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Förderverein Historische Westsächsische Eisenbahnen e.V.
FHWE-Archiv 2007 (FHWE-Archiv 2008)
Die Stadt Eibenstock, die das Empfangsgebäude des Bf Blauenthals, zusammen mit der Trasse der ehemaligen Strecke Aue - Blauenthal dieses Jahr von der DB erworben hat, bietet besagtes Bahnhofsgebäude zum Verkauf an. Eine Wohnung des Gebäudes ist momentan noch mit einer Mietpartei belegt. Die vom Gebäude hier zu sehenden Fotos entstanden im November diesen Jahres. Nach Information des Verkäufers, der Stadtverwaltung Eibenstock, ist das Gebäude zu einem äußerst günstigen Preis zu erhalten.
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Die Liste der Spender für unsere aktuelles Spendenaktion „AKTION SPURWECHSEL” wurde aktualisiert.
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Am 6. und 7. Oktober 2007 absolvierte der „Wernesgrüner Schienen-Express” erstmals reguläre Fahrten nach Fahrplan zwischen Schönheide Süd und Rautenkranz. Die Aufnahme entstand kurz vor der Abfahrt in Schönheide Süd (Wilzschhaus).
Foto: Detlef Fritzsch
Auf dem Weg nach Rautenkranz.
Foto: Detlef Fritzsch
Auf dem Weg nach Rautenkranz.
Foto: Detlef Fritzsch
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Wie in der Presse sowie im Internet in den letzten Wochen angekündigt fand am 6. und 7. Oktober 2007 die Wiedereröffnung des Streckenabschnittes Schönheide Süd - Rautenkranz der ehemaligen durchgehenden Strecke Chemnitz - Aue - Adorf (CA-Linie) mittels des „Wernesgrüner Schienen-Express'” statt, dem für die Personenbeförderung umgebauten früheren SKL des FHWE. Die Veranstaltung wurde ein voller Erfolg. Das kleine Fahrzeug war stets ausgelastet. Veröffentlicht worden war im Vorfeld ein Fahrplan im Stundentakt zwischen 10 und 19 Uhr mit der Option auf die Verdichtung zum Halbstundentakt. Diese Fahrplanverdichtung wurde an beiden Fahrtagen auch notwendig und somit durchgeführt (zwischen 10 und 18 Uhr, nur abends zwischen 18 und 19 Uhr wurde nicht zusätzlich zur halben Stunde gefahren). Der Fahrgastandrang war so groß, dass das Fahrzeug außer zu den beiden abendlichen 18- und 19 Uhr-Fahrten stets voll ausgelastet fuhr. Bei derzeit erst zwölf Sitzplätzen ist dies natürlich auch nicht verwunderlich. Insgesamt wurden auf diese Art und Weise rund 450 Personen am Wochenende befördert. Dies entspricht wie dargestellt der Kapazitätsgrenze der Motordraisine.
Eine Hauptaufgabe wird für den FHWE deshalb in der nächsten Zeit sein, wenigstens den ersten von insgesamt einmal zwei Anhängewagen für den „Wernesgrüner Schienen-Express” betriebsbereit herzustellen, damit sich die Sitzplatzkapazität etwa verdoppelt. Auch das Catering sowie der Souvenirverkauf hatten am 6./7. Oktober in Schönheide Süd gut zu tun. Dank der unermüdlichen Arbeit mehrerer Vereinsmitglieder lief die Verköstigung der Besucher bestens. Den überwiegenden Teil der Fahrgäste zwischen Schönheide Süd und Rautenkranz stellten am Eröffnungswochenende keine Eisenbahnfreunde im „strengen Sinne”, da der „Wernesgrüner Schienen-Express” bekanntermaßen keine historische Dampflok oder dergleichen ist, sondern ein Fahrzeug, mit dem sich durch seine offene Bauweise die Schönheit des oberen Abschnittes des Tals der Zwickauer Mulde besonders gut erleben lässt. Dementsprechend waren viele der Fahrgäste allgemein an der Landschaft sowie an der Eisenbahn interessierte Besucher, obwohl natürlich trotzdem auch zahlreiche „richtige Eisenbahnfans” in Schönheide und Rautenkranz verweilten. Auf schmaler Spur fanden zeitgleich bei der Museumsbahn Schönheide die diesjährigen Ostalgiefahrten mit der IV K 99 516 statt. Auch hier waren die Züge gut gefüllt. Wollte der Besucher am Bahnhof Schönheide Mitte Speisen und Getränke zu sich nehmen, so hatte er hierbei die Qual der Wahl zwischen dem „Konsum”, der „Mitropa” und dem „Intershop”. In letzterem Laden konnte natürlich nur der- bzw. diejenige einkaufen, der/die mit „Westgeld” liquide war. Weiterhin vermittelte in Schönheide Mitte eine kleine Trabant-Ausstellung einen Eindruck vom Straßenfahrzeugbau der ehemaligen DDR. Für die Museumsbahn war es für dieses Jahr das vorletzte Fahrtwochenende, an welchem der Aussichtswagen 970-358 zum Einsatz kam. Letztmals wird man auf der WCd-Linie 2007 mit „offenem Verdeck” am 20./21. Oktober zu den Herbstfahrten unterwegs sein können. Der Museumsbahnverein sprang am 6./7. Oktober abermals auch als Eisenbahnverkehrsunternehmen für den FHWE auf der CA-Linie ein. Hierfür sei an dieser Stelle nochmals explizit Dank ausgesprochen. |
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Für touristische Fahrten war Schönheide Süd jedoch auch nach der Einstellung des regulären Reiseverkehrs aus Richtung Adorf (Vogtl) am 22. Mai 1982 stets ein beliebtes Ziel geblieben. Unzählige Sonderzüge rollten in den 1980er und 1990er Jahren nach Schönheide Süd, letztmals am 7. Oktober 1995. Exakt zwölf Jahre nach der letztmaligen Befahrung des Streckenabschnittes Schönheide Süd - Muldenberg durch einen (Sonder)-Personenzug erfolgt nun die Wiederinbetriebnahme des ersten Teils der CA-Linie durch den FHWE. Einen touristischen Hintergrund haben selbstverständlich auch diese Fahrten: Sie werden mit dem „Wernesgrüner Schienen-Express” durchgeführt, einem für die Personenbeförderung umgebauten Schienenkleinwagen (SKL). Früher diente dieses Fahrzeug Gleisbauarbeitern, heute bietet es zunächst zwölf Personen einen Sitzplatz. Wenn die beiden Beiwagen für den Wernesgrüner Schienen-Express fertig sind, werden dementsprechend mehr Plätze zur Verfügung stehen.
Am Wochenende 6./7. Oktober 2007 findet auf der knapp drei Kilometer langen Strecke zwischen den Bahnhöfen Schönheide Süd und Rautenkranz (Ort Morgenröthe-Rautenkranz) zunächst ein Verkehr im Stundentakt statt - zwischen 10.00 Uhr und 19.00 Uhr. Jeweils zur vollen Stunde startet der SKL in Schönheide Süd zur Hinfahrt und zu jeder halben Stunde in Rautenkranz zur Rückfahrt. Die Fahrzeit beträgt pro Richtung zehn Minuten - siehe oben stehender Fahrplan. Bei hohem Besucherandrang (wie erwähnt hat das Fahrzeug nur zwölf Sitzplätze) wird der Fahrplan operativ zu einem Halbstundentakt verdichtet. Das historische Empfangsgebäude Schönheide Süd hat zur Wiedereröffnung der CA-Linie natürlich seine Türen geöffnet und es ist für das leibliche Wohl gesorgt. Ebenso findet ein Eisenbahnsouvenir- und -literaturverkauf statt. In Rautenkranz bietet sich unbedingt ein Besuch des neu gebauten, stark erweiterten und erst im Frühjahr 2007 eröffneten Raumfahrtmuseums an. Morgenröthe-Rautenkranz ist der Geburtsort des ersten Deutschen im Weltall - Dr. Sigmund Jähn - der sowohl der Schirmherr des Raumfahrtmuseums wie auch Ehrenmitglied des FHWE ist.
Ein Besuch des Westerzgebirges im Raum Schönheide lohnt sich eisenbahntechnisch am Wochenende 6./7. Oktober 2007 in doppelter Hinsicht, denn bei der Museumsbahn Schönheide finden wie schon im vergangenen Jahr die Ostalgiefahrten statt - dieses Mal quasi anlässlich „58 Jahre DDR” am 7. Oktober 2007. Die von 99 516 und 99 582 bespannten Züge werden wie schon letztes Jahr mit Symbolen und Emblemen aus der DDR-Ära unterwegs sein (jedoch ohne politische Parolen!). Geplant ist außerdem abermals das Zusammentreffen mit historischen Straßenfahrzeugen aus ehemaliger DDR-Produktion, ein „Mitropa”-Imbiss usw. Den Fahrplan für die Strecke Stützengrün-Neulehn - Schönheide Mitte finden Sie auf der Webseite der Museumsbahn Schönheide, die übrigens auch dieses Mal wieder als Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU) für den FHWE eintritt und den Obersten Betriebsleiter (OBL) stellt. Achtung: Die Gelegenheit zu einer Teilnahme an den Ostalgiefahrten der Museumsbahn bietet sich nur noch dieses Jahr, denn ab 2008 fällt der 7. Oktober (der ehemalige Feiertag „Tag der Republik”) für mehrere Jahre nicht mehr auf einen Samstag oder Sonntag. Demzufolge können auch die Ostalgiefahrten für mehrere Jahre nicht stattfinden, da sich eine solche Veranstaltung zu einem anderen Datum als dem 7. Oktober nicht anbietet, andererseits aber am 7. Oktober keinen Sinn ergibt, wenn dieses Datum auf einen Wochentag fällt.
