnahme stammt vom 24.09.2004. Am Wochenende 25./26. September wurden die Weichenantriebe noch einmal gerichtet, dadurch gangbarer als vorher gemacht, mir den korrekten Weichengewichten versehen und die Weichenlaternen montiert.
Foto: Holger Drosdeck
So sieht der Gleisabschluss in Carlsfeld aus, 24.09.2004.
Foto: Holger Drosdeck

nach oben 03.11.2004: Neue Presse-Artikel im Archiv

Unser Presse-Archiv wurde um weitere FHWE-Presse-Artikel ergänzt.

nach oben 27.10.2004: Update der Bilder von der Einweihung des Carlsfelder Bahnhofs

Am Wochenende 9. und 10. Oktober eröffnete der FHWE den in den Wochen zuvor wieder aufgebauten Schmalspurbahnhof in Carlsfeld. Wie schon am 4./5. September stand zu diesem Anlass die Jöhstädter IV K 99 568 unter Dampf und absolvierte zusammen mit dem Packwagen 974-325 Schaufahrten am Streckenendpunkt der WCd-Linie. Das Wetter meinte es mit den Organisatoren gut, denn trotz vorausgesagtem Regen begleitete viel Sonnenschein die Veranstaltung. Die Besucherresonanz übertraf alle Erwartungen und Planungen des FHWE. Am Samstag kamen rund 1.000 und am Sonntag über 2.000 Besucher nach Carlsfeld, so dass das kleine Bahnhofsgelände vor Menschen wie ein Ameisenhaufen wimmelte. Alle zu einer solchen Veranstaltung gefragten Verkaufsartikel waren mehrfach aufgebraucht und mussten nachgeordert werden, egal ob es sich um Speisen, Getränke oder Eisenbahnsouvenirs handelte. Geöffnet hatte an beiden Tagen auch das Carlsfelder Empfangsgebäude, welches durch den Verein bereits teilsaniert wurde. Für das Wochenende 18./19. Dezember plant der FHWE ein weiteres Fahrtwochenende in Carlsfeld.

2005 sollen nach Möglichkeit auch die Sanierung der unmittelbar am Carlsfelder Lokschuppen gelegenen Wilzschbrücke sowie eine Vergrößerung der Gleisanlage durchgeführt werden. Dabei ist Folgendes geplant: An der Carlsfelder Bahnhofsausfahrt nutzt derzeit noch der kommunale Bauhof das frühere Bahngelände. Der Bauhof soll 2005 auf ein anderes Gelände umziehen. Ist dies geschehen, so kann der FHWE in Eigenleistung das Streckengleis einige Meter weiter in Richtung Schönheide Süd weiterziehen, wo eine weitere Weiche zum Einbau kommen soll. Diese wird dem Abzweig des auch in früheren Jahrzehnten zum Schutz der Gefällestrecke vorhandenen Ausziehgleises dienen. Das Hauptaugenmerk der Vereinsarbeit des FHWE soll 2005 jedoch auf der Reaktivierung der Regelspurstrecke Schönheide Ost - Schönheide Süd - Muldenberg liegen. Angestrebt wird vorerst der Betrieb des Streckenteils Schönheide Süd - Tannenbergsthal mit umgebauten SKL ab Herbst 2005. Die Herrichtung einer solchen SKL-Garnitur mit Sitzbänken für touristische Zwecke ist für den Winter 2004/05 vorgesehen.

Foto: Thomas Georgi Foto: Holger Drosdeck
Vereinsvorsitzender Marco Drosdeck fand zur Einleitung die passenden (Dankes-) Worte.
Foto: Thomas Georgi
Die Gleisbaufirma Leonhardt Weiss übergab dem FHWE einen Spendenscheck über 1.000 Euro.
Foto: Holger Drosdeck
Foto: Thomas Georgi Foto: Thomas Georgi
Der Bürgermeister von Carlsfeld hatte dann die Ehre, das Band zu zerschneiden.
Foto: Thomas Georgi
Ingo Kammossa pfiff und die Jöhstädter 99 568 setzte sich in Bewegung.
Foto: Thomas Georgi
Foto: Eberhard Mädler Foto: Eberhard Mädler
Unter dem Beifall zahlreicher Zuschauer und geladener Gäste dampfte 99 568 dann aus dem Lokschuppen in Carlsfeld.
Foto: Eberhard Mädler
Unter dem Beifall zahlreicher Zuschauer und geladener Gäste dampfte 99 568 dann aus dem Lokschuppen in Carlsfeld.
Foto: Eberhard Mädler
Foto: Eberhard Mädler Foto: Thomas Georgi
Auch der MDR filmte das Ereignis und brachte es am Abend im „Sachsenspiegel”.
Foto: Eberhard Mädler
Die Jöhstädter IV K 99 568 hatte die entsprechende Beschriftung erfahren.
Foto: Thomas Georgi
Foto: Thomas Georgi Foto: Thomas Georgi
Gegen 12.30 Uhr zeigte sich über Carlsfeld die Sonne und ließ 99 568 mit Packwagen 974-325 am Bahnsteigsgleis im Herbstlicht erstrahlen.
Foto: Thomas Georgi
Ein schönder Anblick: Der Carlsfelder Lokschuppen und 99 568 mit „Zug” am Haken. Foto: Thomas Georgi
Foto: Thomas Georgi Foto: Thomas Georgi
Mathias Kleimann und Sandro Höppner (hier nicht im Bild) erfreuten Klein & Groß mit Führerstandsmitfahrten.
Foto: Thomas Georgi
Anette Kellner bereitet im Festzelt das Modell des Carlsfelder Bahnhofs für die Ausstellung vor.
Foto: Thomas Georgi
Foto: Thomas Georgi Foto: Eberhard Mädler
Stolz präsentiert Wieland Kellner sein Modell, dass den Carlsfelder Bahnhof um 1920 zeigt. In diesem Zusammenhang bitten die Kellners all jene, die noch Original-Dokumente aus dieser Zeit von der WCd ihr eigen nennen, sich zu melden. (auch gerne per E-Mail)
Foto: Thomas Georgi
99 568 kam am Samstag und Sonntag kauf zum Stillstand in Carlsfeld. Soeben setzt sie wieder vom Lokschuppen auf die anderen Bahnhofsgleise um.
Foto: Eberhard Mädler
Foto: Holger Drosdeck Foto: Eberhard Mädler
Ein schöner Anblick: Die Schmalspurbahn vor der bekannten Carlsfelder Kirche.
Foto: Holger Drosdeck
Vor der Carlsfelder Kirche grüßt auch Heizer Sandro Höppner den Fotografen.
Foto: Eberhard Mädler
Foto: Eberhard Mädler Foto: Holger Drosdeck
Der Besucherandrang war an beiden Tagen sehr groß. Sehr gefragt waren auch die Führerstandsmitfahrten auf 99 568.
Foto: Eberhard Mädler
Am Abend des 9. Oktober entstanden auch einige Nachaufnahmen, nachdem die Besuchermassen Carlsfeld wieder verlassen hatten.
Foto: Holger Drosdeck
Foto: Holger Drosdeck Foto: Holger Drosdeck
Ein zauberhafter Anblick: 99 568 in Carlsfeld bei Nacht neben dem Lokschuppen Carlsfeld.
Foto: Holger Drosdeck
Auch am Sonntag drängten sich dann die Menschen in Carlsfeld auf dem Bahnhof. Parkplätze gab es überhaupt keine mehr. Die nächsten Dampfveranstaltungen wird es in Carlsfeld im Dezember (Wochenende 18./19.) geben.
Foto: Holger Drosdeck
Foto: Detlef Fritzsch Foto: Detlef Fritzsch
Kurze Dienstebesprechung am Morgen des 10. Oktober 2004. Die IV K muss erst einmal mit frischem Wasser versorgt werden.
Foto: Detlef Fritzsch
Mit Volldampf durch den Bahnhof Carlsfeld, 10. Oktober 2004.
Foto: Detlef Fritzsch
Foto: Detlef Fritzsch Foto: Detlef Fritzsch
Am Eröffnungswochenende kam es auch zur Begegnung der 99 568 mit dem neuesten BMW-Modell, welches erst dieses Jahr auf der IAA vorgestellt wurde. Das Fahrzeug verfügt über alle Rafinessen, wie z.B. einen 240 PS-TDI-Motor, es erfüllt die Euro-Norm 4, hat einen Rußfilter, sechs Airbags, 310 km/h Spitzengeschwindigkeit, 295er Breitreifen auf 18 Zoll-Leichtmetallfelgen, Navigationssystem und alle anderen Ausstattungen, die zu einem modernen Sportwagen gehören. Dennoch weist das Auto technische Mängel auf, u.a. fehlen dem Fahrzeug die Körting-Saugluftbremse, Läutewerk, Dampfpfeife, Zylindervorwärmeinrichtung. Über eine solche Ausstattung verfügt dafür die abgebildete IV K! ... Ein bisschen Spaß muss sein!
Foto: Detlef Fritzsch
Das am 10. Oktober 2004 in Carlsfeld diensthabende Personal stellte sich dem Fotografen gern für ein Gruppenfoto.
Foto: Detlef Fritzsch

Demnächst gibt es mehr Bilder in unserer Bildergalerie.

nach oben 27.10.2004: Vereinseinsatz in Carlsfeld

Am kommenden Samstag (30. Oktober) findet wieder ein Vereinseinsatz des FHWE in Carlsfeld statt.

Treffpunkt ist um 9:00 Uhr am Carlsfelder Lokschuppen

Weitere Infos bitte bei per Email bei Detlef Fritzsch (detlef.fritzsch@fhwe.de) erfragen.

Sie auch hier!

nach oben 19.10.2004: Aktualisierung der Spenderliste

Die Spenderliste, die sich an unserer Spendenaktion beteiligt haben, wurde aktualisiert.

Ein herzliches Dankeschön geht an alles Spender!

nach oben 04.10.2004: Einweihung des Carlsfelder Bahnhofs

Am Wochenende (9. und 10. Oktober) wird es in Carlsfeld wieder dampfen!

An diesen beiden Tagen wird der neue Bahnhof feierlich eingeweiht. Wir hoffen auf gutes Wetter und zahlreiche Besucher.

nach oben 29.09.2004: Vereinseinsatz in Carlsfeld

Am kommenden Wochenende (2. und 3. Oktober) finden am Samstag und Sonntag wieder Vereinseinsätze des FHWE statt.

Weitere Infos bitte bei per Email bei Detlef Fritzsch (detlef.fritzsch@fhwe.de) erfragen.

Sie auch hier!

nach oben 29.09.2004: Bilder vom Bau der Bahnhofsgleisanlage Carlsfeld

Unsere Bildergalerie wurde heute (29.9.) um weitere Bilder vom Baugeschehen in Carlsfeld erweitert.

nach oben 24.09.2004: Weitere neue Presse-Artikel im Archiv

Unser Presse-Archiv wurde um weitere neue Presse-Artikel ergänzt.

nach oben 22.09.2004: Vereinseinsatz in Carlsfeld

Am kommenden Wochenende (25. und 26. September) finden am Samstag und Sonntag wieder Vereinseinsätze des FHWE statt.

Weitere Infos bitte bei per Email bei Detlef Fritzsch (detlef.fritzsch@fhwe.de) erfragen.

Sie auch hier!

nach oben 16.09.2004: Neuer Artikel im Presse-Archiv

Unser Presse-Archiv wurde um einen Artikel aus der Freien Presse ergänzt.

nach oben 11.09.2004: Baubeginn in Carlsfeld

Foto: Eberhard Mädler
Eine Weiche für den baldigen Einbau in Carlsfeld, 8. September 2004.
Foto: Eberhard Mädler
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Seit Beginn der Kalenderwoche 37 wüten in Carlsfeld die Bagger! Am Montag, 6. September 2004 wurden die Festzelte des 325-jährigen Ortsjubiläums von Carlsfeld wieder abgebaut und die ersten Baumaschinen der Gleisbaufirma Leonhard Weiss wurden auf das Bahnhofsgelände transportiert. Am Dienstag begann das Vermessen und das Ausbaggern. Am Mittwoch, 8. September 2004 war bereits ein Großteil des notwendigen Erdaushubes erledigt. Außerdem war an diesem Tag der offizielle Eröffnungsakt der Bauarbeiten, der symbolische erste Spatenstich.

Eine bereits seit längerer Zeit in Carlsfeld liegende ehemalige 900 mm-Weiche wurde wieder abtransportiert, weil sie auf 750 mm Spurweite umgebaut wird, um später in Carlsfeld eingebaut zu werden. Insgesamt kann man nun schon deutlich sehen, an welchen Stellen des Bahnhofsgeländes welche Gleise liegen werden. Am Wochenende 11./12. September 2004 führt der FHWE einen Arbeitseinsatz in Carlsfeld durch. Unter Umständen können dann schon die Schwellen ausgelegt werden. Dazu sind natürlich alle Helfer willkommen.