Die oben stehenden sechs Fotos geben einen Vorgeschmack auf das Fahrtwochenende 6./7. Oktober 2007 beim FHWE sowie bei der Museumsbahn Schönheide und sollen ein Stück Vorfreude erwecken. Bleibt zu hoffen, dass sich der Herbst von seiner schönsten Seite zeigt und für die SKL-Fahrten echtes „Cabrio-Wetter” herrscht. Wer kein Fahrzeug mit offenem Verdeck sein Eigen nennt, sollte sich eine Fahrt mit dem „Wernesgrüner Schienen-Express” zwischen Schönheide Süd und Rautenkranz auf keinen Fall entgehen lassen!
Einige abschließende Bemerkungen noch: Ursprünglich hatte der FHWE die abschnittsweise Wiedereröffnung der CA-Linie schon für das Jahr 2005 avanciert. Die damit verbundenen technischen und juristischen Belange gestalteten sich jedoch weitaus schwieriger, als damals ursprünglich kalkuliert. Daher wurde vor zwei Jahren aus den SKL-Fahrten noch nichts, ebenso wie 2006. Nunmehr soll der Verkehr im Herbst 2007 endlich erstmals rollen. Für dieses Jahr werden dies voraussichtlich die einzigen öffentlichen Fahrten mit dem „Wernesgrüner Schienen-Express” bleiben, der regelmäßige Verkehr soll dann im Frühjahr 2008 beginnen. Wenn heuer alles wie geplant klappt, betrifft dies ab 2008 sogar die knapp 6 km lange Strecke Schönheide Süd - Rautenkranz - Tannenbergsthal.
„Hier einige erste Bilder von der ersten Motor-Draisinenfahrt zwischen Morgenröthe-Rautenkranz und Schönheide Süd (Wilzschhaus) am 29. September 2007 - 25 Jahre nach der Einstellung des Personenreiseverkehrs auf dieser Teilstrecke entlang der Zwickauer Mulde auf der Regelspurbahn Chemnitz - Aue - Adorf.
Regelmäßige Motordraisinen-Fahrten zwischen Rautenkranz und Wilzschhaus wird es ab kommendem Frühjahr geben. Aller 14 Tage wird der „Wernesgrüner Schienen-Express” dann unmittelbar am Ufer der Zwickauer Mulde jeweils über's Wochenende unterwegs sein. Das wurde vorgestern zur offiziellen Testfahrt dieses touristischen „Spaßmobiles” entlang der einstigen Regelspurstrecke bekannt. Der letzte Personenzug nach Fahrplan verkehrte hier vor einem Vierteljahrhundert. „Unser Fahrplan sieht einen Ein-Stunden-Takt und bei großem Andrang auch den Halb-Stunden-Takt vor”, erklärte Marco Drosdeck, Chef des Fördervereins Historische Westsächsische Eisenbahnen (FHWE), den Premieren-Passagieren. Dazu gehörten Vertreter von Landratsamt, Bahnaufsicht und Zweckverband Verkehrsverbund Vogtland (ZVV). Karl-Heinz Müller und Konrad Stahl waren als Bürgermeister der Anliegergemeinden Tannenbergsthal und Morgenröthe-Rautenkranz dabei. Drosdeck: „Denn im Laufe des nächsten Jahres wollen wir auch Tannenbergsthal ansteuern!” Richtig lohnen werde sich das allerdings erst mit Waggons im Schlepp der jetzigen Motordraisine. In Tannenbergsthal habe man zudem - anders als in Rautenkranz - ein Umfahrungsgleis. Von den Beiwagen wird einer 2008 und ein weiterer 2009 in Dienst gestellt - als Marke „Eigenbau”, wie auch das Triebfahrzeug. „Idee, Konstruktion und Umsetzung sind das Werk unserer über 100 Vereinsleute”, freut sich Drosdeck, „damit haben wir echte Unikate!” Die „Lok” ist ein innerhalb zwei Jahren völlig umgebauter ehemaliger Schienen-Klein-Lastwagen SKL, der früher als Gleiswärterfahrzeug genutzt wurde. Auch die Waggons haben nur einen serienmäßigen Unterbau, hingegen einen Aufbau Marke Eigenbau. Sie erhalten ein Regendach, die eigentliche Draisine bleibt wegen der notwendigen Sicht „oben offen”. Maximal drei mal zwölf Personen finden Platz. „Sie könnten die Fahrt für einen Abstecher ins Raumfahrtmuseum und Besucherbergwerk unterbrechen”, hofft Marco Drosdeck, „oder unseren Erlebnisbahnhof erkunden!” Funktionsfähiges Stellwerk, historischer Fahrkartenschalter, „Mitropa”-ähnlicher Imbiss und zukünftig auch eine heimatliche Modellbahnanlage gehören dazu.
Der FHWE betreibt in Schönheide Süd (Wilzschhaus) den einzigen Spurwechselbahnhof Sachsens, den er mit 300.000 Euro Förder- und Eigenmitteln 2005 bis 2007 vor dem Verfall bewahrte und sanierte. Er ist zudem Ausgangspunkt für den Wiederaufbau der ersten Kleinbahn des Freistaates in Richtung Carlsfeld, wo der Verein 2004 bereits deren End-Bahnhof für 125.000 Euro neuen Dampf eingehaucht hat. Kommendes Wochenende ist der „Wernesgrüner Schienen-Express” für jedermann von 10 bis 19 Uhr auf der Schiene. Eberhard Mädler”
Seit einigen Jahren gibt es bekanntermaßen die Interessengemeinschaft Wagen (IG Wagen), eine lose Gruppierung von Eisenbahnfreunden aus ganz Deutschland, die sich die weitere Erforschung der Geschichte sowie den Erhalt von Schmalspurwagen aus verschiedensten Regionen Deutschlands zum Ziel gesetzt hat. Im Fokus dieser Interessengruppe stehen neben den sächsischen Schmalspurwagen auch Fahrzeug(reste), die früher auf den thüringischen Schmalspurstrecken oder auch in Baden-Württemberg zum Einsatz kamen. Ein Mal pro Jahr gibt es ein „offizielles” IG Wagen-Treffen.
Vom Freitag, 21. September bis Sonntag, 23. September 2007 fand das diesjährige IG Wagen-Treffen in Südwestsachsen, vor allem in Schönheide und Umgebung statt. Unter anderem stand dabei eine zweimalige Übernachtung im Bahnhofsgebäude von Schönheide Süd auf dem Programm. Nach dem Eintreffen der Teilnehmer und einem gemütlichen Beisammensein mit Erfahrungs- und Informationsaustausch am Freitagabend hieß es am Samstagmorgen recht zeitig aufzustehen. Denn schon um 8 Uhr war wegen des zu dieser Zeit günstigsten Sonnenstandes ein Fototermin mit 99 606 in Carlsfeld angesetzt. In der Tat präsentierte sich die Maschine im besten Sonnenlicht, wie die unten stehenden Fotos zeigen. Der größte Teil des Vormittages galt dem Gesprächsaustausch mit Mitgliedern des FHWE. Unter anderem besichtigten die IG Wagen-Mitglieder die Bahnhöfe Schönheide Süd, Tannenbergsthal und Hammerbrücke an der CA-Linie. Gegen Mittag ging es zur Museumsbahn nach Schönheide Mitte, doch leider war die vormittägliche Charterfahrt für eine Geburtstagsgesellschaft, die die Leute von der IG Wagen fotografieren wollten, schon vorüber. Somit wurden eben die Anlagen und Fahrzeuge der Museumsbahn unter die Lupe genommen, außerdem stand das Mittagessen an. Gegen 14.30 Uhr begann eine Mitfahrt mit der Museumsbahn von Schönheide Mitte nach Stützengrün-Neulehn und zurück. Dabei fuhren die IG Wagen-Mitglieder im Gepäckwagen einer weiteren Charterfahrt mit, die von einer Hochzeitsgesellschaft gebucht worden war. Dementsprechend zeigte sich die Zuglok 99 516 mit einem Storch an der Rauchkammertür.
Zum Kaffeetrinken ging es nachmittags nach Wilzschhaus zurück. Der FHWE hatte den Tisch reich gedeckt. Abends stand noch ein Grillfest auf dem Programm und außerdem vertieften sich die IG Wagen-Mitstreiter in tiefgründige Gespräche mit dem Themenschwerpunkt - wie sonst - Wagengeschichte. Am Sonntagmorgen verließ die IG Wagen Wilzschhaus wieder und machte noch einen Abstecher zum Traditionsverein Rollbockbahn e.V., um dessen Museum in Oberheinsdorf zu besuchen. Bilanz für den FHWE des IG Wagen-Treffens: Ein neues Vereinsmitglied. ![]()
Am 1. und 2. September hatte der Carlsfelder Lokschuppen wieder einmal seine Tore für den Publikumsverkehr geöffnet, Anlass hierzu war die diesjährige Kirmes in Carlsfeld. Durch dieses Fest sowie durch das zeitgleich bei der Museumsbahn Schönheide stattfindende Bürstenfest fanden einige hundert Besucher der Weg nach Carlsfeld und besichtigten die vor dem Heizhaus ausgestellte IV K 99 606 des VSSB. Im Empfangsgebäude gab es Kaffee und Kuchen, und nicht wenige Besucher hielten sich wegen der nicht gerade hohen Außentemperaturen lieber im Bahnhofsgebäude als im Freien auf. Insgesamt war der Tag der offenen Tür eine kleine, aber feine Veranstaltung.
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Der FHWE hat begonnen die Regelspurstrecke Richtung Schönheide Ost freizuschneiden. Hier beim Beginn der Arbeiten am Samstag vormittag.
Foto vom 25.8.2007: Jessica Richter |
Am späten Nachmittag war von dem vorhandenen Bewuchs rund um die Brückenwiderlager des (Schmalspur-) Streckenabschnittes Schönheide Süd - Schönheide Mitte nicht mehr viel zu sehen.
Foto vom 25.8.2007: Jessica Richter |
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Auch im Stellwerk wurde fleíßig gearbeitet. Vereinsmitglied Mike Robeck kümmert sich um die museale Aufarbeitung. Die Beschriftungen sowie Tafeln an den Wänden wurden originalgetreu nachgestellt bzw. wieder aufgearbeitet.
Foto vom 25.8.2007: Jessica Richter |
Auch im Stellwerk wurde fleíßig gearbeitet. Vereinsmitglied Mike Robeck kümmert sich um die museale Aufarbeitung. Die Beschriftungen sowie Tafeln an den Wänden wurden originalgetreu nachgestellt bzw. wieder aufgearbeitet.
Foto vom 25.8.2007: Jessica Richter |
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Am 25. und 26. August war der FHWE während des 17. Heizhausfestes im Sächsischen Eisenbahnmuseum Chemnitz-Hilbersdorf mit einem Souvenirstand vertreten.
Foto: Cindy Jokisch |
Am 25. und 26. August war der FHWE während des 17. Heizhausfestes im Sächsischen Eisenbahnmuseum Chemnitz-Hilbersdorf mit einem Souvenirstand vertreten.
Foto: Sammlung Cindy Jokisch |
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Am 25. und 26. August war der FHWE während des 17. Heizhausfestes im Sächsischen Eisenbahnmuseum Chemnitz-Hilbersdorf mit einem Souvenirstand vertreten.
Foto: Sammlung Cindy Jokisch |
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Am Wochenende 7. und 8. Juli 2007 fand in Radebeul das 3. Schmalspurbahnfestival statt. Der FHWE war mit einem Stand im Güterboden vertreten.
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Unsere Bücher-Seite wurde aktualisiert:
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Ein ähnlich berühmtes Standard-Fotomotiv wie z.B. auch die IV K am Wasserhaus Steinbach könnte zukünftig der wunderschöne Anblick dieser Lokgattung vor dem Empfangsgebäude des Bahnhofs Schönheide Süd werden. Am Morgen des Sonntag, 24. Juni 2007 strahlt 99 574 im besten Sonnenlicht!
Foto: Thomas Georgi
„Die Ruhe vor dem Sturm” - so könnte man dieses Foto taufen. Am Freitag, 22. Juni steht 99 574 in der Rollwagengrube bereit und wartet auf den offiziellen Bahnhofseröffnungsakt.
Foto: Siegmar Pilz
Gegen 12.30 Uhr überreichte der Landesbevollmächtigte für Bahnaufsicht, Dr. Henkel dem FHWE die Betriebsgenehmigung für die Gleise des Bahnhofs Schönheide Süd.
Foto: Michael Kapplick
Anschließend schnitten der Schönheider Bürgermeister Trommer, der FHWE-Vorsitzende Marco Drosdeck, Landrat Matko sowie der LfB Dr. Henkel das grün-weiße Eröffnungsband durch.
Foto: Michael Kapplick
Anschließend schnitten der Schönheider Bürgermeister Trommer, der FHWE-Vorsitzende Marco Drosdeck, Landrat Matko sowie der LfB Dr. Henkel das grün-weiße Eröffnungsband durch.
Foto: Michael Kapplick
Daraufhin fuhr 99 574 am Besucherstrom vorbei und absolvierte die erste Zugfahrt im Bahnhof Schönheide Süd.
Foto: Siegmar Pilz
Auch ein gestelltes „Presse-Shooting” gehört zu einer Bahnhofseröffnung dazu. Für dieses hebt Achim Meinel die Kelle und der bekannte Fotograf Günter Meyer betätigt symbolisch den Weichenhebel.
Foto: Michael Kapplick
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Am vergangenen Wochenende fand wie im Vorfeld breit publiziert die Wiedereröffnung des Schmalspurbahnhofs Schönheide Süd (Wilzschhaus) statt. Die Veranstaltung wurde ein voller Erfolg für den FHWE und die Museumsbahn Schönheide. Im Folgenden sei auf die Feierlichkeiten etwas näher eingegangen.
Am Donnerstag, 21. Juni traf die IV K 99 574 aus Mügeln in Schönheide Süd ein. Bilder von der Ankunft und der Entladung der Lok sind weiter unten auf dieser Seite zu finden. In der Nacht vom Donnerstag zum Freitag wurde die Maschine angeheizt und am Freitag fand die offizielle, aber nicht öffentlich angekündigte Bahnhofseinweihung statt. Damit stand im Bahnhof Schönheide Süd erstmals seit 1979 wieder eine Schmalspurlok unter Dampf! Zu den geladenen Gästen, die den Weg nach Schönheide Süd gefunden hatten gehörten u.a. Vertreter zahlreicher anderer sächsischer Eisenbahnvereine und -firmen, der Landrat des Landkreises Aue-Schwarzenberg Herr Matko, der Bürgermeister von Schönheide Herr Trommer, der 1. Vorsitzende des Vereins zur Förderung Sächsischer Schmalspurbahnen e.V. (VSSB) Herr Dr. Winkler und der Bevollmächtigte für Bahnaufsicht des Freistaates Sachsen Herr Dr. Henkel. Letzterer übergab dem FHWE auch die Betriebsgenehmigung für die Gleisanlagen in Schönheide Süd. Nachdem der Verein noch am Vormittag kräftig an „allen Ecken und Enden herum werkelte” und zahlreiche Restarbeiten erledigt wurden, trafen ab 12.00 Uhr die Gäste ein. Um 12.30 Uhr folgten einige kurze Ansprachen sowie der symbolische Banddurchschnitt mit der offiziellen Eröffnungszugfahrt. Im Empfangsgebäude wartete indes schon das von in der Speisenzubereitung äußerst versierten FHWE-MitstreiterINNEN kreierte Mittagsmahl auf die Gäste. Bei Schaufahrten der 99 574 im Schmalspurbereich, Dieselbetrieb mit Kö und V 10 B im Regelspurbereich sowie Schau-Rollwagenverladungen ging es am Nachmittag weiter. Bis in den Abend hinein klang der Tag in dieser Form aus. Am Samstag sowie am Sonntag stand der Bahnhof Schönheide Süd dann allen Gästen offen. Und diese nutzten das Angebot intensiv und in einem derartigen Maße, welches sich die Veranstalter fast nicht hätten träumen lassen. Typischerweise herrscht bei Eisenbahn-Wochenendveranstaltungen am Sonntag zumeist mehr Andrang als samstags. Innerhalb des Samstages ist der Nachmittag meistens besser besucht als der Vormittag. In Wilzschhaus aber zeigte sich das Bahnhofsgelände bereits am Samstagvormittag stark gefüllt. Die dichtesten Menschentrauben bildeten sich mehrmals täglich an der Rollwagengrube, wenn hier das Verladen des G 10-Regelspurgüterwagens auf den Rollwagen demonstriert wurde. Weitere Besucheranziehungspunkte waren die historische Bahnhofsgaststätte mit ihrem Speisen- und Getränkeangebot sowie die Bahnsteige, wo sich teils lange Schlangen von Eisenbahnbegeisterten bildeten, die auf eine Mitfahrmöglichkeit warteten. Und davon gab es im Bahnhof Schönheide Süd am vergangenen Wochenende gleich drei! Die Fahrkarten, die am Schalter für einen Euro (Erwachsene) bzw. 0,50 Euro (Kinder) gelöst werden konnten, berechtigten wahlweise entweder zu einer Führerstandsmitfahrt auf der IV K 99 574 der Döllnitzbahn, zu einer Führerstandsmitfahrt auf der V10 B im Regelspurbereich, zu einer Mitfahrt auf dem Wernesgrüner Schienen-Express, der erst in der Nacht vom Freitag zum Samstag fertig gestellt wurde, oder aber zu einer einfachen Fahrt mit dem Pendelbus Schönheide Mitte - Schönheide Süd. Die Nutzung der Busverbindung durch die Besucher war an den Vormittagen mangelhaft, an den Nachmittagen jedoch ausgesprochen gut. Dieser Erfahrung Rechnung tragend, dürfte es bei den nächsten WCd-Festivals wohl darauf hinaus laufen, dass der Bus ausschließlich ab Mittag zum Einsatz kommt. Im ständigen Stress befanden sich die Mitstreiter des FHWE. Dies betraf vor allem die Lokpersonale sowie die Mitarbeiter des Caterings und am Einlass. In der Gaststätte bildeten sich besonders mittags zur Kaffeezeit Schlangen und es kam kurzzeitig zu Engpässen, die aber durch entsprechenden Nachschub kurzfristig gelöst werden konnten. Eine besondere Bestätigung war es für den Verein, dass sich viele Besucher für solche Details interessierten wie die historischen Tapeten in der Bahnhofsgaststätte, das stilvolle, dem Ambiente angepasste Sitzmöbel oder die historisierenden Innenleuchten, mit denen die Flure und Räume des Bahnhofsgebäudes Schönheide Süd nunmehr ausgestattet sind. Weiterhin sah man es im Verein natürlich mit besonderer Freude, welcher Ansturm auf den SKL fast ständig herrschte. Ist es doch ein eher unkonventionelles Gesamtkonzept, welches der Vereinsarbeit des FHWE zu Grunde liegt, und welches nun beginnt, in der Praxis seine Tauglichkeit unter Beweis zu stellen. Getreu dem Motto: Zu einer hochwertigen historischen Eisenbahn gehören eben nicht nur alte Dampflokomotiven, sondern insbesondere auch solche Details der Infrastruktur wie die oben genannten richtet der Verein sein Wirken bereits seit seiner Vereinsgründung 1999 aus. Die Organisation der Fahrten zielt mit den „Spaß-SKL-Fahrten” gleichsam auf nicht-historischen Eisenbahnverkehr ab, der schlichtweg dem Gaudi dient, wie auch auf historisch korrekte Zuggarnituren, die Schritt für Schritt noch aufzubauen sind. Dass diese „Doppel-Strategie” sowohl bei „strengen” Eisenbahnfreunden, als auch beim allgemein interessierten Publikum tatsächlich ankommt, zeichnet sich mit dem Erfolg des I. WCd-Schmalspurbahn-Festivals 2007 nunmehr ab. Auf der Museumsbahn Schönheide pendelten indes die Schmalspurzüge zwischen Schönheide Mitte und Stützengrün-Neulehn im Halbstundentakt mit 99 516 und 99 582. Besonders am Sonntag waren auch die Züge der Museumsbahn sehr gut gefüllt. Dazu beigetragen haben dürfte auch das Wetter, welches