Foto: Eberhard Mädler
Sekt zum Eröffnungsakt der Bauarbeiten, 8. September 2004.
Foto: Eberhard Mädler
Foto: Eberhard Mädler
Sekt zum Eröffnungsakt der Bauarbeiten, 8. September 2004.
Foto: Eberhard Mädler
Foto: Eberhard Mädler
Für den Pressefotografen der symbolträchtige erste Spatenstich, 8. September 2004.
Foto: Eberhard Mädler
Foto: Eberhard Mädler
?und noch ein erster Spatenstich, 8. September 2004.
Foto: Eberhard Mädler
Foto: Eberhard Mädler
Während der symbolische erste Spaten in noch einer weiteren Perspektive für den Fotografen in die Kamera gehalten wird, erledigen die im Hintergrund sichtbaren Arbeiter schon echte Verladearbeiten, 8. September 2004.
Foto: Eberhard Mädler
Foto: Eberhard Mädler
Auch wenn sogar die Jüngsten am Liebsten mithelfen würden, lehnt der FHWE Kinderarbeit dennoch strikt ab...
Im Hintergrund des Fotos ist das bereits abgebaggerte Planum sichtbar, 8. September 2004.
Foto: Eberhard Mädler
Foto: Eberhard Mädler
Vor dem Verlegen der Gleise muss natürlich Vermessen werden. Bei seinen Vereinszielen hat der FHWE die Messlatte hoch angelegt, wodurch dieses Foto Symbolcharakter trägt. Aufnahme vom 8. September 2004.
Foto: Eberhard Mädler
Foto: Eberhard Mädler
Es geht voran in Carlsfeld! Aufnahme vom 8. September 2004.
Foto: Eberhard Mädler

nach oben 06.09.2004: Impressionen vom Bahnhofsfest Carlsfeld am 4. und 5. September 2004

Foto: Ralf Auraß
Foto: Ralf Auraß

Foto: Ralf Auraß

Foto: Ralf Auraß
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Das Bahnhofsfest des FHWE in Carlsfeld am 4. und 5. September 2004 anlässlich des Ortsjubiläums „325 Jahre Carlsfeld” wurde wieder ein voller Erfolg. Außer den Abdampfwolken der Jöhstädter 99 568 trübte kein einziges Wölkchen des strahlend blauen Spätsommer- bzw. Frühherbsthimmel über dem Erzgebirge - eine Wettersituation, die hier nicht allzu oft herrscht. Doch zum Jubiläum meinte es der Wettergott gut mit allen Beteiligten.

Während am Samstag nur etwa 200 Besucher sich am Lokschuppen blicken ließen, bestaunten am Sonntag rund 1.000 Neugierige die unter Dampf stehende 99 568. Diese wurde an beiden Tagen fachmännisch betreut, unter anderem vom 2. FHWE-Vorsitzenden Achim Meinel, von Lokführer Jürgen Ott und FHWE-Mitglied und PRESS-Azubi Marco Pelz. Am Samstag kam es zum Treffen der beiden „Altlokführer” Günter Meyer und Jürgen Ott. Beide fuhren seit den fünfziger Jahren auf den verschiedensten Baureihen, so unter anderem auf der BR 86 oder auch auf der G 12. Während Günter Meyer bekanntlich beim Bw Aue angestellt war, diente Jürgen Ott dem Bw Greiz. 1997 fuhr er auch den letzten Reiszug von Greiz nach Neumark. Doch zurück nach Carlsfeld: Hier gab es heuer den ersten „Zugverkehr”, da 99 568 mit dem Packwagen 974-325 erstmals auch eine Anhängelast zu „bewältigen” hatte.

Am Sonntag nahm der FHWE dann am Festumzug durch Carlsfeld Teil. Dieser führte vom oberen Ortsteil hinab zur Kirche am Bahnhof, wo die Festzugteilnehmer u.a. von Landrat Matko und dem Bürgermeister der Stadt Eibenstock, Herrn Stab begrüßt wurden. Der FHWE war dabei das zehnte von rund 25 Schaubildern im Festumzug. Neben den uniformierten Vereinsmitgliedern gehörte die hölzerne „99 588” zur Festzugsaustattung des FHWE. Der Beifall der an den Straßenrändern stehenden Schaulustigen, als auch die Lob- und Grußworte der Redner auf der Bühne bestätigten es: Die Arbeiten und Vorhaben des FHWE erfahren bei der Bevölkerung, wie auch bei amtlichen Institutionen volle Akzeptanz sowie Unterstützung und erfreuen sich großer Beliebtheit. In den kommenden Tagen beginnen nun die Arbeiten zum Aufbau der Bahnhofsgleisanlage in Carlsfeld. Am Mittwoch, 8. September 2004, ist offizieller Baubeginn mit einem ersten Spatenstich.

Foto: Ralf Auraß
Foto: Ralf Auraß
Foto: Ralf Auraß
Foto: Ralf Auraß
Foto: Ralf Auraß
Foto: Ralf Auraß
Foto: Ralf Auraß
Foto: Ralf Auraß
Foto: Ralf Auraß
Foto: Ralf Auraß
Foto: Ralf Auraß
Foto: Ralf Auraß
Foto: Eberhard Mädler
Foto: Eberhard Mädler
Foto: Eberhard Mädler
Foto: Eberhard Mädler
Foto: Eberhard Mädler
Foto: Eberhard Mädler
Foto: Eberhard Mädler
Foto: Eberhard Mädler

nach oben 06.09.2004: Vereinseinsatz in Carlsfeld

Am kommenden Wochenende (11. und 12. September) finden am Samstag und Sonntag wieder Vereinseinsätze des FHWE statt.

Weitere Infos bitte bei per Email bei Detlef Fritzsch (detlef.fritzsch@fhwe.de) erfragen.

Treffpunkt ist um 9.00 Uhr am Lokschuppen in Carlsfeld.

Wer sich für unsere Vereinsarbeit interessiert, ist herzlich eingeladen, sich an diesem Tag bei uns zu informieren!

nach oben 20.08.2004: Neuer Artikel im Presse-Archiv

Unser Presse-Archiv wurde um einen Artikel aus dem Eisenbahn-Journal ergänzt.

nach oben 28.07.2004: Zwei Bahnhofsfeste mit Dampfbetrieb im Herbst 2004 in Carlsfeld - Aufbauarbeiten der Bahnhofsgleise beginnen in der ersten Septemberwoche

Foto: Marco Drosdeck
So wie im Herbst 2003, wird auch im September 2004 wieder 99 568 der Preßnitztalbahn in Carlsfeld unter Dampf stehen.
Foto: Marco Drosdeck

Foto: Holger Drosdeck

Für den Oktober 2004 wird in Carlsfeld dann 99 561 der Döllnitzbahn oder aber wiederum 99 568 der Preßnitztalbahn in Carlsfeld erwartet. Das Foto entstand 1999 auf der Museumsbahn Schönheide zwischen Neuheide und Stützengrün-Bürstenfabrik.
Foto: Holger Drosdeck
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Am 22. Juli 2004 gab es eine Baubesprechung, in der nun die endgültige, konkrete Vorgehensweise beim Aufbau der Bahnhofsgleisanlage in Carlsfeld festgelegt wurde. Da die Fördermittel erst im Mai 2004 bewilligt wurden und damit die Ausschreibung erst im Juli 2004 beendet werden konnte, ist es nicht mehr zu schaffen, die Carlsfelder Gleisanlage bis zum 325-jährigen Jubiläum der Gemeinde Carlsfeld am Wochenende 4. und 5. September 2004 fertig zu stellen. Dies liegt vor Allem daran, dass jetzt erst der Auftrag zur Herstellung der drei benötigten Schmalspurweichen erteilt werden konnte. Die Lieferfrist für diese Weichen beträgt mehrere Wochen, so dass es bis zum 4./5. September in erster Linie an den Weichen fehlt.