sich aus Veranstaltersicht fast von der idealsten Seite zeigte. Das eigentlich angekündigte schlechte Wetter blieb aus und Sonne und Wolken wechselten sich ab. Bei zu heißem Sommerwetter hätte die Gefahr bestanden, dass sich zahlreiche potenzielle Besucher lieber für das Freibad oder den Badesee entscheiden, während bei zu regnerischem Wetter wiederum zu viele Leute daheim bleiben. Das eigentlich mittelprächtige Wetter, welches in Südwestsachsen am 23./24. Juni 2007 herrschte, muss wohl als das „eisenbahn-idealste” bezeichnet werden, welches sich die Veranstalter wünschen konnten. Besondere Höhepunkte des I. WCd-Schmalspurbahn-Festivals stellten auch die Nachfotosession in Schönheide Süd am Samstagabend sowie die anschließende Filmvorführung von Karl Wolf dar. Bei dieser konnten die Zuschauer gedanklich vom Thema Schmalspurbahn zum Thema Fernschnellzug umschwenken. „Freie Fahrt für F 79” hieß es in 35-mm-Kinofilmqualität. Diesen Titel trägt der DB-Streifen aus den frühen 1950er Jahren, den Karl Wolf vorführte. Die dabei gezeigten Aufnahmen der bayrischen S 3/6 dürften in der Ästhetik der sächsischen IV K wohl kaum nachstehen. Eines darf bei einem Resümee über die Bahnhofseröffnung Schönheide Süd nicht fehlen: Der ganz herzliche Dank des FHWE gebührt der Döllnitzbahn, die in freundlicher und unbürokratischer Art und Weise sowohl die IV K 99 574, als auch deren Personale dem FHWE zur Verfügung stellte. Die Döllnitzbahn war heuer die einzige Bahngesellschaft, die sich zur Bereitstellung einer IV K für den FHWE bereit erklärte. Besondere Beachtung kommt dabei auch der Tatsache zu, dass die Döllnitzbahn bzw. der Förderverein „Wilder Robert” e. V. seine eigenen Juni-Dampffahrten extra für die Bahnhofseröffnung Schönheide Süd um ein Wochenende nach hinten verlegte! Weiterhin war es für den FHWE eine sehr schöne Bestätigung, dass es den Mügelner Lokpersonalen bei uns so gut gefiel und ausschließlich lobende Worte über die Arbeit unseres Vereins fielen. Nörgelnde, neidische oder sarkastische Worte gab es hier nicht, was insgesamt zu einer entspannten Atmosphäre beitrug und was natürlich auch Hoffnung auf eine zukünftige Zusammenarbeit macht. Deshalb an dieser Stelle nochmals ein ganz großes Dankeschön nach Mügeln!!! Ganz beabsichtigt stand auf den Werbeflyern für die Bahnhofseröffnung Schönheide Süd nicht „WCd-Schmalspurbahn-Festival”, sondern „I. WCd-Schmalspurbahn-Festival” (sprich: Erstes WCd-Schmalspurbahn-Festival) geschrieben. Sicherlich wird es auch 2008 wieder eine derartige Veranstaltung geben. Diesbezüglich ist zwar momentan noch nichts entschieden, jedoch werden die Veranstalter alles daran setzen, auch zukünftig besondere Highlights entlang der ehemaligen Schmalspurbahn Wilkau-Haßlau - Carlsfeld zu bieten. Holger Drosdeck |
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Michael Kapplick von der Museumsbahn Schönheide überreichte Marco Drosdeck am Freitag ein Geschenk zur Bahnhofseröffnung, einen originalen Weichenschlüssel des Bahnhofs Schönheide Süd.
Foto: Siegmar Pilz |
Bereits am Nachmittag des 22. Juni begann der „reguläre Eisenbahnbetrieb” in Wilzschhaus, so wie er an den kommenden beiden Tagen durchgeführt wurde. Erstmals wurden wieder solche Aufnahmen mit IV K und Kö II möglich.
Foto: Michael Kapplick |
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99 574 mit Rollwagen und Regelspurgüterwagen vor dem Empfangsgebäude Schönheide Süd (Wilzschhaus) am Freitag, 22. Juni 2007.
Foto: Siegmar Pilz |
99 574 mit Rollwagen und Regelspurgüterwagen im Bahnhof Schönheide Süd (Wilzschhaus) am Freitag, 22. Juni 2007. Im Vordergrund die Rollwagengrube.
Foto: Michael Kapplick |
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99 574 mit Rollwagen und Regelspurgüterwagen im Bahnhof Schönheide Süd (Wilzschhaus) am Freitag, 22. Juni 2007. Im Vordergrund das Gleis der Betriebsmittelübergaberampe mit abgestellten Rollfahrzeugen.
Foto: Michael Kapplick |
99 574 mit Rollwagen und Regelspurgüterwagen am Empfangsgebäude Schönheide Süd am Freitag, 22. Juni 2007.
Foto: Siegmar Pilz |
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Eine interessante Fotoperspektive: 99 574 am Bahnsteiggleis, beobachtet durch die Eingangstür hindurch. Aufnahme vom 22. Juni 2007.
Foto: Michael Kapplick |
99 574 rangiert in Schönheide Süd am 22. Juni 2007.
Foto: Siegmar Pilz |
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Erstmals wurden im Bahnhof Schönheide Süd am 22. Juni 2007 wieder solche Aufnahmen mit IV K und Kö II möglich.
Foto: Michael Kapplick |
Erstmals wurden im Bahnhof Schönheide Süd am 22. Juni 2007 wieder solche Aufnahmen mit IV K, Kö II und V 10 B möglich.
Foto: Michael Kapplick |
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Ebenfalls die Ruhe vor dem großen Ansturm: Der Regelspurteil von Schönheide Süd mit Kö und V 10 B am Freitagnachmittag, 22. Juni 2007.
Foto: Siegmar Pilz |
Erstmals wurden im Bahnhof Schönheide Süd am 22. Juni 2007 wieder solche Aufnahmen mit IV K und Kö II möglich.
Foto: Michael Kapplick |
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Am späten Nachmittag des Freitag, 22. Juni 2007 wurde in Wilzschhaus auch ein Exemplar der heutzutage äußerst seltenen Gattung des Gemeinen Mädler Eb's gesichtet. Siegmar Pilz gelang dabei dieser sensationelle Schnappschuss vom flüchtenden, weil menschenscheuen Mädler Eb'. Der biologisch korrekte Name dieser Säugetiergattung heißt komplett ausgesprochen Schoenheidus Wochenblattus Maedlerus Ebus. Diese bisher weitgehend unerforschten Wesen leben in den dichten und von Menschen kaum aufgesuchten Wäldern des oberen Erzgebirges. Um vor natürlichen Feinden unerkannt zu bleiben, versteckt das Gemeine Mädler Eb sein Gesicht zumeist hinter Digitalkameras, klettert auf Klappleitern in schwindelerregende Höhen, weil es sich einbildet, in solchen Höhen nicht erkannt zu werden oder es versteckt sich teils tagelang in seinem Bau, welcher einem Redaktionsbüro einer lokalen Wochenzeitung ähnelt. Das abgebildete Foto stellt den schlussletztendlichen Beweis dar, dass das Gemeine Mädler Eb' entgegen anders lautenden Behauptungen bis heute überlebt hat! (Die Veröffentlichung dieses Bildtextes geschah unter dem Motto: „Ohne Spaß macht Eisenbahn keinen Spaß” - Insider wissen das Bild und den Text richtig zu interpretieren.
Foto: Siegmar Pilz |
Ausgedient haben nunmehr auch die Bushaltestellenschilder im Bahnhof Schönheide Süd, die zukünftig einen neuen Standort haben. Damit wurde die vor 30 Jahren durchgeführte Umfunktionierung des Schmalspurteils von Schönheide Süd zum Buswendeplatz rückgängig gemacht!
Foto: Eberhard Mädler |
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Am Samstag wie auch am Sonntag gab es in Bahnhof Schönheide Süd eine kleine Schau von Kraftfahrzeugen aus ehemaliger DDR-Produktion.
Foto: Thomas Georgi |
Genauso voll wie beim V. Sächsischen Schmalspurbahn-Festival im Oktober 2006 zeigte sich die Ladestraße von Schönheide Süd, die abermals als Pkw-Parkplatz fungierte.
Foto: Siegmar Pilz |
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Das Personal des SKL hat gut lachen, kamen die Fahrten mit dem „Wernesgrüner-Schienen-Express” beim Publikum doch richtig gut an!
Foto: Thomas Georgi |
Der SKL beim frühmorgendlichen Rangieren in Schönheide Süd.
Foto: Thomas Georgi |
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Relativ wenig Platz steht dem Fahrpersonal des SKL zur Verfügung - im Gegensatz zu den Fahrgästen.
Foto: Thomas Georgi |
So sieht übrigens der Webmaster der FHWE-Homepage aus.
Foto: Rico Härtel |
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Die V 10 B wartet am regelspurigen Hausbahnsteig auf neue Fahrgäste, 23. Juni 2007.
Foto: Siegmar Pilz |
Dicht umlagert rangieren die Kö 4017 (100 117-1) sowie die V 10 B („V[au] Blau”) mit dem G 10-Güterwagen in Schönheide Süd.
Foto: Thomas Georgi |
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Wartungsarbeiten an der V 10 B am 23. Juni 2007.
Foto: Thomas Georgi |
SKL und V 10 B aus der Vogelperspektive, 23. Juni 2007.
Foto: Thomas Georgi |
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Der SKL und die Kö vorm Empfangsgebäude Schönheide Süd, 24. Juni 2007.
Foto: Dorothea Knauthe |
Der Eingang war nicht nur vom FHWE-Personal gut gewacht!
Foto: Dorothea Knauthe |
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Kö II und V 10 B beim Rangieren am Morgen des Samstag, 23. Juni 2007.
Foto: Thomas Georgi |
Frau Simone Stadler übernahm am Samstag für mehrere Stunden den Fahrkartenverkauf...
Foto: Thomas Georgi |
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... während dessen Dorothea Knauthe den Souvenirstand am Gepäckschalter nebenan betreute. Erwartungsgemäß wurde das neue WCd-Buch „der Renner” zur Bahnhofseröffnung Schönheide Süd.
Foto: Thomas Georgi |
Starker Andrang herrschte stets auch in der Bahnhofsgaststätte, wo es eine reiche Auswahl an Speisen und Getränken gab.
Foto: Thomas Georgi |
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Von hunderten Menschenaugen und Kameraaugen gleichzeitig wurde stets das Auf- und Abrollen des Regelspurgüterwagens auf den Rollwagen beobachtet, 23. Juni 2007.
Foto: Siegmar Pilz |
Von hunderten Menschenaugen und Kameraaugen gleichzeitig wurde stets das Auf- und Abrollen des Regelspurgüterwagens auf den Rollwagen beobachtet, 23. Juni 2007.
Foto: Siegmar Pilz |
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Schmalspurbetrieb mit 99 574 in Schönheide Süd am Samstag, 23. Juni 2007.
Foto: Siegmar Pilz |
Schmalspurbetrieb mit 99 574 in Schönheide Süd am Samstag, 23. Juni 2007.
Foto: Siegmar Pilz |
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Schmalspurbetrieb mit 99 574 in Schönheide Süd am Samstag, 23. Juni 2007.
Foto: Thomas Georgi |
Besonders interessant war die Arbeit in der Rollwagengrube in der Dämmerung sowie bei Dunkelheit anzusehen. Achim Meinel übernahm diese körperlich nicht unanstrengende Tätigkeit mehrfach an allen drei Fahrtagen.
Foto: Eberhard Mädler |
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Besonders interessant war die Arbeit in der Rollwagengrube in der Dämmerung sowie bei Dunkelheit anzusehen. Achim Meinel übernahm diese körperlich nicht unanstrengende Tätigkeit mehrfach an allen drei Fahrtagen.
Foto: Eberhard Mädler |
Besonders interessant war die Arbeit in der Rollwagengrube in der Dämmerung sowie bei Dunkelheit anzusehen. Achim Meinel übernahm diese körperlich nicht unanstrengende Tätigkeit mehrfach an allen drei Fahrtagen.
Foto: Eberhard Mädler |
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Wären nicht die Köpfe der Fotografen im Vordergrund: Rein von der Stimmung her könnte dieses Bild von Caspar David Friedrich sein. Ist es aber nicht - denn hier hat wieder einmal der Mädler Eb' auf den Auslöser gedrückt. Die Nachtfotosession am Samstagabend fand bei zahlreichen Fotografen großen Andrang und es kam zu „fast schon dramatischen” Konkurrenzsituationen bezüglich des besten Fotostandpunktes unter den Fotografen.
Foto: Eberhard Mädler |
Für dieses Foto erübrigen sich eigentlich jegliche Worte. 99 574 am Schmalspurbahnsteig von Schönheide Süd am Samstagabend gegen 23.00 Uhr.
Foto: Achim Stadler |
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Nach der Beendigung der Nachtfotostunde am Wasserkran vor dem Empfangsgebäude wurden die Strahler, mit denen 99 574 ins richtige Licht gesetzt wurde auch noch am Güterschuppen aufgebaut. Dabei entstand unter anderem dieses Motiv mit 99 574.
Foto: Eberhard Mädler |
Mit dieser schönen Fotografie vom Wassernehmen der 99 574 in Schönheide Süd am Morgen des Sonntags, 24. Juni 2007 soll die Fotostrecke zur Bahnhofseröffnung Schönheide Süd beendet sein. Bleibt zu hoffen, dass möglichst bald wieder eine IV K am Wasserkran in Wilzschhaus stehen wird. Nachfolgend noch drei Bilder vom Betrieb auf der Museumsbahn Schönheide.
Foto: Achim Stadler |
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Bei der Museumsbahn Schönheide lief zum I. WCd-Schmalspurbahn-Festival voller Betrieb mit 99 516 und 99 582. Das abgebildete Fotomotiv mit 99 516 ergab sich in dieser Form, weil vom Abstellgleis unterhalb des Fuchssteines heuer die sonst dort abgestellten Wagen abgefahren wurden. Diese standen fast alle im Einsatz.
Foto: Michael Kapplick |
Bei der Museumsbahn Schönheide lief zum I. WCd-Schmalspurbahn-Festival voller Betrieb mit 99 516 und 99 582. Das abgebildete Fotomotiv mit 99 516 ergab sich in dieser Form, weil vom Abstellgleis unterhalb des Fuchssteines heuer die sonst dort abgestellten Wagen abgefahren wurden. Diese standen fast alle im Einsatz.
Foto: Michael Kapplick |
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99 516 auf Talfahrt in Richtung Stützengrün unterhalb des Fuchssteines vor der Kulisse violett blühender Disteln.
Foto: Michael Kapplick |
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So wie hier im Juni 1976 mit 99 585 wird man zur Bahnhofseröffnung Schönheide Süd erstmals wieder eine unter Dampf stehenden IV K im Bahnhof Schönheide Süd erleben können! Als Gastfahrzeug erwartet der FHWE 99 574 der Döllnitzbahn.
Foto: Karl Wolf
Auch das Aufrollen eines Regelspurgüterwagens auf einen schmalspurigen Rollwagen soll es zur Bahnhofseröffnung Schönheide Süd erstmals wieder zu sehen geben. Hierzu ist im Bahnhof Schönheide Süd die Kö 4017 vorhanden.
Foto vom April 1975: Sammlung HGW
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In wenigen Tagen ist es so weit: Der Bahnhof Schönheide Süd wird im Rahmen des I. WCd Schmalspurbahn-Festivals am Wochenende 23./24. Juni 2007 eröffnet!
Auf den wieder aufgebauten Schmalspurgleisen wird die IV K 99 574 aus Mügeln dampfen. Weiterhin ist geplant, das Aufrollen von Regelspurgüterwagen auf Schmalspurrollfahrzeuge vorzuführen und auf der Regelspur Führerstandsmitfahrten „mit Diesel” anzubieten. Die Möglichkeit für Führerstandsmitfahrten gibt es natürlich auch auf der Schmalspurdampflok. Auf dem Festgelände in Wilzschhaus werden sich verschiedene Vereine und Initiativen, nicht nur aus dem Eisenbahnbereich, präsentieren. Im Bahnhof zeigt eine Ausstellung die Strecke Wilzschhaus - Carlsfeld auf historischen Ansichtskartenmotiven. Die Eröffnung dieses Streckenabschnittes der WCd-Linie jährt sich im Juni 2007 zum 110. Male. Auch Kinder werden auf Ihre Kosten kommen. Für sie wird wieder das Spielmobil „Ferdi” vor Ort sein. Es gibt also für die gesamte Familie etwas zu erleben! Selbstverständlich wird auch für das leibliche Wohl gesorgt sein. Dabei können Sie zwischen der fertig gestellten Bahnhofswirtschaft und bei entsprechendem Wetter dem Biergarten wählen. Für die Fotofreunde haben wir uns für den Samstag ein besonderes Highlight ausgedacht. Wenn es dunkel geworden ist, werden die Dampflok und das Empfangsgebäude im Rahmen einer Nachtfotoaktion angestrahlt. Da es sich an diesem Wochenende um einige der längsten Tage des Jahres handelt, kann die Zeit bis zur Dunkelheit am Lagerfeuer bei Speis' und Trank überbrückt werden (bei Waldbrandwarnstufe 3 oder höher muss das Lagerfeuer jedoch ausfallen). Auf der Museumsbahn Schönheide wird es an diesem Wochenende Zweizugbetrieb mit den beiden Dampflokomotiven 99 516 und 99 582 geben. Um die fehlenden Schienen zwischen Schönheide Mitte und Schönheide Süd „zu überbrücken” wird es wieder einen Buspendel als Schienenersatzverkehr geben. Weitere Informationen zur Veranstaltung sind auf den Internetseiten der beiden Veranstalter zu finden www.fhwe.de und www.museumsbahn-schoenheide.de. Wir würden uns freuen, Sie zum I. WCd Schmalspurbahn-Festival begrüßen zu dürfen!
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Am Samstag, 9. Juni trafen beim FHWE in Wilzschhaus auch vier neue Schmalspurfahrzeuge ein. Dabei handelt es sich um saugluftgebremste Rollfahrzeuge aus Oschatz. Es sind dies:
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Jedoch nicht nur in Form von Arbeitsstunden, auch in Form barer finanzieller Mittel hat der FHWE bekanntermaßen seinen Eigenanteil in Höhe von rund 40.000 Euro zu erbringen. Daher muss an dieser Stelle nochmals an alle Freunde sächsischer Schmalspurbahnen appelliert werden, sich mit einer Spende an der seit Januar 2006 laufenden Spendenaktion „Aktion Spurwechsel!” zu beteiligen. Zwischen Januar und März 2007 stieg der Spendenstand nochmals um 1.800 Euro auf aktuell 24.219 Euro an. Damit fehlen nach wie vor noch rund 16.000 Euro zur Abdeckung der Kosten für den Schmalspurgleisbau in Schönheide Süd. Deshalb heute nochmals die eingehende Bitte, dass sich ein(e) jeder(r) Interessierte(r) noch an der Spendenaktion Spurwechsel in Schönheide Süd beteiligen möchte. Die Kontodaten hierfür sind:
Kontonummer 366 7000 099
BLZ 870 560 00
Kontoinhaber: FHWE e.V.
Bank: KSK Aue-Schwarzenberg
Spendenzwecke: Gleise Schönheide Süd.
Die Eröffnung des neuen Schmalspurbahnhofes wurde auf das Wochenende 23./24. Juni 2007 festgesetzt. Den passenden Anlass hierfür bildet das Jubiläum „110 Jahre Wilzschtalbahn Schönheide Süd - Carlsfeld”. Dieser letzte Streckenteil der WCd-Linie wurde am 22. Juni 1897 eröffnet. Erstmals seit 1979 soll zur Eröffnung des wiederaufgebauten Schmalspurteils von Schönheide Süd in diesem Bahnhof eine IV K unter Dampf stehen und Fahrten absolvieren. Je nach Verfügbarkeit werden nach aktuellem Erkenntnisstand entweder die Mügelner 99 561 oder aber 99 574 in Schönheide Süd verweilen. 99 574 befindet sich zurzeit in der Endphase Ihrer Hauptuntersuchung, sie ist fast fertig.