Da sich das Bahnhofsgelände von Carlsfeld aufgrund der umfangreichen Feierlichkeiten zum 325-jährigen Jubiläum am ersten Septemberwochenende auch nicht gerade in einem Baustellenzustand befinden darf, wird mit dem Aufbau der Carlsfelder Bahnhofsgleisanlage erst unmittelbar nach dem Jubiläumswochenende, also am 6. September 2004 begonnen. Der Aufbau muss in rund vier Wochen realisiert werden, die Fertigstellung ist vor dem Wochenende 9./10. Oktober 2004 vorgesehen. Am zweiten Oktoberwochenende soll der neue Schmalspurbahnhof Carlsfeld dann eingeweiht werden.

Aus dieser Bauplanung resultiert, dass der FHWE dieses Jahr wiederum zwei Bahnhofsfeste in Carlsfeld veranstalten wird, bei denen es Dampfbetrieb mit einer IV K geben wird. Es ist für ein rundes Ortsjubiläum sowie zur weiteren Steigerung des Bekanntheitsgrades des FHWE natürlich unabdingbar, dass sich der Verein zum 325-jährigen Jubiläum von Carlsfeld am Wochenende vom 4. bis 5. September 2004 präsentiert - trotz der bis dahin noch nicht hergestellten Bahnhofsanlage.

Deshalb lädt der Verein bereits am 4./5. September zum ersten Bahnhofsfest 2004 nach Carlsfeld ein. Zu diesem Anlass wird abermals die IV K 99 568 der Preßnitztalbahn in Carlsfeld zu erleben sein - natürlich unter Dampf. Auch ohne die umfangreichen Bahnhofsgleise wird zu diesem Anlass etwas mehr Eisenbahn als im Herbst 2003 zu erleben sein, da ja der Packwagen 974-325 erstmals mit von der Partie sein wird.

Ein weiteres Mal dampft es 2004 in Carlsfeld am Wochenende 9. und 10. Oktober. Anlass ist dann die Inbetriebnahme des neuen Carlsfelder Bahnhofes, der zu diesem Zeitpunkt über das Bahnsteig-, das Kreuzungs- sowie über das Lokschuppengleis und über drei Weichen verfügen wird. Lokfahrten sind in Carlsfeld dann über mehr als 60 Meter, wie im Jahr 2003, möglich. Im Oktober wird in Carlsfeld entweder 99 561 aus Mügeln, oder abermals 99 568 aus Jöhstadt erwartet. Es bleibt momentan noch eine Überraschung, welche Lok im Oktober 2004 konkret in Carlsfeld zu erleben sein wird. Angedacht sind im Oktober 2004 auch Führerstandsmitfahrten. Der FHWE freut sich auf einen großen Besucherzuspruch sowohl im September, als auch im Oktober 2004!

nach oben 28.07.2004: Aktueller Stand der Arbeiten an der CA-Linie

Foto: Marco Drosdeck
Einsatz des Unimog-Zweiwegefahrzeuges zwischen Rautenkranz und Schönheide Süd, Juni 2004.
Foto: Marco Drosdeck

Foto: Marco Drosdeck

Einsatz des Unimog-Zweiwegefahrzeuges in Schönheide Süd, Juni 2004.
Foto: Marco Drosdeck

Foto: Marco Drosdeck

Einsatz des Unimog-Zweiwegefahrzeuges in Schönheide Süd, Juni 2004.
Foto: Marco Drosdeck

Foto: Marco Drosdeck

Bahnübergangssanierung mit der Kreisstraße 7834 in Morgenröthe-Rautenkranz, Juni 2004.
Foto: Marco Drosdeck
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Auch im Regelspurbereich des FHWE hat sich in den letzten Monaten Einiges getan. Die hauptsächlichen Arbeiten bezogen sich dabei abermals auf die Bekämpfung des Wildbewuchses auf der CA-Linie zwischen Schönheide Ost und Muldenberg. Hierbei ist zu unterscheiden zwischen den „Grobarbeiten”, also dem Ausforsten von Bäumen und großen Ästen, die mittlerweile massiv in das Lichtraumprofil der Eisenbahn hinein wuchsen, und den „Feinarbeiten”, also der Beseitigung von bodennahem Bewuchs wie Gras, Lupinen usw.

Während das Ausforsten bereits seit 2001 läuft, wurde vor wenigen Wochen auch erstmals mit der Bekämpfung von niedrigem Bewuchs auf chemischem Wege begonnen. Der aktuelle Stand dieser Arbeiten ist Folgender:

  • Der Streckenabschnitt Schönheide Süd - Rautenkranz - Tannenbergsthal ist bis auf Restarbeiten vollständig ausgeforstet.
  • Im Abschnitt Tannenbergsthal - Hammerbrücke wurde mit diesen Arbeiten begonnen.
  • Zwischen Hammerbrücke und Muldenberg wurde noch nichts unternommen.
  • Zwischen Schönheide Süd und Schönheide Ost läuft das Ausforsten kontinuierlich seit 2003.

Im Juni dieses Jahres wurde nun der komplette Regelspurteil des Bahnhofes Schönheide Süd durch ein Unimog-Zweiwegefahrzeug gesprengt, ebenso das Streckengleis zwischen Schönheide Süd und km 78,8 CA (auf Höhe des zweiten Bahnwärterhauses von Schönheide Süd in Richtung Rautenkranz). Diese Maßnahme dient dem Ziel, dass man die Gleisanlagen der CA-Linie auch im Sommer erkennen kann, und diese nicht Jahr für Jahr mehr verunkrauten.

Für die Arbeiten war vorher eine spezielle Genehmigung erforderlich. Zur Anwendung kamen biologisch abbaubare Herbizide, die eine hohe Umweltverträglichkeit gewährleisten und erst seit 2004 auf dem Markt sind. Sie wurden speziell für den Einsatz auf Eisenbahnstrecken entwickelt.


Außer mit diesen Arbeiten war der Verein in den letzten Wochen auch mit einer weiteren Bahnübergangssanierung beschäftigt. Als sechster von sieben vorhandenen Übergängen wurde dieses Jahr die niveaugleiche Querung der Kreisstraße 7834 in der Ortslage Morgenröthe-Rautenkranz im Zuge des Straßenausbaus erneuert.

Dabei kam die gleiche „Winkeleisentechnik” zum Einbau wie bereits im Herbst 2003 in Hammerbrücke. Die nebenstehenden Fotos zeigen den Einsatz des Unkrautbekämpfungsfahrzeuges sowie die Sanierungsarbeiten an besagtem Bahnübergang im Juni 2004.