Aller Voraussicht nach wird die Eröffnung des Bahnhofs Schönheide Süd in ähnlicher Form gefeiert wie das V. Sächsische Schmalspurbahn-Festival im Oktober 2006, also in Kooperation mit der Museumsbahn Schönheide. Der FHWE hat dies seinerseits auf seiner Vorstandssitzung im Februar beschlossen, nun steht noch die offizielle Entscheidung der Museumsbahn Schönheide aus. Diese soll bei deren Vorstandssitzung am 31. März fallen. Dem Vernehmen nach dürfte es damit aber keine Probleme geben. Falls sich die Museumsbahn positiv entscheidet, wird zwischen Stützengrün-Neulehn und Schönheide Mitte am 23./24. Juni Zweizugbetrieb mit 99 516 und 99 582 sowie bei Bedarf mit der Diesellok 199 051 durchgeführt. Ein Buspendel stellt nach den Planungen wiederum den Anschluss zwischen Schönheide Mitte und Schönheide Süd her.
Der FHWE strebt an, auch den Innenausbau des Bahnhofsgebäudes von Schönheide Süd bis zur Bahnhofseröffnung abzuschließen bzw. weitestgehend voran zu treiben. In den letzten Wochen und Monaten machten diese Arbeiten nochmals umfangreiche Fortschritte - siehe unten stehende Bildergalerie.
Fortschritte machen ebenso die beiden seit längerem angekündigten neuen FHWE-Publikationen: Einerseits die 64 Seiten starke A4-Broschüre „125 Jahre Schmalspurbahnen in Sachsen - Jubiläumsrückblicke auf das Festjahr 2006” sowie andererseits die rund 200 Seiten starke ausführliche Streckenmonografie Wilkau-Haßlau - Carlsfeld, ebenfalls im A4-Format. Erstere Broschüre ist mit Stand 22. März 2007 fertig gedruckt und der Umschlag lackiert. Aktuell läuft noch das Klammern und Schneiden. Die zahlreichen Vorbesteller erhalten die Broschüren voraussichtlich in der kommenden Woche ab 26. März zugesandt, die Belieferung des Handels erfolgt erst später. Das WCd-Buch kommt ebenfalls mit Hochdruck voran. Einige Buchseiten sind bereits fertig layoutet. Das Buch soll zur Bahnhofseröffnung Schönheide Süd den offiziellen Verkaufsstart haben, wobei die hunderten Vorbesteller das Buch bereits mehrere Wochen vor der Bahnhofseröffnung erhalten sollen. Vorbestellungen können hier noch getätigt werden bis zum 22. Mai 2007 unter der Emailadresse buecher@fhwe.de.
Rückblick auf die Sanierungsarbeiten in Schönheide Süd:
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Der Verein zur Förderung Sächsischer Schmalspurbahnen e.V. (VSSB) - ursprünglicher Initiator und Koordinator aller fünf sächsischen Schmalspurbahn-Festivals 2006 - hatte hingegen am 20. Oktober um 13.00 Uhr nach Kirchberg eingeladen. An der Straßenseite des hiesigen Empfangsgebäudes wurde eine ovale, stilvoll gestaltete Gedenktafel enthüllt, die die Passanten zukünftig auf die Bedeutung des einstigen Bahnhofs Kirchberg (Sachs) als ersten sächsischen Schmalspur-Endbahnhof hinweist. Diese Gedenktafel wurde den anwesenden Gästen als Grundstein einer geplanten, sachsenweiten „Tourismusroute Sächsische Schmalspurbahnen” präsentiert. Alsdann begaben sich die zahlreichen geladenen Gäste zur Museumsbahn Schönheide, wo 99 539 der Traditionsbahn Radebeul mit zwei Personenwagen des Epoche I-Zuges „Saxonia Limited” sowie zwei weiteren Wagen der Museumsbahn in Schönheide Mitte zur Abfahrt nach Stützengrün bereit stand. Hier wurde um 15.30 Uhr eine zweite Gedenktafel enthüllt, die einerseits auf das 125. Jubiläum der ersten Teilstrecke der WCd-Linie, andererseits auf das fünfzehnjährige Bestehen der Museumsbahn Schönheide e.V. hinweist. Anschließend fuhr der Festsonderzug zurück nach Schönheide Mitte, woraufhin sich die Teilnehmer dieser Fahrt nach Wilkau-Haßlau in die dortige Stadthalle begaben. Die hier stattfindende Festveranstaltung, bei der abermals der Schirmherr des Jubiläumsjahres Ministerpräsident Prof. Georg Milbradt zugegen war, kann gleichzeitig als Auftaktveranstaltung für das V. Festival wie auch als offizielle Abschlussveranstaltung des gesamten Festjahres angesehen werden. In mehreren Ansprachen betonte Prof. Milbradt abermals sein großes Interesse an der sächsischen Eisenbahnszene, welche er nicht ausschließlich auf den Schmalspurbahnbereich beschränkte. Gleichfalls fielen Lobesworte für das umfangreiche ehrenamtliche Engagement der vielen Vereine und Interessengruppen. In mehreren äußerst beeindruckenden Powerpoint-Präsentationen ließ man zuerst den Streckenverlauf der Schmalspurbahn Wilkau-Haßlau - Carlsfeld Revue passieren, ebenso gab es eine „Zeitreise” durch die Eröffnungsjahre sämtlicher sächsischen Schmalspurbahnen und die Gründungsjahre der einzelnen, heute existierenden Eisenbahnvereine. Ein emotional besonders ergreifender Höhepunkt war eine musikalisch eingerahmte Bilderschau mit Impressionen des Festjahres „125 Jahre Schmalspurbahnen in Sachsen”. Während der eine oder andere sich im Alltag fast schon „daran gewöhnt” haben mag, dass es in Sachsen auch im 21. Jahrhundert sehr umfangreiche Schmalspurbahnaktivitäten gibt, ging diese elektronische Diashow wirklich „unter die Haut”, wodurch in eindrucksvoller Art und Weise wieder einmal daran erinnert wurde, welche Besonderheit und welche Einmaligkeit das umfangreiche Schmalspurbahnengagement in Sachsen anno 2006 eigentlich darstellt. Die beiden Vorsitzenden des VSSB, Dr. Andreas Winkler und Bodo Finger sowie Ingo Neidhardt würdigten in weiteren Ansprachen die großen Erfolge, zu denen die Veranstaltungen im Jubiläumsjahr wurden. Interessante Worte zur betriebswirtschaftlichen Zukunft der sächsischen Schmalspurbahnen kamen vom Landrat des Landkreises Löbau-Zittau, Günter Vallentin. Er zeigte Ansatzpunkte und Wege auf, wie die Wirtschaftlichkeit der Schmalspurstrecken weiter verbessert werden kann, ohne den historischen Wert dieser Zeitzeugnisse negativ zu beeinflussen. Bei Speis und Trank klang ein interessanter und einmaliger Abend aus.
Am darauf folgenden Samstag und Sonntag hieß es dann: Dampf pur! Insgesamt sechs Schmalspurlokomotiven der sächsischen Gattung IV K hatten sich entlang der WCd-Linie „versammelt” - vier Exemplare bei der Museumsbahn Schönheide sowie zwei Stück beim FHWE in Schönheide Süd und Carlsfeld. Derart viele solche Maschinen auf einer einzigen Schmalspurstrecke hatte es bei keinem der bisherigen vier Festivals zuvor gegeben. Beim I. sowie beim II. Festival in Mügeln bzw. Radebeul waren jeweils drei IV K unterwegs, beim III. Festival in Zittau eine. Beim IV. Festival im mittleren Erzgebirge waren insgesamt drei IV K zugegen. Gleich einmal die doppelte Anzahl - also sechs Exemplare - konnte man im Festjahr 2006 bei keiner anderen Veranstaltung erleben als beim V. Sächsischen Schmalspurbahn-Festival 2006. Überhaupt waren derart viele IV K-Maschinen letztmals bei der Festwoche „Steinbach 2000” versammelt, also vor mehr als sechs Jahren! Beim V. Festival standen zwischen Schönheide Mitte und Stützengrün-Neulehn neben 99 516 der Museumsbahn auch 99 539 der Traditionsbahn Radebeul e.V. sowie 99 561 des Fördervereins „Wilder Robert” e.V. im Einsatz. Optisch deutlich aufgefrischt war die seit 1992 der Museumsbahn Schönheide gehörende 99 585 vor dem Lokschuppen in Schönheide Mitte ausgestellt. In Schönheide Süd gab es die nicht betriebsfähige 99 606 des VSSB zu bewundern, während dessen auf dem Bahnhof Carlsfeld die für einige Tage von der Museumsbahn zum FHWE verliehene 99 582 zu Führerstandsmitfahrten unter Dampf stand. Wie jedes der anderen vier Schmalspurbahn-Festivals auch, begann das V. Festival am Samstagfrüh zunächst mit einem wolkenverhangenen Himmel und auch mit einigen Regenschauern. Im Verlaufe des Tages verbesserte sich das Wetter aber zusehends, wenn auch noch kein Sonnenschein den Himmel aufhellte. Der Stimmung und den Besucherzahlen tat dies jedoch keinen Abbruch. Die im Halbstundentakt auf der Museumsbahn Schönheide verkehrenden Züge waren von Anfang an sehr gut besetzt bis brechend überfüllt. Am Bahnhof Schönheide Süd „platze” der Parkplatz auf der Ladestraße fast „aus allen Nähten”. Zahlreiche Interessierte begutachteten das immer noch in Sanierung befindliche Empfangsgebäude von Schönheide Süd, in welchem neben der Imbissvorsorgung auch Informationsstände des FHWE, der IG Weißeritztalbahn sowie von anderen regionalen Vereinen und Institutionen aufgebaut waren. Ebenso starken Zuspruch fand die hier auf dem bereits 1992 wieder aufgebauten Schmalspurgleisstück ausgestellte 99 606 des VSSB. Bedingt durch die Baurichtung der Übergaberampe in Carlsfeld stand die Lok ausnahmsweise „verkehrt herum”, also mit dem Kessel in Richtung Wilkau-Haßlau auf dem Gleis. Die Kinder vergnügten sich am Spielmobil „Ferdi” der Stadt Zwickau. Im Güterschuppen bestaunten zahlreiche Besucher den in Gartenbahnspurweite IIm nachgebauten Bahnhof Schönheide West. In Carlsfeld hatte während dessen 99 582 bei Führerstandsmitfahrten voll zu tun. Besetzt war diese IV K am Samstag mit Lokpersonal aus Radebeul und Zittau.