Foto: Marco Drosdeck Foto: Marco Drosdeck
Bahnübergangssanierung mit der Kreisstraße 7834 in Morgenröthe-Rautenkranz, Juni 2004.
Foto: Marco Drosdeck
Bahnübergangssanierung mit der Kreisstraße 7834 in Morgenröthe-Rautenkranz, Juni 2004.
Foto: Marco Drosdeck
Foto: Holger Drosdeck
15. Juli 2004: Blick auf den frisch sanierten Bahnübergang in Morgenröthe-Rautenkranz.
Foto: Holger Drosdeck

nach oben 21.07.2004: Der FHWE besitzt sein erstes eigenes Schmalspurfahrzeug

Foto: Sammlung FHWE
Hoch über den Dächern von Nürnberg schwebt im Juni 974-325, um seine Reise von Bayern in die sächsische Heimat anzutreten.
Foto: Sammlung FHWE

Foto: Sammlung FHWE

Das Aufsetzen auf den Tieflader in Nürnberg im Juni 2004.
Foto: Sammlung FHWE

Foto: Sammlung FHWE

Das Aufsetzen auf den Tieflader in Nürnberg im Juni 2004.
Foto: Sammlung FHWE
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Seit 15. Juli 2004 besitzt der FHWE sein erstes vollständiges Schmalspurfahrzeug. Dabei handelt es sich um den bisher im DB Museum Nürnberg ausgestellten Packwagen 974-325 der sächsischen Gattung 751.

An o.g. Tag wurde das Fahrzeug durch einen Spezialtieflader der Pressnitztalbahn Eisenbahnbau- und Betriebsgesellschaft mbH nach Carlsfeld gebracht, wo er nun das erste auf eigenen Rädern stehende Schmalspurfahrzeug des FHWE ist. Neben dem Packwagen 974-325 hat bereits im Juni 2004 auch der Traglastenwagen 970-604 das DB Museum in Nürnberg verlassen. Das Museum hatte zwischenzeitlich die Zerlegung der beiden Fahrzeuge erwogen.

Glücklicherweise gelang der IG Preßnitztalbahn e.V. aber kurzfristig der Kauf beider Wagen, die dann nach Steinbach umgesetzt wurden. Da die Preßnitztalbahn keinen Eigenbedarf an weiteren Schmalspurfahrzeugen hat, diente der Kauf von 970-604 und 974-325 wirklich nur der Rettung beider Wagen. Während 974-325 wie dargestellt an den FHWE nach Carlsfeld weitergereicht wurde, wird 970-604 beim Pollo in der Prignitz seine neue Heimat finden.

Die nebenstehenden Fotografien zeigen den Abtransport der Wagen 974-325 und 970-604 aus Nürnberg im Juni sowie die Ankunft von 974-325 in Carlsfeld am 15. Juli 2004.

Foto: Sammlung FHWE Foto: Sammlung FHWE
Vor dem Abtransport nach Steinbach im DB Museum Nürnberg, Juni 2004.
Foto: Sammlung FHWE
Vor dem Abtransport nach Steinbach wird die wertvolle Ladung gut verzurrt.
Foto: Sammlung FHWE
Foto: Sammlung FHWE Foto: Sammlung FHWE
Alles ist für die Fahrt nach Steinbach bereit.
Foto: Sammlung FHWE
Nach dem Abtransport von 974-325 wurde auch der Traglastenwagen 970-604 abtransportiert. Das Entkuppeln von der Lok 99 781 erwies sich aufgrund der langen Standzeit als alles andere als einfach.
Foto: Sammlung FHWE
Foto: Sammlung FHWE Foto: Sammlung FHWE
Hoch über den Dächern von Nürnberg: „Seiltanz” des Personenwagens 970-604 im Juni 2004.
Foto: Sammlung FHWE
Nach wie vor in Nürnberg befindet sich die IV K 99 606.
Foto: Sammlung FHWE
Foto: Sammlung FHWE Foto: Sammlung FHWE
Ein schöner Rücken kann auch entzücken?
Foto: Sammlung FHWE
?weniger jedoch der derzeitige Triebwerkszustand von 99 606.
Foto: Sammlung FHWE
Foto: Sammlung FHWE Foto: Sammlung FHWE
Auch der derzeitige Führerstandszustand von 99 606 ist weniger schön.
Foto: Sammlung FHWE
Die Neubau-VII K 99 781 verhaart ebenfalls im DB Museum Nürnberg und wartet auf bessere Zeiten.
Foto: Sammlung FHWE
Foto: Holger Drosdeck Foto: Holger Drosdeck
Am 15. Juli 2004 kam 974-325 mit dem PRESS-Tieflader in Carlsfeld an.
Foto: Holger Drosdeck
974-325 auf dem PRESS-Tieflader vor der Carlsfelder Kirche.
Foto: Holger Drosdeck
Foto: Holger Drosdeck Foto: Holger Drosdeck
974-325 auf dem PRESS-Tieflader, im Hintergrund der Carlsfelder Lokschuppen.
Foto: Holger Drosdeck
Zum Abladen des Packwagens musste in Carlsfeld abermals die mobile Verladerampe der PRESS aufgebaut werden.
Foto: Holger Drosdeck
Foto: Holger Drosdeck Foto: Holger Drosdeck
Die Rampe zum Abladen ist fertig gestellt.
Foto: Holger Drosdeck
Alsdann konnte 974-325 über die Rampe auf das bisher einzige Carlsfelder Bahnhofsgleis rollen.
Foto: Holger Drosdeck
Foto: Holger Drosdeck Foto: Holger Drosdeck
Zusammen mit den vier Wagenkästen bereichert der Packwagen 974-325 seit 15. Juli 2004 das Carlsfelder Bahnhofsensemble.
Foto: Holger Drosdeck
Packwagen 974-325 steht nunmehr vor dem Carlsfelder Lokschuppen.
Foto: Holger Drosdeck
Foto: Holger Drosdeck Foto: Holger Drosdeck
Derzeit werden auch die letzten Regelspurschwellen für den Aufbau der Carlsfelder Gleisanlage auf 750 mm-Schmalspur umgeplattet, der nun unmittelbar bevor steht.
Foto: Holger Drosdeck
Zum Einbau bereit: Schmalspurschwellen im Oberbaulager des FHWE. In Kürze soll es mit dem Aufbau der Gleise losgehen. Foto vom 15. Juli 2004.
Foto: Holger Drosdeck

nach oben 09.06.2004: FHWE auf den Schwarzenberger Eisenbahntagen

Foto: Christian Meinel
Der Stand des FHWE mit dem Standteam Detlef Fritsch, Achim Meinel und Ingo Kamossa.
Foto: Christian Meinel

Foto: Christian Meinel

Modell einer IV K (Leihgabe des Modelleisenbahnvereins Zwickau-Planitz).
Foto: Christian Meinel

Foto: Christian Meinel

Modell des einständigen Carlsfelder Lokschuppens.
Foto: Christian Meinel
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Am Wochenende 22. und 23. Mai 2004 war der FHWE mit einem eigenen Infostand zu Gast bei den traditionellen Schwarzenberger Eisenbahntagen im Museum des VSE. Von den Mitgliedern des VSE bekamen wir einen schönen Standplatz in mitten der großen Lokhalle zugewiesen, so das wir uns Seite an Seite mit der 118 776-4 aufstellen konnten, welche durch die Mitglieder des VSE betreut wird.

Der Stand stellte den Bahnhof Carlsfeld im Maßstab 1:22,5 dar.

Als Modell wurde der bisherige Baufortschritt auf der Planzeichnung aufgestellt, wie er im Oktober 2003 bzw. bis zum heutigen Tag wiederaufgebaut ist.

Neben den ausgestellten Modellbahnanlagen anderer Vereine und einigen anwesenden Modellbahnhändlern sorgte natürlich das Modell der IV K (Leihgabe des Modelleisenbahnvereins Zwickau-Planitz, dafür vielen Dank vom FHWE), welches mit entsprechender Geräuschkulisse auf unserem „Bahnhof” unterwegs war, für einiges Interesse. An beiden Tagen konnten insgesamt ca. 1500 Besucher gezählt werden.

Häufigste Frage der Besucher war unter anderem: Warum liegen denn hier (gemeint war der Info-Stand) nur so wenig Gleise?

Des Rätsels Lösung: Der Info-Stand stellte den aktuellen Baustand des Bahnhofs Carlsfeld/Erzgeb. dar, auf welchem eben zum jetzigen Zeitpunkt nur etwa 60m Gleis vor dem Lokschuppen vorhanden ist.

Die Pläne für den Wiederaufbau der Bahnhofsgleisanlage wurden von unserem 2. Vorstand, Achim Meinel, zur Verfügung gestellt. Mehr zu diesem Projekt und zum aktuellen Spendenstand ist auf unseren Seiten zu finden.

Für die Ausgestaltung des Standes zeichneten u.a. noch verantwortlich: Fam. Kellner/Greiz; Fam. Fritsch/Zwickau; I. Kamossa/Hof/Saale; H. Drosdeck/Zwickau.

Der FHWE möchte sich abschließend ganz herzlich für die freundliche Aufnahme und Unterbringung beim VSE bedanken und würde sich freuen, auch die Freunde des VSE Anfang September in Carlsfeld begrüßen zu können.

nach oben 19.05.2004: Neuer Presseartikel im FHWE-Pressearchiv

Unser Pressearchiv wurde um einen Artiel aus der Chemnitzer Morgenpost ergänzt.

nach oben 18.05.2004: EU- und Landes-Fördermittel sind bewilligt

Die für den Aufbau der Bahnhofsgleisanlage in Carlsfeld beantragten EU- und Landes-Fördermittel sind Anfang Mai bewilligt worden!

Nun können die Arbeiten in Carlsfeld beginnen.

Im direkten Zusammenhang mit den Fördermitteln steht unsere im März gestartete Spendenaktion, denn 12.500 Euro Eigenanteil müssen für den Aufbau der Bahnhofgleise in Carlsfeld vom FHWE selbst aufgebracht werden.

Jeder Euro hilft uns hier weiter!

nach oben 15.05.2004: Transport von Wagenkästen nach Carlsfeld

Foto: Detlef Fritzsch
In Freiberg war es kein leichtes Unterfangen, auf dem Gelände des ehemaligen BSG Lok Freiberg mit Tieflader und Kran an die Wagenkästen heran zukommen.
Foto: Detlef Fritzsch

Foto: Detlef Fritzsch

970-530: Der erste Wagen hängt am Kran.
Foto: Detlef Fritzsch

Foto: Detlef Fritzsch

Die Schmalspurwagenkästen 970-530 und 970-596 auf ihrer Fahrt nach Carlsfeld auf der Bundesstraße 283 in der Ortslage Morgenröthe-Rautenkranz am 8. Mai 2004. Zum Aufnahmezeitpunkt weilt übrigens gerade der erste Deutsche Fliegerkosmonaut im Weltall, Siegmund Jähn, in seinem Heimatort Morgenröthe-Rautenkranz. Ob er die Fuhre des FHWE wohl bemerkt hat?
Foto: Detlef Fritzsch
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Am Samstag, 8. Mai 2004 sind die Wagenkästen der beiden sächsischen Schmalspurtraglastenwagen 970-530 und 970-596 von ihrem bisherigen Standplatz bei Freiberg mittels zweier Tieflader nach Carlsfeld transportiert worden. Beide Wagenkästen hatte der FHWE am 16. November 2003 erworben. Sie gehören zur sächsischen Gattung 729, welche in dieser Form ab 1913 hergestellt worden ist. 970-530 wurde 1922 als 4.-Klasse-Wagen von der Sächsischen Waggonfabrik Werdau für die Sächsischen Staatseisenbahnen gebaut. Von diesen bekam er die Betriebsnummer 598. Die DRG nummerte ihn in Dresden K 1125 um. Bei der DR hieß er zunächst 7.1125, ab 1958 dann 970-530. 1967 wurde er ausgemustert, sein letzter Einsatzort war die Strecke Cranzahl - Kurort Oberwiesenthal. 1968 erfolgte der Verkauf an die BSG Lok Freiberg. Auf 970-596 treffen im Wesentlichen dieselben Aussagen zu. Er wurde jedoch erst 1926 gebaut, erhielt zunächst noch die Sä.St.EB-Betriebsnummer 724, trug danach die DRG-Nummer Dresden K 1051, nach dem Zweiten Weltkrieg dann 7.1051 und ab 1958 schließlich 970-596.

In Carlsfeld wurden beide Wagenkästen vorerst neben dem Lokschuppen aufgestellt. Was konkret mit ihnen in nächster Zeit geschieht, ist noch nicht entschieden. Dazu muss erst einmal bei zumindest einem der Wagenkästen der Holzkasten vom Stahlrahmen gehoben werden, dann kann entschieden werden, ob der Stahlrahmen aufarbeitungsfähig ist oder nicht. Bei den hölzernen Wagenkästen kommt mit hoher Sicherheit nur ein Neuaufbau in Frage, etwa wie bei vergleichbaren Fahrzeugaufarbeitungen in Jöhstadt und Schönheide (970-583, 970-318 etc.). Des Weiteren gilt es, für die Fahrzeuge Drehgestelle zu beschaffen. Somit ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht absehbar, ob die Kästen wieder zu betriebsfähigen Wagen werden, oder ob sie weiterhin als Schuppen und als Ersatzteilspender für andere Wagen verwendet werden. Angestrebt wird jedoch die betriebsfähige Aufarbeitung.