Unsicher waren die Organisatoren des V. Festivals aufgrund fehlender Erfahrungen im Vorfeld bei der Planung der Pendelbusverbindung Schönheide Mitte - Schönheide Süd - Carlsfeld gewesen: Würde eine solche Busverbindung von den Besuchern angenommen werden oder nicht? Der Praxistest zeigte das Ergebnis, dass der Bus komplett überfüllt war. Nicht ein Stehplatz - geschweige denn ein Sitzplatz - blieb im Bus frei. „Äußerst familiär” ging es somit im drei Mal täglich verkehrenden Pendelbus zu, und zwar bei allen drei Buspaaren pro Tag, an beiden Festivaltagen. Leider konnte für den Pendelverkehr nicht wie geplant der historische Bus Marke Fleischer des Busunternehmens Meichsner (Baujahr 1967) zum Einsatz kommen, da dieses Fahrzeug aufgrund eines Defekts kurzfristig nicht zur Verfügung stand. Somit musste ein neuzeitlicher Bus einspringen, was sich angesichts der überwältigenden Nachfrage aber wiederum als positiv heraus stellte. Denn im historischen Fleischer-Bus hätte noch weniger Platzkapazität zur Verfügung gestanden. Ebenso überfüllt wie der Pendelbus waren am Samstagabend die Filmvorführungen des bekannten Eisenbahnfotografen und Filmsammlers Karl Wolf im Güterschuppen von Schönheide Süd. Karl Wolf erwartete seine Gäste mit einer der wenigen pro Jahr stattfindenden öffentlichen Vorführungen des 16mm-Farbfilms „Im Fahrplan gestrichen” des längst verstorbenen Kirchberger Heimatfilmers und -fotografen Georg Erzgräber. Im Gegensatz zum nach Meinung des Verfassers dieser Zeilen sonst oft langweiligen und überfüllten Eisenbahn-DVD-Markt ist eine Vorführung dieses einmaligen Filmes - dessen älteste Farbfilmaufnahmen bereits Ende der 1940er Jahre entstanden - immer wieder ein beeindruckendes Erlebnis. Dies sah das Publikum ebenso, gemessen an den Zuschauerzahlen und der Begeisterung im Güterschuppen am Samstagabend.
Am Sonntag klarte der Himmel dann auf und die zu Hunderten in und um Schönheide sowie Carlsfeld anwesenden Fotografen oder Filmer kamen endlich zu ihren Sonnenaufnahmen. Was sich in den Zügen sowie auf den Straßen zwischen Stützengrün und Schönheide abspielte, kann man - im positiven Sinne des Wortes - fast nicht beschreiben. Auf den Bahnhöfen Stützengrün und Schönheide Mitte drängten sich die Besucher dicht an dicht. In den Zügen der Museumsbahn gab es keine freien Plätze mehr zu ergattern. Jeder Sitzplatz, jeder Quadratmeter Stehfläche eines jeden Wagens waren belegt. Die Bühnen der Fahrzeuge waren mit bis zu sieben Fahrgästen pro Bühne besetzt. Trotz dessen die Loks 99 516, 99 539 und 99 561 mit ihren Zügen (bis auf die in der Gemeinde Schönheide obligatorische Mittagsruhe) den ganzen Tag über einen Halbstundentakt absolvierten, waren sämtliche Züge völlig überfüllt. Ebenso gestaltete sich die Situation auf den Straßen: Im Bereich um die Bürstenfabrik Stützengrün sowie auf der Hauptstraße von Schönheide bildeten sich zeitweise Staus. Die Wiesen und Felder beidseitig der Bürstenfabrik avancierten am Festwochenende zu riesengroßen Parkplatzflächen mit hunderten dort abgestellter Kfz. Selbst auf freier Strecke hielten sich entlang der Museumsbahn unzählige Menschen auf, so dass es auf der kompletten Länge der Museumsbahn Schönheide keinen Flecken gab, auf dem man keine Menschen antraf. Die Anfertigung typischer Eisenbahnfotografien, die bekanntermaßen möglichst keine „störenden” Leute im Bild zeigen sollen, war angesichts solcher Zustände fast unmöglich. Zum Fotografieren lud der Sonntag aber regelrecht ein: In den buntesten Farben zeigte sich die herrliche, herbstliche Landschaft bei häufigem Sonnenschein. Während der Mittagspause faszinierte die Lokparade vor dem Lokschuppen von Schönheide Mitte mit allen vier hier vorhandenen IV K-Maschinen. Amüsant und beeindruckend zugleich waren auch die Menschenmassen, die sich sonntags an der großen Fotokurve vor dem Bahnhof Schönheide Mitte versammelten, jeweils kurz bevor ein Zug den hiesigen Bahnhof erreichte. Auch hier kam es zu förmlichen Massenaufläufen, die die Museumsbahn bisher noch nicht erlebt hat. In Schönheide Süd zeigte sich am Sonntag das Bahnhofsgelände am Nachmittag zeitweise gleichsam stark gefüllt. In Carlsfeld stand 99 582 im absoluten Dauereinsatz bei den Führerstandsmitfahrten. Mehrere Utensilien wurden hier zur Mangelware: Sowohl die Eintrittskarten für das Bahnhofsgelände als auch die Fahrkarten für die Führerstandsmitfahrten wurden im Verlauf des Sonntags in Carlsfeld ausverkauft, nachdem dies mit den Rostbratwürsten bereits am Samstag passiert war. Dadurch bedingt musste der ortsansässige Carlsfelder Fleischer am Sonntagfrüh zwecks Nachschub noch mehrere hundert Bratwürste neu produzieren.
Fazit: Mit einem derart durchschlagenden Erfolg des V. Sächsischen Schmalspurbahn-Festivals 2006 hatte bei dessen Planung niemand gerechnet. Sowohl für das speziell eisenbahnorientierte Publikum, als auch für die allgemeine Öffentlichkeit wurde ein umfangreiches und stets abwechslungsreiches Programm geboten. Der Einsatz zweier Gastlokomotiven in Schönheide gleichzeitig sowie der Einsatz der Schönheider 99 582 in Carlsfeld stellten besondere Höhepunkte dar. Insbesondere letzterer Fakt verdient zweifelsohne besondere Beachtung. Es gilt zu bedenken, dass der FHWE 1999 nur aufgrund von unüberwindbaren Spannungen zwischen früheren Mitgliedern innerhalb der damaligen Museumsbahn Schönheide/Carlsfeld e.V. gegründet wurde und die Museumsbahn Schönheide e.V. sowie der FHWE jahrelang nicht gerade als Partnervereine bezeichnet werden konnten. Sicherlich sind mit dem V. Festival nicht alle Unterschiede zwischen FHWE und Museumsbahn mit einem Mal „wie weggeblasen”, jedoch darf die Zusammenarbeit beider Vereine im Rahmen des V. Festivals sehr wohl als Überwindung ehemals existierender Mauern und gleichzeitig als absolut wegweisend angesehen werden. Eines dürfte feststehen: In einem so großen Rahmen und mit einem solchen Erfolg hätte weder die Museumsbahn allein, noch der FHWE allein das V. Sächsische Schmalspurbahn-Festival 2006 auf die Beine stellen und durchführen können. Vielmehr wurde dies ausschließlich durch die Zusammenarbeit beider Vereine und die vermittelnde Tätigkeit des VSSB möglich. Es bleibt zu hoffen, dass es auch in Zukunft gemeinsame Veranstaltungen von Museumsbahn Schönheide und FHWE geben wird.
Holger Drosdeck
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FHWE-Archiv 2008
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Am Wochenende 11./12. Oktober 2008 fanden die für dieses Jahr eigentlich letzten öffentlichen Fahrten des Wernesgrüner Schienen-Express (WEX) zwischen Schönheide Süd und Hammerbrücke statt. Bei absolutem Königswetter mit blauem Himmel und strahlendem Sonnenschein nutzten noch einmal zahlreiche Fahrgäste die Gelegenheit, sich "oben offen" auf dem Schienenwege durch das Obere Vogtland und Westerzgebirge chauffieren zu lassen. Die kunterbunte Herbstlandschaft mit ihren intensiven Laubfärbungen vermittelte dabei ihre ganz eigenen Reize.
Obwohl am Sonntag, dem 12. Oktober um 17.46 Uhr mit dem P 17691 hätte eigentlich der letzte planmäßige WEX-Zug für diese Saison im Bahnhof Schönheide Süd ankommen sollen, hat sich kurzfristig ergeben, dass dieser Zug doch nicht die letzte öffentliche WEX-Fahrt für 2008 gewesen sein wird. Denn am Samstag, 25. Oktober werden mit dem WEX Personalschulungsfahrten durchgeführt, die der Ausbildung weiterer FHWE-Mitglieder zum Motordraisinenführer dienen. Da zu diesen internen Zwecken am 25. Oktober also ohnehin noch einmal Betrieb auf der CA-Linie stattfinden wird, wurden die Fahrten am 25. Oktober in Abstimmung mit der Obersten Betriebsleiter M. Büttner zu öffentlichen Fahrten deklariert. Dies stellte kein Problem dar, denn neben den Auszubildenden ist bei jeder Fahrt ein Lehrlokführer dabei. Daher sind am Samstag, 25. Oktober 2008 noch einmal Alle dazu eingeladen, eine Fahrt mit dem Wernesgrüner Schienen-Express durch das romantische, herbstliche obere Tal der Zwickauer Mulde zu unternehmen. Der Fahrplan sowie alle weiteren Informationen (Fahrpreise usw.) sind auf der Webseite des WEX zu finden. |
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Am kommenden Wochenende 11./12. Oktober finden die Saisonabschlussfahrten des Wernesgrüner Schienen-Express (WEX) 2008 statt. Nach dann 26 regulären Fahrtagen sowie zahlreichen Charterfahrten im ersten Betriebsjahr des WEX geht unsere Motordraisine am kommenden Wochenende das letzte Mal für dieses Jahr fahrplanmäßig auf Reisen. Dabei wird noch einmal die komplette Strecke Schönheide Süd - Tannenbergsthal - Hammerbrücke mit einer Länge von 10,9 Kilometern befahren. Der Fahrplan sowie alle weiteren Informationen (Fahrpreise usw.) sind auf der Webseite des WEX zu finden.