Die beiden GGw-Kästen 97-14-63 und 97-15-20, die sich bereits seit 13. September 2003 in Carlsfeld befinden, wurden in der Zwischenzeit durch das Vereinsmitglied Hans Baumgarten metall- wie auch holzmäßig erneuert.


Holger Drosdeck/Achim Meinel

Foto: Detlef Fritzsch Foto: Detlef Fritzsch
970-596 trug auf seiner Fahrt die Kreideaufschrift „08.05.2004 Freiberg - Carlsfeld”.
Foto: Detlef Fritzsch
Gegen Mittag des 8. Mai 2004 waren beide Wagenkästen in Carlsfeld angekommen, hier 970-596.
Foto: Detlef Fritzsch
Foto: Eberhard Mädler Foto: Eberhard Mädler
Nachdem 970-530 bereits vom Tieflader gehoben ist, folgt auch das Abladen des 970-596, welcher auf das derzeit einzige Carlsfelder Bahnhofsgleis gestellt wurde. Nach der Beschaffung von Hilfsdrehgestellen soll der Wagenkasten in den Lokschuppen gerollt werden.
Foto: Eberhard Mädler
Das Abladen des 970-596 am 8. Mai 2004 in Carlsfeld.
Foto: Eberhard Mädler
Foto: Detlef Fritzsch Foto: Eberhard Mädler
Das Abladen des 970-596 am 8. Mai 2004 in Carlsfeld.
Foto: Detlef Fritzsch
Nachdem der Tieflader weggefahren ist, kann 970-596 abgesetzt werden.
Foto: Eberhard Mädler
Foto: Eberhard Mädler Foto: Eberhard Mädler
Schmalspurwagenkästen gibt es nunmehr vier in Carlsfeld - und der Vereinsvorsitzende Achim Meinel ist sichtlich erfreut darüber, so dass der Transport einer Holschwelle mittels Handkarren gleich viel leichter fällt.
Foto: Eberhard Mädler
In den nächsten Monaten soll der Bahnhofsaufbau in Carlsfeld beginnen. Ein realistischer Zeitraum für den Baubeginn ist etwa Juni bis August. In Carlsfeld lagern bereits relativ umfangreiche Mengen einbaufertiges Oberbaumaterial. Aufnahme vom 8. Mai 2004.
Foto: Eberhard Mädler
Foto: Eberhard Mädler Foto: Eberhard Mädler
Die Vorbereitungsarbeiten für den Bahnhofsaufbau in Carlsfeld im Sommer 2004 laufen bereits auf Hochtouren.
Foto: Eberhard Mädler
Im Rahmen des Bahnhofsaufbaues wird auch das Carlsfelder Empfangsgebäude mit saniert und für die Eisenbahnzwecke des FHWE hergerichtet.
Foto: Eberhard Mädler

nach oben 28.04.2004: Transporte für den FHWE (Nachtrag)

Foto: Ingo Kamossa
Verladung in Gutenfürst
Foto: Ingo Kamossa

Foto: Ingo Kamossa

Schorsch muss noch die Ladung sichern bevor es los geht.
Foto: Ingo Kamossa

Foto: Ingo Kamossa

Es geht los in Richtung neue Heimat: Schönheide Süd.
Foto: Ingo Kamossa

Foto: Ingo Kamossa

Ankunft des Transportes in Schönheide Süd.
Foto: Ingo Kamossa
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Heute im Nachtrag der Bericht zu einigen Transporten für den FHWE, welche im letzten Monat durchgeführt werden konnten.

Im März konnte der FHWE von der Firma LEHNERT & Co. , einem Logistikunternehmen in Gutenfürst, einen SKL der Bauart „Schöneweide” erwerben. Dieser stand vorher im Dienste dieses Unternehmens als „Rangiergerät” zum Verschieben von Wagen im eigenen Gleisanschluss, welcher im Zuge der Rationalisierung nun nicht mehr bedient wurde. Nach mehrjähriger Abstellzeit konnte dieses Fahrzeug nun beim FHWE eine neue Heimat finden.

Um diesen Transport durchzuführen, bekamen wir wieder Tatkräftige Unterstützung. So traten diesmal an:

  • Für die Verladung in Gutenfürst: Fa. Mohr AUTOKRAN-UNTERNEHMEN aus Hof, vertreten durch den Firmenchef Heinz Mohr höchstselbst,
  • für den Transport mit Tieflader: A&M Baumaschinen GmbH aus Berg (Lkr. Hof) mit Herrn Georg Zeitler („Schorsch”).

Nachdem die Verladung in Gutenfürst abgeschlossen war ging es über die teilweise recht schmalen Straßen des Vogtlandes nach Mehlteuer an der Bahnstrecke Leipzig-Hof.

Im Bahnhof Mehlteuer konnte im Rahmen der Umbaumaßnahmen eine so genannte „RAUMZELLE A” mit erworben werden. Diese, bei der ehemaligen DR weit verbreiteten Raumzellen, diente dort als Abstellraum für Werkzeuge am ehem. Stellwerk 3 auf der „Weidaer” Seite, welches im Zuge der Umrüstung des Stellwerkes auf ESTW Technik überflüssig wurde.

Die Verladung dieser Raumzelle für uns übernahm Steffen Weidlich von der Firma Weidlich Erd- und Gleisbau aus Unterheinsdorf bei Reichenbach, welche die Arbeiten im Bahnhof Mehlteuer durchführte.

Nachdem die erste Fahrt dieses Tages in Schönheide Süd angekommen war ging es gleich an´s Abladen. Dabei musste aufgrund der hier noch vorherrschenden winterlichen Verhältnisse mit besonderer Vorsicht gehandelt werden. Zuerst kam unser „Schöneweider” an die Reihe.

Anschließend wurde die Raumzelle auf der ehemaligen Ladestraße abgesetzt. Diese soll später einmal ungesetzt und einer anderen Verwendung zugeführt werden. Für die Kranarbeiten stand uns die Fa. E. Morgner & Sohn aus Lichtenau zur Seite.

Foto: Ingo Kamossa Foto: Ingo Kamossa
Es geht an´s abladen.
Foto: Ingo Kamossa
Unser Schöneweider steht wieder auf eigenen Füßen, nun in Schönheide Süd.
Foto: Ingo Kamossa
Foto: Ingo Kamossa Foto: Ingo Kamossa
Verladung der Raumzelle A in Mehlteuer ...
Foto: Ingo Kamossa
... und Entladen in Schönheide Süd.
Foto: Ingo Kamossa

Nachdem diese erste Fahrt des Tages gönnte sich „Schorsch” und übrige die Mannschaft erstmal eine verdienste Mittagspause. Anschließend ging es nach Reichenbach(V.) zum oberen Bahnhof.