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Der „Wernesgrüner Schienen-Express” verkehrt an diesem Tag, sowie Sonntag, zwischen Hammerbrücke und Schönheide Süd sechsmal in jede Richtung. Der Fahrplan ist auch im Internet unter www.schienen-express.de einsehbar.
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Großes Interesse an der Vereinsarbeit wurde nicht nur bei Eisenbahnfans geweckt ...
Foto: Cindy Jokisch |
... auch Die mit den langen Beinen machten große Augen!
Foto: Cindy Jokisch |
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„Komisch,das kann doch nicht sein...?!?”
Foto: Cindy Jokisch |
Dem VSE sind wohl die Loks ausgegangen? Nur gut, dass wir den Wernesgrüner Schienen-Express haben...!
Foto: Cindy Jokisch |
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Erstmals fuhr der Wernesgrüner Schienen-Express am Samstag, 12. April 2008 um 10.00 Uhr ab Schönheide Süd nach Hammerbrücke.
Foto: Eberhard Mädler
Die ersten regulären Fahrkarten auf der CA-Linie zwischen Schönheide Süd und Hammerbrücke seit 1982 ...
Foto: Eberhard Mädler
Die ersten regulären Fahrkarten auf der CA-Linie zwischen Schönheide Süd und Hammerbrücke seit 1982 ...
Foto: Eberhard Mädler
... die am Samstag, 12. April 2008 von Heidi Meinel am Fahrkartenschalter des Empfangsgebäudes von Schönheide Süd verkauft wurden.
Foto: Eberhard Mädler
Der Fahrgastandrang auf den Wernesgrüner Schienen-Express war am Eröffnungswochenende enorm, hier aufgenommen am 12. April 2008.
Foto: Cindy Jokisch
„Hab mein Wage 'voll gelade'” - Voll besetzter WEX vor der Abfahrt in Schönheide Süd am 12. April 2008.
Foto: Cindy Jokisch
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Es ist geschafft: Am Samstag, 12. April 2008 hat sich mit der Wiedereröffnung des Streckenabschnittes Rautenkranz - Tannenbergsthal - Hammerbrücke die vom FHWE betriebene Streckenlänge der ehemaligen CA-Linie Chemnitz - Aue - Adorf um weitere 8,1 Kilometer erhöht. Und um es kurz zu machen: Die Eröffnungsfahrten, die natürlich über die 10,9 Kilometer lange Gesamtstrecke Schönheide Süd - Rautenkranz - Tannenbergsthal - Hammerbrücke liefen, wurden ein voller Erfolg! Zum Verlauf des Eröffnungswochenendes weiter unten im Text mehr.
Doch der Reihe nach: Seit 2001 arbeitet der Förderverein Historische Westsächsische Eisenbahnen e.V. (FHWE) an einer Wiederinbetriebnahme des insgesamt 17,7 Kilometer langen Streckenteils Schönheide Ost - Schönheide Süd - Muldenberg der CA-Linie. Dazu waren sowohl viele juristische wie auch technische Hürden zu nehmen. In rechtlicher Hinsicht war ein langfristig ausgelegter Pachtvertrag mit dem Streckeneigentümer auszuhandeln, was sich allein Jahre hinzog, zum 1. Januar 2008 aber vollzogen werden konnte. Des Weiteren war ein Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU) zu finden, welches für den FHWE als verkehrsführendes EVU auf der CA-Linie eintritt, da der FHWE selbst noch kein EVU ist. In partnerschaftlicher Art und Weise arrangiert sich hier die Museumsbahn Schönheide e.V., wofür diesem Verein natürlich ausdrücklicher Dank gebührt. Schließlich war bei der Staatlichen Eisenbahnaufsicht des Freistaates Sachsen eine Betriebsgenehmigung zu erlangen, welche nach einer Abnahmefahrt am 7. April 2008 erteilt werden konnte. In technischer Hinsicht galt es, neben der äußerst arbeitsintensiven Instandsetzung der Streckeninfrastruktur ein geeignetes Fahrzeug für die Personenbeförderung zu beschaffen bzw. aufzubauen. Entsprechend den Möglichkeiten des FHWE wurde zunächst der Betrieb mit einer Motor-Draisine angestrebt. Jedes „Kind” braucht bekanntlich einen Namen, und als Namensgeber trat hier die Wernesgrüner Brauerei auf. Somit wurde der Motor-Draisinenverkehr des FHWE „Wernesgrüner Schienen-Express” (abgekürzt WEX) getauft. Selbiger hatte seinen Probelauf am Wochenende 6./7. Oktober 2007 auf dem vorerst 2,8 Kilometer langen Streckenstück Schönheide Süd - Rautenkranz. Per Sondergenehmigung war im vergangenen Herbst erstmals die öffentliche Personenbeförderung möglich, die schon zu diesem Termin ein voller Erfolg wurde. Diese Fahrten waren mit der Wiedereröffnung des Streckenabschnittes Schönheide Süd - Rautenkranz gleichzusetzen. Die nunmehr erfolgte Erweiterung des Betriebes von Rautenkranz über Tannenbergsthal nach Hammerbrücke entspricht der Wiedereröffnung selbigen 8,9 Kilometer langen Streckenteils. Letztmals war hier Anfang 1996 ein Güterzug gefahren, ein regulärer Reisezug sogar schon im Mai 1982. Gleichzeitig stellt der Fahrtbeginn am vergangenen Wochenende die Aufnahme des regelmäßigen Verkehrs nach Fahrplan durch den FHWE überhaupt dar! Für den Verein ist das Datum 12. April 2008 verständlicherweise somit ein besonderer Tag in der Vereinsgeschichte geworden, denn mit der Aufnahme des regulären WEX-Betriebes hob sich der FHWE von einem der rein „statischen” Eisenbahnvereine in den Rang derjenigen sächsischen Eisenbahnvereine, die einen öffentlichen, regelmäßigen Fahrbetrieb nach Fahrplan durchführen. Und dies offenbar mit durchschlagendem Erfolg! Waren schon die (damals zunächst einmaligen) „Schnupperfahrten” zwischen Schönheide Süd und Rautenkranz im Oktober 2007 komplett ausgebucht, so wiederholten sich diese Szenen am jetzigen Wochenende bei den Eröffnungsfahrten nach Hammerbrücke. Lediglich bei den Touren am Samstagvormittag lag die Fahrzeugauslastung „nur” bei rund 80 %, so dass es zu dieser Fahrzeit noch freie Plätze gab. An den Nachmittagen fuhr der Wernesgrüner Schienen-Express hingegen grundsätzlich voll ausgelastet. Insbesondere Sonntagnachmittag war es leider sogar der Regelfall, dass nur ein Bruchteil der reisewilligen Fahrgäste befördert werden konnte, was bei zurzeit erst zwölf Sitzplätzen natürlich auch nicht verwundert. Noch ist die Motor-Draisine solo unterwegs, doch wird fieberhaft an der Fertigstellung des Beiwagens gearbeitet, was die Sitzplatzkapazität des Wernesgrüner Schienen-Express rund verdoppeln soll. Am Eröffnungswochenende konnten die Besucher dies mit eigenen Augen begutachten, da die Arbeiten am WEX-Anhänger auch am Eröffnungswochenende vor den Augen der Fahrgäste liefen. Das mag ein Mitgrund dafür gewesen sein, dass die Meisten der Fahrgäste sich verständlich für die begrenzten Beförderungskapazitäten und die damit verbundenen Wartezeiten zeigten. So rollte der Wernesgrüner Schienen-Express sechs Mal pro Tag und pro Fahrtrichtung über die Strecke und legte dabei am gesamten Wochenende über 260 Kilometer zurück. Begleitet wurde er dabei neben den vielen Schaulustigen und Wanderern zumeist auch von herrlichem frühlingshaftem Sonnenschein, obwohl die Wetterprognose ursprünglich keine günstigen Werte für das Eröffnungswochenende voraus gesagt hatte. Bleibt zu hoffen, dass es Petrus auch für die kommenden Fahrtwochenenden gut mit dem FHWE und seinen Fahrgästen meint. Künftig geht der Wernesgrüner Schienen-Express alle 14 Tage auf große Fahrt, das nächste Mal am 26./27. April 2008. Die genauen Fahrtage, der Fahrplan, die Fahrpreise und alle anderen relevanten Informationen um den Wernesgrüner Schienen-Express sind übrigens nicht auf dieser FHWE-Haupt-Webseite veröffentlicht, sondern auf der speziellen WEX-Homepage www.schienen-express.de. Schauen Sie doch einmal vorbei - sowohl auf der Webseite des WEX, als auch zu einer Fahrt mit dem Wernesgrüner Schienen-Express „live und in Farbe” - ab Wilzschhaus durch das wildromantische Tal der oberen Zwickauer Mulde! |
zu finden.
Unser besonderer Dank gilt allen, die den FHWE im Jahr 2007 tatkräftig unterstützt haben, sei es durch Spenden oder aber auch durch Mitarbeit vor Ort.
Wir hoffen auf diese Unterstützung auch im Jahr 2008, denn es liegen noch viele Aufgaben vor uns!