Dort konnte der FHWE von der Stadt Reichenbach ein Häuschen der ehem. Bahnsteigunterführung erhalten und so vor einem drohenden Abriss bewahren. Dieses kleine Haus diente Jahrzehntelang dem Treppenaufgang der ehem. Bahnsteigunterführung unter den Bahnsteigen 1-3 hindurch als Wetterschutz.

Im Zuge der Umgestaltung des Reichenbacher Bahnhofes in eine moderne ÖPNV-Schnittstelle kamen eben diese Bahnsteige 1-3 zum Wegfall, wodurch sich auch die Unterführung erübrigte. An der Stelle, wo Jahrelang die Züge in Richtung Dresden und Leipzig abfuhren halten nun die Busse des ÖPNV.

Für die Verladung in Reichenbach und die Entladung an Zielort sorgte diesmal die Firma Michael Held Kranverleih aus Mylau.

Nachdem „Schorsch” seinen Tieflader passend gemacht und einige Tricks zum Verladen angewendet hatte, stand das kleine Haus zentimetergenau aus der Ladefläche des Tiefladers.

Foto: Ingo Kamossa Foto: Ingo Kamossa
Verladung in Reichenbach ob. Bf.
Foto: Ingo Kamossa
Verladung in Reichenbach ob. Bf.
Foto: Ingo Kamossa
Foto: Ingo Kamossa
Nun ist alles ordnungsgemäß verladen in Reichenbach.
Foto: Ingo Kamossa

Nachdem alles „passend gemacht” worden war ging es in Richtung oberes Vogtland. Die fahrt führte über Netzschkau, Treuen und Auerbach nach Tannenbergsthal zum ehemaligen Bahnhof. Dabei ging es Steckenweise ganz schön eng zu, wie das Bild von der Ortsdurchfahrt in Auerbach zeigt.

Foto: Ingo Kamossa Foto: Ingo Kamossa
Ein Haus auf Reisen, Ortsdurchfahrt in Auerbach(V).
Foto: Ingo Kamossa
Ankunft in Tannenbergsthal am ehemaligen Bahnhof.
Foto: Ingo Kamossa

Am Ziel angekommen waren wir gleich „die Sensation des Tages” in Ort und wurden von den Einwohnern bei unserer Arbeit zahlreich beobachtet. Das Häuschen wurde zunächst am Standort des früheren EG aufgestellt. Es soll zu einem späteren Zeitpunkt einmal eine Funktion als Wartehalle für Fahrgäste übernehmen.

An dieser Stelle sei noch einmal allen Beteiligten, besonders „Schorsch”, für die geleistete Arbeit recht herzlich gedankt. Sie ermöglichte uns den reibungslosen Ablauf für diesen Transport.

Ingo Kamossa

nach oben 26.04.2004: Vereinseinsätze in Schönheide Süd

Am 1. Mai bitte nicht zur Mai-Kundgebung sondern nach Schönheide Süd zum Vereinseinsatz gehen!

Weitere Infos bitte bei per Email bei Detlef Fritzsch detlef.fritzsch@fhwe.de erfragen.

Wer sich für unsere Vereinsarbeit interessiert, ist herzlich eingeladen, sich an diesen Tagen bei uns zu informieren!

nach oben 25.03.2004: Signalbergung und -transport für den FHWE

Foto: Ingo Kamossa

Bergung eines Signalmastes mit einem Kran der Firma Michael Held aus Mylau in Ostthüringen.
Foto: Ingo Kamossa

Foto: Ingo Kamossa

Der 50-Tonnen-Kran im schwer zugänglichen ehemaligen Fabrikgelände.
Foto: Ingo Kamossa
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Nach der Winterpause konnten die Aktivitäten zur weiteren Realisierung des FHWE-Projektes wieder beginnen. So ließ es die Witterung nun endlich zu einige Formsignale für den künftigen Museumsbahnhof Schönheide Süd zu bergen bzw. abzutransportieren. Diese stammen von stillgelegten „Lehrstellwerken”, welche die ehem. Deutsche Reichsbahn früher zur Ausbildung ihrer Betriebseisenbahner nutzte. Die, seit vielen Jahren bereits außer Betrieb befindlichen und nicht mehr genutzten Anlagen, mussten im Rahmen zahlreicher Bahnhofsumbauten in Westsachsen und Ostthüringen der Abrissbirne weichen.

Dank der sehr guten Zusammenarbeit zwischen den zahlreichern Dienststellen der DB und unserem Verein war es uns möglich, Teile der Außen- und Innenanlagen für den künftigen Museumsbahnhof Schönheide Süd der Nachwelt zu erhalten und so vor der drohenden Verschrottung zu retten. Allen beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der DB möchten wir hiermit unseren Herzlichen Dank für die Unterstützung aussprechen.

Dass die Bergung nicht immer einfach war zeigen die nachstehenden Bilder. So musste beispielsweise in einem Fall in Ostthüringen die Bergung eines Signalmastes mit einem großen Kran der Fa. Michael Held aus Mylau (b. Reichenbach) durchgeführt werden (Bild 1).

Der Firmenchef höchstselbst platzierte dabei Zentimetergenau sein 50-Tonnen Gefährt in einem schwer zugänglichen ehem. Fabrikgelände, welches zudem noch mit hohen Bäumen bestanden war. Nachdem der Kran aufgebaut und der Ausleger ca. 40m weit ausgefahren war, konnte der Signalmast angeschlagen und geborgen werden (Bild 2).

Den Transport derselben übernahm diesmal wieder die Zimmerei Schaller GbR aus Zedtwitz (Lkr. Hof) mit Ihrem Spezialfahrzeug, mit welchem unsere Signale problemlos ins Obere Vogtland gelangen konnten (Bild 3 und 4).

An dieser Stelle möchten wir dem Firmeninhaber, Herrn Mattias Schaller, unseren ganz persönlichen Dank für seinen Einsatz und seine Ausdauer an diesem 14-Stunden-Tag aussprechen, den Er bis zum Schluss begleitete.

Die so geborgenen Signale müssen nun durch unseren Verein wieder Aufgearbeitet werden, um künftig den Museumsbahnhof Schönheide Süd zu vervollständigen.

Foto: Ingo Kamossa Foto: Ingo Kamossa
Foto: Ingo Kamossa
Foto: Ingo Kamossa

nach oben 18.03.2004: Der neue Bildband über die WCd ist erschienen

Der neue Bildband über die WCd ist erschienen.

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nach oben 17.03.2004: Neue Spendenaktion des FHWE startet

Hier ist sie, unsere neue Spendenaktion!

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Unsere Galerie wurde mit Bildern des Carlsfelder Skifaschings ergänzt.

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Der Bereich Galerie wurde um Bilder einer winterlichen Fahrt mit dem Wilden Robert ergänzt.

nach oben 12.01.2004: Neuer Artikel im Presse-Archiv

Unser Presse-Archiv wurde um einen Artikel aus dem Preß’ Kurier ergänzt.

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